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Corydoras trilineatus im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Dreilinien-Panzerwels

Lesezeit: ca. 13 Minuten
Corydoras trilineatus im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Dreilinien-Panzerwels)
Corydoras trilineatus (Dreilinien-Panzerwels)

Haltungsempfehlungen

Um Corydoras trilineatus (Dreilinien-Panzerwels) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 24° bis 26°C
  • pH-Wert: 6.0 bis 7.5
  • Gesamthärte: 5° bis 19° dGH
  • Mindestaquariengröße: 100 Liter

Wissenswertes zu Corydoras trilineatus (Dreilinien-Panzerwels)

Der Dreilinien-Panzerwels, wissenschaftlich als Corydoras trilineatus bezeichnet, gehört zu den beliebtesten Bodenfischen in der Aquaristik und hat sich über Jahrzehnte hinweg als äußerst robuster, friedlicher und zugleich spannender Schwarmfisch etabliert. Besonders in Gesellschaftsaquarien mit südamerikanischem Schwerpunkt ist diese Art fast schon ein Klassiker. Trotz seiner weiten Verbreitung im Handel kommt es immer wieder zu Verwechslungen mit ähnlichen Arten, insbesondere mit Corydoras julii, weshalb eine genaue Betrachtung von Herkunft, Merkmalen und Haltung besonders wichtig ist.

Systematik und Einordnung

Corydoras trilineatus gehört zur Familie der Panzerwelse (Callichthyidae) und innerhalb dieser zur Gattung Corydoras, die mit weit über 150 beschriebenen Arten eine der artenreichsten Fischgattungen im Süßwasserbereich darstellt.

Die systematische Einordnung lautet im Überblick:

Der Dreilinien-Panzerwels ist ein Vertreter der Ordnung der Welsartigen (Siluriformes), die weltweit verbreitet ist und zahlreiche bodenorientierte Fischarten umfasst. Innerhalb dieser Gruppe haben sich die Corydoras-Arten durch ihre charakteristische Panzerung aus knöchernen Platten und ihr ausgeprägtes Sozialverhalten eine besondere Stellung erarbeitet.

Die Gattung Corydoras zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, auch in sauerstoffarmen oder strukturreichen Gewässern zu überleben, da viele Arten über eine zusätzliche Darmatmung verfügen. Dieses Verhalten ist auch bei Corydoras trilineatus ausgeprägt.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Corydoras trilineatus stammt aus dem nördlichen Südamerika und ist insbesondere im Einzugsgebiet des Amazonas verbreitet. Sein natürliches Vorkommen erstreckt sich über Teile von Peru, Kolumbien und Brasilien, wo er in langsam fließenden Nebenflüssen, Überschwemmungsgebieten und kleinen Zuflüssen lebt.

Typische Lebensräume dieser Art sind weichbodige Gewässer mit Sand- oder feinem Schlammgrund, häufig bedeckt mit Laub, Wurzeln und organischem Material. Diese Umgebung ist reich an Mikroorganismen, Kleinkrebsen und Insektenlarven, die die Hauptnahrungsquelle der Tiere darstellen.

Das Wasser in diesen Habitaten ist meist weich bis sehr weich und leicht sauer. Die Temperatur ist tropisch stabil und bewegt sich im Jahresverlauf nur geringfügig. Besonders charakteristisch sind die saisonalen Überschwemmungen des Amazonasgebiets, bei denen sich die Tiere in überflutete Waldgebiete zurückziehen und dort in stark strukturierter Umgebung leben.

Beschreibung und Aussehen

Corydoras trilineatus ist ein mittelgroßer Panzerwels, der eine Endgröße von etwa fünf bis sechs Zentimetern erreicht. Der Körper ist gedrungen, seitlich leicht abgeflacht und mit zwei Reihen überlappender Knochenplatten geschützt, die ihm ein panzerartiges Erscheinungsbild verleihen.

