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Aquarium Malawi_Black von Malawi Duck

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Malawi Black

Beschreibung des Aquariums

Typ:
Läuft seit:
Sep 2014
Grösse:
200 x 60 x 60 = 750 Liter
Letztes Update:
12.10.2014
Besonderheiten:
ex Meerwasserbecken, Raumteiler
Aufbau1
Aufbau2
Sand1
Sand2
Sand3
Sand4
Tag1
Tag2
Tag3
Tag4
Tag5
Nacht1

Dekoration

Bodengrund:
Schwarzer abgerundeter Naturkies bzw. -sand (Basalt, keine gefärbtes Material) in drei Zonen. Gröberer Kies im Bereich der Verwirbelungszone der Rückförderströmung an der Stirnseite gegenüber dem Zulauf, da dort sonst die Strömung erfahrungsgemäß den Aquarienboden freilegt. Feiner Kies von 1 bis 2 mm im mittleren Bereich und 0.5 bis 1 mm in der Freifläche vor dem Schacht, wo Futterreste und der „Dreck“ zusammengetragen werden. Da lässt es sich gut absaugen.
Aquarienpflanzen:
O.k. die sind zwar eigentlich überflüssig, aber zum Kaschieren des Überlaufschachtes sind Anunbias Barteri, -nana und -nana bonsai hinein gekommen. Alle mit Plastikkrampen (Fußbodenheizungsbau) am Styrodyr festgesteckt. Ging prima mit den Tacker-Krampen und kostet nicht viel.
Weitere Einrichtung: 
Ca. 150 bis 200 kg schwarzgraue Granitfindlinge stehen auf 4 mm Plexiglas, alle sind an der unteren Stellkannte plan zur Stellfläche geschnitten und leicht mit Natursteinfliesenkleber (hat sich auch im Salzwasser bewährt) fixiert. So dass sich die jeweiligen Standflächen vergrößern und ein Verrutschen gegeneinander nicht möglich ist. Am Überlauf habe ich zunächst verrottungsfeste Styrodyrplatten mit Aquariensilikon fixiert, die ich zuvor mit dem Natursteinkleber verspachtelt und dabei mit kleineren Granitbrocken und Resten vom schwarzen Sand/Kies kaschiert habe. Daran lehnen sich weitere große Findlinge (auch fixiert) an, so dass auch hier wie im großen Aufbau etliche Spalten und Höhlen entstanden sind.

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
Komplettbausatz von LEDaquaristik. Ein Aluprofil mit 2 x 2 LED Balken. Also jeweils 100 cm + 60 cm lang, etwa 165 cm Gesamtlänge. Einmal SKY 6500K und einmal SUNSET 3500K.

Alle 4 Leisten sind getrennt dimmbar. Daher verläuft die Beleuchtung ab 08:00 Uhr in 40 Min zunächst mit 3500K auf 50%, um dann wieder auf 15% zurückzugehen, während die 6500K Leisten parallel dazu auf 50% ansteigen. Vor Mittag geht der 3500K Anteil weiter auf 5% zurück und der 6500K Anteil steigt bis 12:00 Uhr auf 70 %. Ab 16:00 Uhr verläuft es dann andersherum in den Sonnenuntergang. Als Mondlicht dient die 60 cm Leiste 6500K allein, die dann über der freien Sandfläche vor dem Überlauf mit 5 % leuchtet, was dort ein recht schwaches und weiß-blaues Licht erzeugt. Der Steinaufbau ist dabei links wie rechts weitestgehend verdunkelt. Schaut super aus, ist aber schwer in den tatsächlichen Farben einzufangen. Die Bilder sind leider eh etwas schwach, da mit dem Tablett fotografiert. Sollte aber einen Eindruck geben.
Filtertechnik:
Vom Überlauf führt ein wegen des Geplätschers anstaubarer Abfluss in das Filterbecken. Parallel gibt es noch einen Überlauf, auf den man beim Anstauen des Hauptablaufs keinesfalls verzichten sollte ;-)
Das Filterbecken ist von der Systematik als U ausgelegt. Das Wasser muss zunächst durch zwei grobe Blaue Matten von 25cm B x 35cm H und 10 cm stark. Die stecken in Schienen aus Kabelkanälen zwischen den Matten. Dann fließt das Wasser anhand einer üblichen oben/unten/oben Umlenkung durch ein Netz mit ca 6 ltr Siporax. Abschließend kommt noch ein diagonal gesetzter mittelgrober blauer Schwamm in Stärke 5cm mit Maßen 40cm B x 35cm H als Abschluss vor dem (eh vorhandenen) Abschäumer. Der schäumt da so zwar nichts ab, aber bläst gewaltig Luft durchs Wasser. Es hat etwas gedauert, bis ich es so hinbekommen habe, dass keine Unmassen von feinen Luftblasen zurück ins Becken gefördert werden. Dann kommt noch eine ungenutzte, Reservekammer für z.B. Kohle, wenn erforderlich. Am Schluss steht meine bewährte Red Dragon 4, 5 m3 von Royal Exclusive, die nach vielen Jahren noch lautlos werkelt. Die fördert zurück und macht für meinen Geschmack ausreichend Strömung knapp unterhalb der Oberfläche. Meine Strömungspumpen plus Ansteuerung liegen daher erst mal auf Reserve. Ganz so wild wie im Meerwasser muss das ja nicht.
Weitere Technik:
Über eine Dennerle Steuerung werden zwei Heizstäbe im Filterbecken betrieben, mit 200W und 300W. Ein Dennerle pH Steuerung übernimmt diese Messung und Anzeige.
Filterbecken

