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Pterophyllum scalare

Pterophyllum scalarePterophyllum scalarePterophyllum scalarePterophyllum scalarePterophyllum scalare
Wissenschaftlicher Name: Pterophyllum scalare
Deutscher Name: Skalar/Segelflosser
Herkunft: Südamerika
Größe: Männchen bis zu 15.0 cm
Mindestgröße Aquarium: 300 Liter
Geschlechtsunterschiede: 
Weibchen oft kleiner, Männchen größer und wirken meist bulliger, Ausnahmen gibt es aber auch hier.
Futter: 
Lebendes Futter in Form von Wasserflöhen, Mückenlarven, Bachflohkrebsen, etc. stellt das Optimum der Ernährung von Skalaren dar. Natürlich ist abwechslungsreiche Ernährung auch mit Flockenfutter, Granulat und Futtertabletten erreichbar. Frostfutter aus guter Quelle ist eine gute Alternative zu Lebendfutter.Hinweis: Die Fütterung mit Tubifex und Roten Mückenlarven sollte sparsam erfolgen, da diese Futtertiere in der Lage sind Giftstoffe aus der Umwelt, in der sie herangezogen werden, aufzunehmen und damit Schäden bei den Fischen verursachen könnten.
Enchyträen und Artemia Nauplien gehören ebenfalls in einen ausgewogenen Ernährungsplan. Auch eine Fliege oder einen Regenwurm kann man entsprechend großen Skalaren reichen. Man kann also seine Tiere auf beliebige Art und Weise füttern, nur auf Qualität des zu verwendeten Futters ist unbedingt zu achten.
Haltungshinweise: 
Grundlagen der Skalar Haltung
Skalare sind Buntbarsche aus Südamerika. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Brasilien über Guyana bis nach Peru. Derzeit unterscheidet man 3 Arten bei denen sich in bestimmten Regionen der Flüsse Lokalrassen gebildet haben.Pterophyllum scalare ist überall im Amazonasgebiet zu finden, wogegen das Vorkommen von Pterophyllum altum und Pterophyllum leopoldi auf bestimmte Flusssysteme im Amazonasbecken beschränkt ist.Pterophyllum scalare und Pterophyllum leopoldi erreichen eine Größe von 15cm Länge und 25cm Höhe. Pterophyllum altum wird bei 15cm Länge bis zu 35cm hoch und stellt mit seinen besonderen Ansprüchen an die Wasserqualität die Königsklasse der Skalarhaltung dar.Skalare sind Buntbarsche die außerhalb der Laichzeit in lockeren Schwärmen leben. Dem sollte bei der Wahl des Aquariums Rechnung getragen werden. Ein Skalar Aquarium kann nie groß genug sein und nur in ausreichend großen Aquarien können sie ihr gesamtes Verhaltensspektrum zeigen. Anhand der zu erwartenden Endgrößen stellt die unterste Grenze ein Aquarium mit den Maßen 120x50x50cm dar, besser Becken ab 150x60x60cm. Für Pterophyllum altum sollten Becken ab 70cm Höhe in Betracht gezogen werden, ideal wäre hier ein Becken mit den Maßen 200x80x80cm.Das klingt erst mal viel nur wenn man in Betracht zieht das ein Skalar ein Barsch ist der zur Laichzeit ein entsprechend großes Revier bezieht und dieses auch verteidigt sind diese angegebenen Maße durchaus berechtigt und auch dringend erforderlich. Oft werden Skalare in viel zu kleinen Aquarien gehalten, doch von solchen Negativbeispielen wollen wir uns, zum Wohl der Tiere, entfernen! Wer nicht die Möglichkeit hat seinen Fischen dementsprechende Unterkünfte zu schaffen, sollte lieber die Finger von Skalaren lassen, so hart wie das auch klingt.Skalare sollten bei PH-Werten zwischen 6 und 7 gehalten werden. Unterstützend kann hierbei eine Filterung über Torf sein um die entsprechenden Wasserwerte in den sauren Bereich zu drücken. Auch das Einbringen von Laub und Moorkienholz hilft dabei auf natürliche Weise und trägt zum Wohlbefinden der Tiere bei.Die Temperatur sollte mittels Stabheizer auf 24-28 Grad eingestellt werden. Bei höheren Temperaturen ist auf ausreichende Sauerstoffzufuhr zu achten, die mittels Diffusor oder Sprudelstein zu erreichen ist.Der Handel bietet unzählige Möglichkeiten das Aquarienwasser ausreichend zu filtern. Ob nun Innenfiltersysteme, Außenfilter über Topf oder Filterbecken, Hamburger Mattenfilter mit Pumpe oder Luftheber ist eigentlich egal und liegt im Geschmack des Betreibers. Jedes Filtersystem hat seine Vor-und Nachteile und es macht keinen Sinn hier eines davon als das System anzupreisen.Ein Tipp nur: Es ist immer besser die nächst höhere Filterklasse zu verwenden als für die bestehende Literzahl angegeben. Verschiedene Filtersysteme können auch untereinander