Die Grundfärbung variiert zwischen silbrig-grau und leicht beige, wobei die charakteristische Zeichnung aus dunklen Linien und Flecken besteht, die sich über den gesamten Körper ziehen. Typisch ist ein dunkles Muster, das sich entlang der Körperseiten in drei Hauptlinien andeuten kann, was der Art ihren Namen eingebracht hat.

Der Kopf ist stumpf geformt und mit zwei Bartelpaaren ausgestattet, die als hochsensible Tastorgane dienen. Diese Barteln ermöglichen es dem Fisch, den Bodengrund effektiv nach Nahrung abzusuchen. Die Augen sind relativ groß und hoch angesetzt, was eine gute Orientierung in trübem Wasser erlaubt.

Die Flossen sind transparent bis leicht grau gefärbt, wobei die Rückenflosse oft einen dunkleren ersten Strahl aufweist. Besonders auffällig ist die Fettflosse, die typisch für Corydoras-Arten ist und sich zwischen Rücken- und Schwanzflosse befindet.

Verwechslungsmöglichkeiten mit anderen Arten

In der Aquaristik wird Corydoras trilineatus häufig mit Corydoras julii verwechselt. Beide Arten ähneln sich stark in ihrer Zeichnung, unterscheiden sich jedoch in Details der Musterung.

Während Corydoras julii eher ein fein gepunktetes Leopardenmuster zeigt, besitzt Corydoras trilineatus ein eher netzartiges oder linienförmiges Muster. In vielen Handelspopulationen handelt es sich tatsächlich häufig um trilineatus, obwohl sie als julii verkauft werden.

Diese Verwechslung ist historisch bedingt und führt bis heute zu Unsicherheiten bei der exakten Bestimmung im Hobbybereich.

Verhalten im Aquarium

Corydoras trilineatus ist ein ausgeprägter Schwarmfisch und sollte niemals einzeln oder in zu kleinen Gruppen gehalten werden. Erst in einer Gruppe von mindestens sechs bis zehn Tieren zeigt er sein natürliches Verhalten vollständig.

Die Tiere sind äußerst friedlich und verbringen den Großteil ihrer Zeit am Bodengrund, wo sie aktiv nach Futter suchen. Dabei wirken sie oft geschäftig, aber niemals hektisch. Sie kommunizieren untereinander durch Körperbewegungen und kleine Schwarmwechsel.

Ein besonders interessantes Verhalten ist das sogenannte „Gruppenschwimmen“, bei dem mehrere Tiere synchron über den Bodengrund ziehen. Dieses Verhalten dient sowohl der Sicherheit als auch der effizienten Nahrungssuche.

Obwohl sie überwiegend bodenorientiert leben, steigen Corydoras trilineatus gelegentlich an die Wasseroberfläche, um Luft zu schnappen. Diese Fähigkeit hängt mit ihrer spezialisierten Darmatmung zusammen, die ihnen das Überleben in sauerstoffarmen Gewässern ermöglicht.

Haltung im Aquarium – ausführliche Empfehlungen

Die Haltung von Corydoras trilineatus gilt als unkompliziert, erfordert jedoch einige grundlegende Bedingungen, um den Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

Ein Aquarium ab etwa 100 Litern ist für eine kleine Gruppe geeignet, wobei größere Becken deutlich stabilere Bedingungen bieten und das Sozialverhalten besser zur Geltung kommt. Entscheidend ist weniger das Volumen allein als vielmehr die Grundfläche, da die Tiere überwiegend den Bodengrund nutzen.

Der Bodengrund sollte unbedingt aus feinem Sand oder sehr feinem, abgerundetem Kies bestehen. Scharfkantiger Kies kann die empfindlichen Barteln beschädigen, was zu Futterproblemen und Infektionen führen kann. Ein sandiger Untergrund erlaubt es den Tieren, ihr natürliches Wühlverhalten auszuleben.