Besatz

12 ?/? Labidochromis caeruleus yellow Mbowe (5cm)
10 4?/6? Placidochromis phenochilus Lupingo (7cm)
8 ?/? Synodontis lucipinnis - petricola dwarf (5cm)

Möchte eigentlich nicht die bereits vielfach zitierten und kopierten Daten der Fische hier erneut rein kopieren. Die Yellows sind meist munter zusammen oder in 2 bis 3 Grüppchen unterwegs und nur selten in den Spalten und Höhlen verschwunden. Bisher dort kein Stress. Die Zwerge sind da schon eher in der Deckung und vor allem im Wurzelgeflecht der Nanas untergetaucht. Nach der Fütterung und am Abend sieht man sie öfter. Die Lupingos beginnen mit der Ausfärbung und ich bin gespannt auf das tatsächliche M/W Verhältnis. Bisher sind sie stets in einer großen Gruppe unterwegs, meist wie erwartet zentral über der Sandfläche und den niedrigeren mittigen Felsen. Bisher auch hier keinerlei Stress, nicht untereinander, nicht mit den Yellows, aber sie sind ja noch nicht wirklich erwachsen. Da schaun wir mal.
Yellows später Abend
Nacht
Morgendämmerung
Vormittag
Mittag - bei abgedunkeltem Zimmer
Kamera rechts - Futterdose links... geht doch ;-)

Wasserwerte

Starterbakterien kamen ausreichend rein und das Wasser war nach 2 Tagen wieder glasklar. Nach 5 Tagen folgte die erste Kammhaut, die aber über den Schacht abläuft. Praktisch von Anfang bis Besatz kein messbares Nitrit, Chlor oder Phosphat und ca 10 mg Nitrat, was im Ausgangsleitungswasser vorhanden ist.

pH jetzt bei 8, 3 - war da selbst überrascht, habe eine neue Elektrode besorgt und mehrfach kalibriert. Es bleibt dabei. Nur beim Wasserwechsel von ca 40 % steigt der ph vorübergehend auf 8, 2x.

Temp.: 24, 8°C
kH ca 7-8
GH ca 12
NO3 10mg
NO2 0mg
PO4 0mg

Futter

Tropical Malawi Flakes,
Tropical Spirulina,
Tropical Cichlid Gran,
Tetra Cichlid Shrimp Sticks

Sonstiges

Es sollte ja ein Artenbecken werden, da man nicht direkt vor dem Raumteiler sitzt, der eigentlich auf dem Sockel einer Mauer zwischen zwei Räumen steht und mir dann zu viele verschieden Arten auf 2 bis 4 Meter Entfernung zu unruhig wirken. So ist halt meine Meinung dazu.