kombiniert werden. Doch auch die beste Filterung ersetzt keinen Wasserwechsel! Dieser sollte je nach Besatzdichte 30% des Wasservolumens betragen und einmal wöchentlich erfolgen.Hinweis: Ein wöchentlicher kleiner Wasserwechsel ist besser als ein 3 wöchiger Großer! Die Temperatur des neu eingebrachten Wassers sollte ungefähr der Temperatur im Aquarium entsprechen.Die Einrichtung liegt im Geschmack des Halters. Ob Pflanzenaquarium oder Wurzelbiotop ist relativ egal. Es sollten nur bei der Wahl der Beckeneinrichtung Unterstände geschaffen werden, in die sich die Skalare bei Bedarf zurückziehen können. Auch Sichtbarrieren sind hilfreich um die Revierbildung zu erleichtern und gegebenenfalls zu steuern. Ein Revier wird umso größer verteidigt, je offener das Aquarium ist. Diesen Instinkt kann man sich zu nutze machen. Bieten viel Holz oder üppige Pflanzenbestände einen Sichtschutz zum Nachbarn, vermittelt dies mehr Sicherheit für die Brut und die verteidigten Reviere fallen kleiner aus. In einem kahlen, nackten Aquarium fühlt sich kein Skalar wirklich wohl. Der Bodengrund sollte eher fein und nicht zu hell sein, scharfkantige Steine sind aus Verletzungsgründen eher abzulehnen. Bei der Wahl von Steinen zu Dekorationszwecken ist sicher zu stellen, dass diese nicht kalkhaltig sind und unnötig die Wasserhärte erhöhen! Moorkienholz geht immer und ist zusätzlich eine gute Nahrungsquelle für Saugwelse die eventuell als Beifische im Skalar Aquarium gehalten werden können. Der Handel bietet ein reichhaltiges Sortiment an Pflanzen mit dem man ein optisch ansprechendes Aquarium gestalten kann.Wie schon erwähnt sind Skalare Gruppenfische und sollten in Trupps von wenigstens 4-6 Tieren gehalten werden. Als Beifische sind Tiere zu wählen die ähnliche Ansprüche an die Wasserverhältnisse haben wie die Skalare. Ob diese Tiere nun unbedingt aus Südamerika stammen ist reine Geschmackssache und nicht zwingend erforderlich. Bestimmte Fischarten sind jedoch zur Vergesellschaftung mit Skalaren nicht geeignet, da diese gern an den Flossensäumen knabbern und zum Unwohlsein der Skalare beitragen. Zu diesen Fischarten gehören die Sumatrabarbe Barbus tetrazona sowie die Blutsalmler Hyphessobrycon eques .Ebenso quirlige Fische die stets umher rasen, nehmen den Skalaren die Ruhe und sollten nur bedingt zur Vergesellschaftung herangezogen werden. Großcichliden sind absolut ungeeignet!Besonders gut lassen sich Skalare mit ruhigen Salmlerarten, Panzerwelsen, Zwergbuntbarschen und kleineren L-Welsen vergesellschaften. Bei Salmlern sollte man nicht zu kleine, schlanke Salmler wählen, wie den Neon z.B., da diese als Nahrung angesehen werden könnten. Eher auf größere, hochrückige Arten zurück greifen. Es gibt Erfahrungen das Skalare mit Neon funktionieren, wenn beide als Jungtiere zusammengebracht werden, aber ob dies als allgemeingültig angesehen werden sollte bleibt fraglich. Von zu groß werdenden L-Welsen ist auch abzuraten da diese meist Nachtaktiv sind und sich an den Skalaren beim Schlafen ansaugen könnten, was zu Verletzungen führt. Verschiedene Skalararten untereinander zu vergesellschaften ist Geschmackssache.
Zuchthinweise: 
Harmonisierende Paare finden sich am besten aus einem Schwarm Jungfische. Die Offenbrüter laichen bevorzugt auf großen Pflanzenblättern u. flachen Steinen ab, die sie zuvor säubern. Das Gelege wird von beiden Eltern intensiv bewacht und betreut. Nach etwa 2 Tagen schlüpfen die Larven, die nach weiteren 4-5 Tagen unter der Obhut der Eltern freischwimmen und Artemia aufnehmen. Bei einer von den Eltern getrennten Aufzucht, wurde vielfach beobachtet, daß die künstlich aufgezogenen Skalare später nicht in der Lage waren ein Gelege richtig zu betreuen bzw. es häufiger auffrassen.
Aquariumeinrichtung: 
Die Einrichtung liegt im Geschmack des Halters. Ob Pflanzenaquarium oder Wurzelbiotop ist relativ egal. Es sollten nur bei der Wahl der Beckeneinrichtung Unterstände geschaffen werden, in die sich die Skalare bei Bedarf zurückziehen können. Auch Sichtbarrieren sind hilfreich um die Revierbildung zu erleichtern und gegebenenfalls zu steuern.
Wasserwerte:
PH: 6.0 - 7.0
KH: 1 - 6
GH: 1 - 10
Temperatur: 24 - 28 °C
 
Bearbeitet von: AqUaFr34K 


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