Die Einrichtung sollte strukturiert sein, jedoch ausreichend freie Flächen zum Schwimmen bieten. Wurzeln, Laub und Steine schaffen Rückzugsräume und fördern ein stabiles Mikroklima im Aquarium.

Die Wasserwerte sollten sich im leicht sauren bis neutralen Bereich bewegen, idealerweise mit einer Temperatur zwischen 24 und 26 Grad Celsius. Weiches bis mittelhartes Wasser wird bevorzugt, wobei Corydoras trilineatus sich auch an mittlere Härtegrade anpassen kann.

Eine gute Filterung mit moderater Strömung ist wichtig, da die Art zwar ruhige Gewässer bevorzugt, jedoch auf eine ausreichende Sauerstoffversorgung angewiesen ist. Gleichzeitig sollte die Strömung nicht zu stark sein, da dies das natürliche Verhalten beeinträchtigen kann.

Vergesellschaftung ist in der Regel problemlos möglich. Besonders gut geeignet sind ruhige, friedliche Schwarmfische aus dem mittleren Wasserbereich wie Salmler oder kleine Bärblinge. Aggressive oder sehr große Arten sollten vermieden werden.

Ernährung

Corydoras trilineatus ist ein Allesfresser mit deutlicher Tendenz zur bodenorientierten Nahrungssuche. In der Natur ernährt er sich von kleinen Wirbellosen, Detritus und organischem Material.

Im Aquarium sollte die Ernährung abwechslungsreich gestaltet sein. Hochwertiges Sinkfutter in Form von Tabletten oder Granulat bildet die Basis. Ergänzend können Frostfutter wie Artemia, Mückenlarven oder Cyclops angeboten werden.

Auch pflanzliche Bestandteile werden gelegentlich aufgenommen, spielen jedoch eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass das Futter den Boden erreicht, da die Tiere ausschließlich dort fressen.

Eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich zur Vitalität, Färbung und Zuchtbereitschaft bei.

Giftigkeit und Unbedenklichkeit

Corydoras trilineatus ist vollkommen ungiftig und stellt keinerlei Gefahr für andere Aquarienbewohner oder den Menschen dar. Die Art besitzt weder Giftstacheln noch toxische Hautsekrete.

Wie alle Panzerwelse verfügt sie jedoch über harte, spitze Flossenstacheln, die bei Stress aufgestellt werden können. Diese dienen ausschließlich dem Selbstschutz und sind nicht giftig, können jedoch bei unsachgemäßem Handling kleine Verletzungen verursachen.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht von Corydoras trilineatus ist im Aquarium möglich und wird von vielen Aquarianern erfolgreich praktiziert. Die Art gehört zu den sogenannten Haftlaichern, die ihre Eier aktiv an Oberflächen wie Pflanzen, Scheiben oder Dekoration befestigen.

Die Fortpflanzung wird häufig durch eine leichte Absenkung der Temperatur sowie einen größeren Wasserwechsel mit kühlerem, weicherem Wasser angeregt. Dies simuliert die Regenzeit im natürlichen Lebensraum.

Das Paarungsverhalten ist sehr charakteristisch: Mehrere Tiere bilden sogenannte T-Positionen, bei denen das Männchen das Weibchen zur Eiablage stimuliert. Die Eier werden einzeln oder in kleinen Gruppen abgelegt und anschließend nicht bewacht.

Die Eltern betreiben keinerlei Brutpflege, weshalb die Eier im Gemeinschaftsaquarium oft gefressen werden. Für eine erfolgreiche Zucht empfiehlt sich daher ein separates Aufzuchtbecken.

Die Eier schlüpfen je nach Temperatur nach etwa drei bis fünf Tagen. Die Jungfische sind zunächst sehr klein und ernähren sich von feinem Staubfutter, Infusorien und später Artemia-Nauplien.