Nach ein paar Tagen nehmen die Fische inzwischen die Bewegung um den Raumteiler herum schon sehr gelassen. Unser Parson Russel Terrier erzeugt nach anfänglicher Unruhe inzwischen trotz Herumtollens auf Augenhöhe keine Fluchtbewegungen mehr. Ich selbst werde ganz offensichtlich schon als der „Typ mit dem Futter“ wahrgenommen.

Infos zu den Updates

Hab am 11.10.2014 mal alles redaktionell überarbeitet...
Neue Fotos vom 11./12.10.2014 (bekomme es mit der DigiKleinbild nicht besser hin - sorry. Im Original, eigentlich etwas mehr Stich ins blau und immer eine Nuance dunkler als auf den Bildern)

User-Kommentare

Malawi Duck am 18.09.2014 um 22:17 Uhr
Danke - und du hast schon recht, mit dem was du sagst. Nur in meiner Tanganjika/Tropheus Zeit wie in den Meerwasserjahren haben sich grad die Frechlinge im Ergebnis genauso gut gehalten wie die Ruhigen. Sie mussten, so wie du das richtig beschreibst, ihre Reviere klein halten, da sie in alle Richtungen sichern müssen. Das entstresst vielleicht auch positiv. Hab nie einen Bemba verloren und die Jagden um die Korallensäulen fanden auch nur selten und nie sehr heftig statt. Es reichte immer aus der Sicht der Rivalen zu kommen. Das klappte eigentlich ohne Ausnahme. Das wir also kein neuesExperiment auf dem Rücken der Tiere.
Möchte aber eh nur etwa drei Arten, wie oben ja geschrieben. Über die denke ich noch nach.
der Steirer am 18.09.2014 um 21:44 Uhr
Hi!
Tolle Beckenmasse hast du da! Ich hatte mein Malawi anfangs auch als Raumteiler aufgestellt, bin aber recht bald davon abgekommen. Warum? Nun, meiner Meinung nach, kann ein Becken das nach 3 Seiten hin offen ist, den Bewohnern nie das selbe schutzgefühl sowie die Möglichkeit zum Rückzug Bieten, wie ein Aquarium, das im konservativen Sinn, sprich an der Wand stehend, bieten. Da kannst in der Mitte noch sovielmal steinaufbauten machen. Eine Rückwand ist halt auch ein Bezugspunkt, der den Fischen ein Gefühl der Sicherheit gibt. Seitdem ich meinen Beckenstandort geändert habe, verhalten sich die Fische viel agiler und `selbstbewusster`, wenn das Wort passt. Ist halt meine Erfahrung damit. Ich würde dir, wenn du beim Konzept Raumteiler bleibst, es mit weniger Arten versuchen, dafür in größeren Verbänden!
Ich wünsch dir viel Spaß bei unserem tollen Hobby! Ich schau sicher wieder vorbei! Zumindest die Optik finde ich mal toll!
Lg Matthias
Malawi Duck am 18.09.2014 um 20:40 Uhr
Bild getauscht...
Malawi Duck am 18.09.2014 um 16:26 Uhr
Na ja, ein Raumteiler lässt ja keine langen Rückwände zu, die übrigens auch oft gestylt wirken und sind und was nicht per se negativ ist. Offener Schwimmraum um eine schmale Kulisse herum hat ja schon mal an sich den Sichtschutz durch die hohe Kulisse selbst. Die Steine sind dazu links noch einmal etwas auseinander gestellt um etliche Spalten zu bilden. Mittig sind auch reichlich Zwischenräumen zwischen den hochkant stehenden Steinen, tlw oben geschlossen und einige offen. Am Überlauf sind weitere Hölen, tlw. durch die Planzen verdeckt.
Mich hätte da die Meinung der alten Hasen zu Haltung weniger aber größerer Gruppen interessiert.
Tom am 18.09.2014 um 15:03 Uhr
Hallo,
willkommen hier bei uns auf EB!
Dein Aquarium wirkt ziemlich stylisch. Ich hoffe, das geht nicht auf Kosten der Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten.
Ansonsten bin ich gespannt, wie es sich entwickelt und für welchen Besatz du dich entscheidest.
Grüße, Tom.
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In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Malawi Duck das Aquarium 'Malawi_Black' mit der Nummer 30975 vor. Das Thema 'Malawi' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
Online seit dem 17.09.2014
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