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Filterung bei Malawiaquarien

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Hallo,

ich möchte erst mal meine Meinung zu anderen Blogs über dieses Thema los werden.

Es wird immer wieder zu viel Umwälzung bemängelt und nur auf langsame Biofilterung gesetzt.

Ich bin hier anderer Meinung, die Mischung machts!!!

Schnellfilter mit viel Leistung (ab 1000l/h) sind für mich unverzichtbar, in einem Einrichtungsbeispiel hat jemand sogar einen Eheim 2080 als Schnellfilter eingesetzt.

Für am sinnvollsten halte ich allerdings starke Innenfilter (Powerheads).

Durch diese Filter werden die unschönen Schwebeteilchen abgesaugt, eine wöchentliche Reinigung ist sinnvoll.

Jetzt zu den Biofiltern.

Hier ist vorallem das Volumen wichtig, je mehr desto besser.

Eine Durchflussgeschwindigkeit von bis zu 800l/h halte ich hier für angebracht.

Um eine effektive Filterung zu erreichen ist es sinnvoll, wenn der Biofilter nur vorgefiltertes Wasser ansaugt. So kann man auf Filtermatten im Aussenfilter verzichten und nur über biologische Filtermaterialien filtern.

Ich z.B. habe eine Vorfilterkammer für meinen Eheim 2028 bestückt mit einer Filtermatte und der JBL CP 250 bezieht sein Wasser aus der Klarwasserkammer des Innenfilters, der ist mit Filtermatten, Tonrörchen und Lavabruch bestückt.

Die beiden Bio-Aussenfilter sind bis zum Rand mit Sera Siporax und Dennerle Turbo Filterperlen bestückt.

Ein optimaler Bio-Filter wäre natürlich ein Becken unter dem AQ.

Das Ergebnis ist glasklares Wasser ohne Schwebeteilchen.

Diese beiden Filtervarianten sind das Grundgerüst für eine gute Filterung.

Sie können noch sehr gut durch UVC-Klärer, Pflanzenbecken, Ozonisator, usw. erweitert werden.

Wird noch ergänzt.....

Autor*in: Stephan Ascher

Userbild von Stephan Ascher
Stephan Ascher ist Mitglied von EB und stellt 3 Beispiele vor.

Titel: Filterung bei Malawiaquarien (Artikel 66)

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