Mögliche Krankheiten

Corydoras trilineatus gilt grundsätzlich als robuste Art, kann jedoch unter ungünstigen Bedingungen anfällig für bestimmte Erkrankungen sein.

Häufige Probleme entstehen durch schlechte Wasserqualität oder ungeeigneten Bodengrund. Besonders Bartelentzündungen treten auf, wenn die Tiere auf scharfem Kies gehalten werden oder der Bodengrund stark verschmutzt ist.

Auch bakterielle Infektionen können auftreten, wenn das Immunsystem durch Stress geschwächt ist. Symptome sind Appetitlosigkeit, apathisches Verhalten oder veränderte Schwimmbewegungen.

Parasitäre Erkrankungen wie Hautwürmer oder Kiemenparasiten sind im Aquarium selten, können jedoch bei Neueinsetzungen eingeschleppt werden.

Eine stabile Wasserqualität, regelmäßige Pflege und eine stressarme Umgebung sind die wichtigsten Faktoren zur Vorbeugung.

Alternative Bezeichnungen

Der Dreilinien-Panzerwels ist unter verschiedenen Namen im Handel und in der Aquaristik bekannt. Zu den gängigen Bezeichnungen gehören:

Dreilinien-Panzerwels, Leopard-Panzerwels, Corydoras julii (fälschlich im Handel), sowie verschiedene Handelsbezeichnungen ohne klare taxonomische Trennung.

Diese Vielfalt an Namen trägt zur bereits erwähnten Verwechslungsproblematik bei und macht eine genaue Bestimmung besonders wichtig.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie viele Corydoras trilineatus sollte man mindestens halten?

Corydoras trilineatus ist ein klassischer Schwarmfisch, der sein natürliches Verhalten nur in einer Gruppe wirklich zeigt. Einzelhaltung oder sehr kleine Gruppen führen schnell zu Stress, Rückzug und deutlich weniger Aktivität. In der Praxis hat sich eine Mindestgruppengröße von sechs Tieren etabliert, wobei größere Gruppen von acht bis zwölf oder mehr Tieren deutlich harmonischer wirken. In einer größeren Gruppe ist das typische Such- und Schwimmverhalten viel ausgeprägter, und die Tiere fühlen sich sichtbar sicherer.

Wie groß wird der Dreilinien-Panzerwels?

Corydoras trilineatus erreicht im Durchschnitt eine Körperlänge von etwa fünf bis sechs Zentimetern. Damit zählt er zu den mittelgroßen Arten innerhalb der Corydoras-Gattung. Weibchen wirken dabei oft etwas kräftiger und rundlicher, insbesondere im Bauchbereich, während Männchen meist schlanker gebaut bleiben. Die Endgröße hängt stark von Haltung, Ernährung und Wasserqualität ab, wobei stabile Bedingungen ein gesundes Wachstum fördern.

Ist Corydoras trilineatus für Anfänger geeignet?

Ja, diese Art gilt als sehr anfängerfreundlich. Sie ist robust, anpassungsfähig und verzeiht kleinere Haltungsfehler besser als viele andere Zierfische. Dennoch sollten grundlegende Anforderungen erfüllt werden, insbesondere ein feiner Bodengrund, gute Wasserqualität und eine artgerechte Gruppengröße. Wer diese Bedingungen einhält, wird mit einem unkomplizierten und langlebigen Aquarienbewohner belohnt.

Welcher Bodengrund ist ideal für Corydoras trilineatus?

Am besten eignet sich feiner Sand oder sehr feiner, abgerundeter Kies. Der Grund dafür liegt in der empfindlichen Beschaffenheit der Barteln, die beim Gründeln ständig mit dem Bodengrund in Kontakt kommen. Scharfkantiger oder grober Kies kann diese empfindlichen Sinnesorgane verletzen und langfristig zu Entzündungen führen. Sand ermöglicht zudem ein natürliches Verhalten, da die Tiere darin aktiv nach Futter suchen können.

