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Taxiphyllum spec. Flame im Aquarium

Einrichtungsbeispiele mit Flammenmoos

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Taxiphyllum spec. Flame im Aquarium (Einrichtungsbeispiele mit Flammenmoos)
Taxiphyllum spec. Flame (Flammenmoos)

Haltungsempfehlungen

Um Taxiphyllum spec. Flame (Flammenmoos) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 20° bis 28°C
  • pH-Wert: 5.5 bis 7.5
  • Gesamthärte: 0° bis 18° dGH

Wissenswertes zu Taxiphyllum spec. Flame (Flammenmoos)

Das Flammenmoos (Taxiphyllum spec. ´Flame´) ist eine auffällige Moosvariante, die sich durch ihren einzigartig aufwärts spiralig gedrehten Wuchs von anderen Aquarienmoosen unterscheidet. Es zählt zu den attraktiven Spezialformen innerhalb der Gattung Taxiphyllum und wird vor allem als gestalterisches Element in Aquarien geschätzt.

Herkunft

Beim Flammenmoos handelt sich um eine kultivierte Form asiatischer Herkunft, vermutlich erstmals in Vietnam gesammelt oder selektiert. Genaue Angaben sind nicht bekannt.

Aussehen

Charakteristisch für das Flammenmoos ist sein nach oben gerichteter, gedrehter Wuchs, der an kleine, lodernde Flammen erinnert. Die dunkelgrünen Triebe wachsen kompakt und bilden dichte, senkrecht aufstrebende Strukturen. Diese Wuchsform unterscheidet es deutlich von anderen Taxiphyllum-Arten wie dem zottelig wachsenden Javamoos. Bei optimalen Bedingungen entwickelt das Flammenmoos eine besonders intensive Farbe und eine auffällige Spiralenstruktur.

Standort

Das Flammenmoos bevorzugt schattige bis mäßig beleuchtete Bereiche im Aquarium, gedeiht aber auch unter stärkerer Beleuchtung, wenn eine ausreichende Wasserzirkulation gegeben ist. Es sollte auf Steinen oder Wurzeln befestigt werden, da es sich nicht selbstständig im Bodengrund verankert. Durch seine aufrechte Wuchsform eignet es sich besonders gut für vertikale Strukturen, kleine Moosbäume oder als Kontrastpflanze.

Pflegehinweise

Flammenmoos wächst eher langsam, ist aber pflegeleicht. Es kommt mit weichem bis mittelhartem Wasser zurecht, die optimale Temperatur liegt zwischen 20 und 28 °C. Ein pH-Wert von 5,5 bis 7,5 ist ideal. CO2-Zugabe und ausgewogene Düngung fördern ein dichteres Wachstum, sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Regelmäßiges Ausputzen erhält die typische Form.

Vermehrung

Wie die meisten Moose lässt sich auch Flammenmoos einfach durch Teilung vermehren. Abgetrennte Triebe werden erneut aufgebunden oder an anderer Stelle fixiert, wo sie weiterwachsen und neue Rhizoide ausbilden.

Nutzen

Aufgrund seines markanten Wuchses ist das Flammenmoos vor allem eine gestalterisch interessante Pflanze. In Kombination mit anderen Moosen oder feingliedrigen Pflanzen lässt sich mit ihm eine hohe optische Tiefe erzielen.

Schädlinge und Krankheiten

Das Flammenmoos ist robust gegenüber Schwankungen der Wasserwerte, kann jedoch wie andere Moose von Fadenalgen oder Schwebstoffen belastet werden. Eine gute Filterung und gelegentliches Ausspülen der Polster sind hilfreich.

Deutsche und alternative Bezeichnungen

Der Name „Flammenmoos“ leitet sich direkt von der flammenähnlichen Wuchsform ab. Es handelt sich um eine in der Aquaristik gezielt verbreitete Kulturform, nicht um eine offiziell beschriebene Art.

Verwandte Arten

  • Taxiphyllum alternans

    Taxiphyllum alternans (Taiwan-Moos)

    Bei Taxiphyllum alternans (Taiwan-Moos) handelt es sich um ein Wassermoos aus der Familie der Schlafmoosgewächse (Hypnaceae), das ursprünglich aus dem Südosten der USA und aus Ostasien stammt.

  • Taxiphyllum barbieri

    Taxiphyllum barbieri (Javamoos)

    Taxiphyllum barbieri, im Hobby fast ausschließlich als Javamoos bekannt, gehört zu den am weitesten verbreiteten und zugleich vielseitigsten Aquarienmoosen weltweit. Kaum eine andere Wasserpflanze hat sich in so vielen Bereichen der Süßwasseraquaristik etabliert: von klassischen Gesellschaftsaquarien über Garnelenbecken bis hin zu professionellen Aquascapes. Seine Anpassungsfähigkeit, Robustheit und optische Wirkung machen es zu einem echten Standard im Pflanzensortiment vieler Aquarianer.

  • Taxiphyllum sp. Spiky Moss

    Taxiphyllum sp. Spiky Moss (Spiky Moss)

    Spiky Moss, wissenschaftlich als Taxiphyllum sp. "Spiky Moss" bekannt, ist eine moosartige Wasserpflanze aus der Familie der Hypnaceae, die in Asien heimisch ist. Diese Pflanze gedeiht besonders gut in tropischen und subtropischen Gewässern, in denen sie entlang von Flussufern, auf Steinen oder Treibholz wächst. Ihre weite Verbreitung und Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer beliebten Wahl für Aquarienbesitzer weltweit. Durch ihre besondere Struktur und den geringen Pflegeaufwand ist Spiky Moss eine vielseitige Bereicherung für Süßwasseraquarien.

  • Taxiphyllum spec. Triangelmoos

    Taxiphyllum spec. Triangelmoos (Triangelmoos)

    Das Triangelmoos (Taxiphyllum spec. ´Triangle´) ist eine dekorative Aquarienmoos-Variante, die sich durch ihren gleichmäßigen, dreieckigen Seitenzweigaufbau auszeichnet. Es gehört zur Gattung Taxiphyllum, die mehrere beliebte Moosarten für die Aquaristik umfasst, und bietet durch seine klare Struktur interessante gestalterische Möglichkeiten im Vorder- und Mittelgrund.

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