Kann man Corydoras trilineatus mit anderen Fischen vergesellschaften?

Ja, die Vergesellschaftung ist in der Regel problemlos möglich. Wichtig ist jedoch, ruhige und friedliche Mitbewohner zu wählen. Besonders geeignet sind kleine bis mittelgroße Schwarmfische aus dem mittleren Wasserbereich. Aggressive oder sehr große Arten sollten vermieden werden, da sie Stress verursachen können. Da Corydoras trilineatus den unteren Bereich des Aquariums bewohnt, ergänzt er viele Gesellschaftsbecken sehr gut.

Muss Corydoras trilineatus an die Wasseroberfläche zum Luftschnappen?

Ja, gelegentlich ist dieses Verhalten völlig normal. Corydoras-Arten besitzen eine spezielle Fähigkeit zur Darmatmung, die es ihnen erlaubt, atmosphärischen Sauerstoff aufzunehmen. Dabei schwimmen sie kurz an die Oberfläche und schlucken Luft. Dieses Verhalten ist kein Anzeichen für schlechte Haltung, solange es nur sporadisch auftritt. Häufiges oder hektisches Luftschnappen kann jedoch auf Sauerstoffmangel oder schlechte Wasserqualität hinweisen.

Wie oft sollte man Corydoras trilineatus füttern?

In der Regel reicht eine tägliche Fütterung aus, wobei kleinere Mengen besser sind als große Portionen. Wichtig ist, dass das Futter den Boden erreicht, da die Tiere ausschließlich dort fressen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Sinkfutter, Frostfutter und gelegentlichen Lebendfuttergaben fördert Vitalität und natürliche Aktivität. Überfütterung sollte unbedingt vermieden werden, da sie schnell zu Wasserbelastung führt.

Wie lange leben Corydoras trilineatus im Aquarium?

Bei guter Pflege erreichen diese Panzerwelse eine Lebenserwartung von etwa fünf bis acht Jahren. In Einzelfällen können sie auch älter werden, wenn Wasserqualität, Ernährung und Stressniveau optimal sind. Eine stabile Umgebung ohne starke Schwankungen wirkt sich besonders positiv auf die Lebensdauer aus.

Ist Corydoras trilineatus giftig oder gefährlich?

Nein, diese Art ist vollständig ungiftig und stellt keine Gefahr für Menschen oder andere Aquarienbewohner dar. Allerdings besitzen die Flossen harte Stachelstrahlen, die bei Stress aufgestellt werden können. Diese dienen ausschließlich der Verteidigung und können bei unsachgemäßem Handling kleine Verletzungen verursachen, sind aber nicht giftig.

Wie vermehrt sich Corydoras trilineatus im Aquarium?

Die Art ist ein Haftlaicher, der seine Eier an Oberflächen wie Pflanzen oder Aquarienscheiben ablegt. Die Zucht wird oft durch einen Wasserwechsel mit kühlerem, weicherem Wasser angeregt, was die Regenzeit simuliert. Nach der Eiablage erfolgt keine Brutpflege, weshalb die Eier im Gemeinschaftsbecken oft gefressen werden. Für eine erfolgreiche Zucht ist daher ein separates Aufzuchtbecken sinnvoll. Die Jungfische schlüpfen nach wenigen Tagen und benötigen sehr feines Anfangsfutter.

Woran erkennt man Männchen und Weibchen?

Weibchen sind in der Regel etwas größer und deutlich fülliger gebaut, insbesondere im Bauchbereich, vor allem wenn sie geschlechtsreif sind. Männchen wirken schlanker und etwas kleiner. Bei guter Kondition und ausreichender Ernährung werden die Unterschiede besonders während der Fortpflanzungszeit gut sichtbar.

Welche Temperatur ist ideal für Corydoras trilineatus?

Die optimale Temperatur liegt im Bereich von etwa 24 bis 26 Grad Celsius. Innerhalb dieses Spektrums fühlen sich die Tiere dauerhaft wohl und zeigen ein aktives Verhalten. Kurzfristige Schwankungen werden meist toleriert, sollten aber möglichst vermieden werden, da stabile Bedingungen langfristig gesünder sind.

Warum wühlen Corydoras trilineatus im Bodengrund?

Das Wühlen ist ein vollkommen natürliches Verhalten und dient der Nahrungssuche. Die Tiere durchsuchen den Bodengrund mit ihren Barteln nach kleinen Futterpartikeln, Insektenlarven und organischem Material. Dieses Verhalten ist ein wichtiger Teil ihrer natürlichen Lebensweise und ein Zeichen für Wohlbefinden.

Fazit

Corydoras trilineatus ist ein klassischer, bewährter und äußerst interessanter Aquarienfisch, der sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Aquarianer eine hervorragende Wahl darstellt. Seine friedliche Natur, das ausgeprägte Sozialverhalten und die hohe Anpassungsfähigkeit machen ihn zu einem idealen Bewohner für gut strukturierte Gesellschaftsaquarien.

Besonders seine aktive Bodenorientierung und das soziale Schwarmverhalten verleihen ihm einen hohen Beobachtungswert. Bei artgerechter Haltung zeigt der Dreilinien-Panzerwels ein natürliches und dynamisches Verhalten, das jedes Aquarium bereichert.

Wer Wert auf ein stabiles, ruhiges und ökologisch sinnvolles Aquariensystem legt, findet in dieser Art einen zuverlässigen und langlebigen Bewohner, der sich über viele Jahre hinweg als unkompliziert und zugleich faszinierend erweist.

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    Corydoras gomezi

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    Corydoras gossei

    Bei Corydoras gossei handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort im Amazonas-Gebiet. Sie sind in Brasilien im Rio Marmore System und in der Umgebung von Guajara Mirim zu finden.

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  • Corydoras imitator

    Corydoras imitator (Imitator-Panzerwels)

    Bei Corydoras imitator (Imitator-Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im oberen Rio Negro zu finden.

  • Corydoras incolicana

    Corydoras incolicana (Ivana Panzerwels)

    Bei Corydoras incolicana (Ivana Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er in Brasilien im Rio Içana, im oberen Rio Negro zu finden.

  • Corydoras julii

    Corydoras julii (Julii-Panzerwels)

    Corydoras julii (Julii-Panzerwels) gehört zur Familie der Panzerwelse, und stammt ursprünglich aus Südamerika Der Julii-Panzerwels erreicht eine maximale Länge von 6 cm und sollte als Gruppe von mindestens 5 Tieren gehalten werden. Corydoras julii benötigt ein Aquarium von mindestens 100 Litern.

  • Corydoras kanei

    Corydoras kanei (Rio-Negro-Panzerwels)

    Bei Corydoras kanei (Rio-Negro-Panzerwels) handelt es sich um einen Wels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er in Brasilien zu finden, wo hauptsächlich im Rio Branco, einem Nebenfluss des Rio Negro, vorkommt.

  • Corydoras leopardus

    Corydoras leopardus (Leopard-Panzerwels)

    Der Corydoras leopardus, im deutschsprachigen Raum meist als Leopard-Panzerwels bezeichnet, gehört zu den eher weniger verbreiteten, aber dennoch sehr geschätzten Arten innerhalb der Panzerwelse. Seine attraktive Musterung, das ruhige Sozialverhalten und die insgesamt robuste Natur machen ihn zu einem interessanten Bewohner für strukturierte Gemeinschaftsaquarien. Dennoch ist diese Art im Vergleich zu ihren bekannteren Verwandten wie Corydoras aeneus oder Corydoras paleatus nicht ganz so häufig im Handel zu finden, was vor allem an seiner etwas spezifischeren Herkunft und den daraus resultierenden Haltungsanforderungen liegt.

  • Corydoras loretoensis

    Corydoras loretoensis (Loreto-Panzerwels)

    Bei Corydoras loretoensis (Loreto-Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort in Peru (Departamento Loreto, Rio Nanay und Rio Itaya).

  • Corydoras loxozonus

    Corydoras loxozonus (Deckers Panzerwels)

    Bei Corydoras loxozonus (Deckers Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt und dort im Río Guaviare und Río Meta in Kolumbien vorkommt.

  • Corydoras melanistius

    Corydoras melanistius (Schwarzsegel Panzerwels)

    Bei Corydoras melanistius (Schwarzsegel Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort in Guyna und Venezuela.

  • Corydoras melini

    Corydoras melini (Kopfbinden-Panzerwels)

    Bei Corydoras melini (Kopfbinden-Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt und dort in Kolumbien und Brasilien vorkommt.

  • Corydoras metae

    Corydoras metae (Meta-Panzerwels)

    Bei Corydoras metae (Meta-Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt und dort im Rio Meta (Kolumbien) vorkommt.

  • Corydoras nanus

    Corydoras nanus (Nanus Panzerwels)

    Bei Corydoras nanus (Nanus Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Suriname und Maroni-Becken in Suriname und im Iracoubo-Becken in Französisch-Guyana zu finden.

  • Corydoras napoensis

    Corydoras napoensis

    Bei Corydoras napoensis handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort im Amazonas-Gebiet. Sie sind in Ecuador (Rio Lagarto Cocha, Rio Aguarico System, Rio Jivino, Rio Napo System) und in Peru (Rio Nanay bei Iquitos) zu finden.

  • Corydoras nattereri

    Corydoras nattereri (Blauer Panzerwels)

    Bei Corydoras nattereri (Blauer Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er in Küstenflüssen im Südosten Brasiliens von Espírito Santo bis nach Paraná zu finden.

  • Corydoras oiapoquensis

    Corydoras oiapoquensis (Oiapoque-Panzerwels)

    Bei Corydoras oiapoquensis (Oiapoque-Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort ausschließlich in wenigen Flüssen Französisch-Guyanas.

  • Corydoras orcesi

    Corydoras orcesi (Tigerpanzerwels)

    Bei Corydoras orcesi (Tigerpanzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Einzugsbereich des Amazonas zu finden.

  • Corydoras osteocarus

    Corydoras osteocarus (Corydoras sp. C60)

    Bei Corydoras osteocarus (Corydoras sp. C60) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort in Venezuela, im Amazonas, im San Fernando de Atabapo und im oberen Orinoco.

  • Corydoras panda

    Corydoras panda (Panda-Panzerwels)

    Der Corydoras panda, im deutschsprachigen Raum besser bekannt als Panda-Panzerwels, zählt zu den beliebtesten und zugleich charakterstärksten Vertretern der Panzerwelse in der Aquaristik. Seine markante schwarz-weiße Zeichnung, sein friedliches Verhalten und seine ausgeprägte Gruppenorientierung machen ihn seit Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil in Süßwasseraquarien weltweit. Trotz seiner vergleichsweise geringen Körpergröße besitzt er eine erstaunliche Robustheit, sofern seine grundlegenden Bedürfnisse erfüllt werden.

  • Corydoras punctatus

    Corydoras punctatus (Gepunkteter Panzerwels)

    Bei Corydoras punctatus (Gepunkteter Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Suriname und im Iracoubo Flussbecken zu finden.

  • Corydoras pygmaeus

    Corydoras pygmaeus (Zwergpanzerwels)

    Der Zwergpanzerwels Corydoras pygmaeus gehört zu den kleinsten und zugleich interessantesten Vertretern der beliebten Panzerwelse. Trotz seiner geringen Körpergröße hat er sich in der Aquaristik weltweit etabliert, da er ein ausgesprochen friedliches Sozialverhalten zeigt, sehr anpassungsfähig ist und sich gut in gut gepflegten Gesellschaftsaquarien halten lässt. Seine geringe Größe, die lebhafte Schwimmweise im mittleren Wasserbereich und sein ausgeprägtes Gruppenverhalten machen ihn zu einem besonderen Bewohner moderner Aquarienlandschaften.

  • Corydoras rabauti

    Corydoras rabauti (Rostpanzerwels)

    Bei Corydoras rabauti (Rostpanzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt und dort im Amazonas und Rio Negro vorkommt.

  • Corydoras reticulatus

    Corydoras reticulatus (Netz-Panzerwels)

    Bei Corydoras reticulatus (Netz-Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort im Amazonas-Gebiet. Sie sind in Brasilien (Rio Solimoes bei Monte Alegre) und in Peru (Loreto, Rio Ampiyacu, Rio Nanay, Rio Tamya) zu finden.

  • Corydoras schwartzi

    Corydoras schwartzi (Schwartz´ Panzerwels)

    Bei Corydoras schwartzi (Schwartz´ Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt und dort im Rio-Purus in Brasilien vorkommt.

  • Corydoras semiaquilus

    Corydoras semiaquilus (Flügelpanzerwels)

    Bei Corydoras semiaquilus (Flügelpanzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Amazonas, Rio Preto, im Rio-Ucyali-System, Loreto und im Rio Pajo Viejo zu finden.

  • Corydoras septentrionalis

    Corydoras septentrionalis (Langschnauzen-Panzerwels)

    Bei Corydoras septentrionalis (Langschnauzen-Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Río Pina, Río Amana, Río Tinaquillo und im Río Apure-Becken zu finden.

  • Corydoras similis

    Corydoras similis

    Bei Corydoras similis handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort im Amazonas-Gebiet. Sie sind in Brasilien im Rio Jamari zu finden.

  • Corydoras sodalis

    Corydoras sodalis

    Bei Corydoras sodalis handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort im Amazonas-Gebiet. Sie sind in Peru (Rio Yavari), Brasilien (Rio Solimoes) zu finden.

  • Corydoras splendens

    Corydoras splendens (Smaragdpanzerwels)

    Bei Corydoras splendens (Smaragdpanzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort in Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru. Sie kommen im Amazonasbeckens, Río Ucayali-System, Ambiyacu, Rio Tocantins, Río Paraguay, Rio Nanay und im Río Napo-System vor.

  • Corydoras sterbai

    Corydoras sterbai (Sterbas Panzerwels)

    Corydoras sterbai, der Sterbas Panzerwels, gehört mit seiner kontrastreichen Zeichnung und seinem friedlichen Wesen zu den beliebtesten Panzerwelsen im Aquarium.

  • Corydoras sychri

    Corydoras sychri (Sychri-Panzerwels)

    Bei Corydoras sychri (Sychri-Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Nanay-Flussbecken in Loreto, Peru zu finden.

  • Corydoras venezuelanus

    Corydoras venezuelanus (Rostroter Venezuela Panzerwels)

    Bei Corydoras venezuelanus (Rostroter Venezuela Panzerwels) handelt es sich um eine Panzerwelsart, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Aquariumfische aus Südamerika leben dort in Venuzuela im Rio Cabriales, Valencia See und Rio Tuy.

  • Corydoras weitzmani

    Corydoras weitzmani (Zweifleck Panzerwels)

    Bei Corydoras weitzmani (Zweifleck Panzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er in Peru im Flusssystem Rio Madre de Dios zu finden.

  • Corydoras zygatus

    Corydoras zygatus (Zügelpanzerwels)

    Bei Corydoras zygatus (Zügelpanzerwels) handelt es sich um einen Panzerwels, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Amazonas-Becken zu finden.

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Einrichtungsbeispiele