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Aquarium Tropheus 1 Duboisi - nur noch als Beispiel von Maclya

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Moderatorenbereiche: Tanganjikasee, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de
BlogUserinfos
Aquarianer seit: 
über 40 Jahre
Aquarium Hauptansicht von Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel

Beschreibung des Aquariums

Typ:
Läuft seit:
06.04.2012
Größe:
110 x 25x 120 x 25 x 11 0 x 60 = 520 Liter = 520 Liter
Letztes Update:
06.10.2017
Besonderheiten:

Deltabecken mit 2 Bohrungen

Dekoration

Bodengrund:

50 kg feiner Sand

Aquarienpflanzen:

*keine*

Weitere Einrichtung: 

eingeklebte BTN-Slim line Rückwand, Flusskiesel in allen Größen

Aquarien-Technik

Beleuchtung:

1 Leuchtbalken bestückt mit 2 x 40W (1x Life Glo JBL, 1 x Solar Glo)

verstärkt durch1 Reflektor

Filtertechnik:

Eheim 2228 1050 L/h, 3 Körbe unten: Tonröhrchen mitte: Siporax

oben: Efisubstrat

Eheim 2252 (3 Kammern) 1200 L/h - wird wöchentlich gereinigt

Weitere Technik:

Tunze Strömungspumpe

UV-Brenner im Bypass mit dem Eheim 2228

Besatz

9/21 Tropheus Duboisi Maswa WF + einigen Jungtieren (stehen zum Verkauf)

Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Kinderstation
29 Jungtiere 25.08.2012 im Ablaichnetz
Kleine Dubis im Netzkasten
Kleiner Dubi- die Juvenil Zeichnung
Klein aber doch recht neugierig bereits
 kleine Dubis bereits ca. 6 Wochen alt
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel
Gross und klein
Zwischen den Steinen
Besatz im Aquarium Tropheus 1  Duboisi - nur noch als Beispiel

Wasserwerte

Ph: 8, 0

GH: 16

KH: 12

NO3: 25 mg/l

NO2: 0 - nicht nachweisbar

Temperatur: 26, 5 Grad

Wöchentlicher Wasserwechsel von ca. 60 Prozent

Futter

36% Spirulina Grossflocken

Dennerle Algen-Futterblätter (1x wöchentlich)

Videos

Video Tropheus Dubois Maswa WF von Maclya (2clhfZwNYbc)
Video Tropheus Duboisi Maswa - Jungtiere von Maclya (NsTNEc_9GQE)
Video Tropheus Duboisi Maswa - Jungtiere von Maclya (h0pN6m9XOIw)
Video Tropheus Duboisi WF im Deltabecken von Maclya (4I70VZteIr0)
Video Dubis von Maclya (cvv4oy9OYZY)

Sonstiges

Der See

Die Heimat der Tropheus ist der Tanganijkasee. Dieser Süsswassersee gehört zu den grössten Süsswasserseen unseres Planeten. Er befindet sich inmitten des grossen Grabenbruches in Ostafrika, er ist der grösste überhaupt in diesem Komplex. Mit über 670 km Länge, einer maximalen Breite von 80 km und einer maximalen Tiefe von 1470 Metern liegt dieser See inmitten mehrerer Staaten - Kongo, Burundi, Tansania (Hauptanteil) und Sambia. Nur der Baikalsee in Sibirien ist mit 1642 Meter noch tiefer, mit einem Alter von 25 Millionen Jahren. Der Tanganijkasee hingegen ist mindestens 12 Millionen Jahre alt. Wissenschaftler streiten sich heute noch über dessen Alter, einige behaupten, er wäre "erst" 12 Millionen Jahre alt, andere sind der Meinung er wäre sogar 40 Millionen Jahre alt.

Der Lebensraum:

Der Hauptlebensraum der Tropheus ist das Felslitoral, vorwiegend das ufernahe Felslitoral. Hier ist eine ausreichende Ernährung gesichert. Wegen des niedrigen Wasserstandes gedeiht dort der Aufwuchs sehr gut, so das auch kleinere Fische hier genügend Nahrung finden. Tropheus findet man bereits im kniehohen Wasser, dort werden die Sedimente abgeweidet. Im See benötigen die Aufwuchsfresser grössere Felsbrocken. Um sich sicher zu fühlen, werden oft quadratmeter-grosse Felsbrocken mit grösserer Substratoberfläche

bevorzugt. Dort werden viele grosse Aufwuchsfresser satt. Es wurde

einige Male beobachtet, das grössere Gruppen im Verbund über diese

Formationen wahrlich herfallen um diese abzuweiden. Normalerweise nehmen Tropheus, je nach Ihrer Größe, entsprechende Steine in Beschlag.

Juvenile Tiere geben sich mit kleineren Steinen zufrieden, währendessen

halbwüchsige und auch manchmal erwachsene Tiere mit etwa fussballgrossen

Steinen zufrieden sind. Diese Steine werden dann aufs schärfste verteidigt.

So ist eine permanente Wanderung der entsprechenden Tiere zu ihrer Grösse im Felslitoral zu beobachten.

Einrichtung:

Meine Einrichtung orientiert an dort vorkommenden Steilküsten, die BTN Rückwand mag den Eindruck vermitteln das es sich hier um eine Felswand

handelt. Diese Streilküsten erreichen oft nach ein paar Metern bereits beachtliche Tiefen. Selbstverständlich ist es dem Aquarianer nicht möglich solch grosse Steine ins Becken einzubringen.

Ich habe Flusskiesel in verschiedenen Größen gewählt, diese wurden dann fast wahllos im Becken verteilt. Diese zumeist runden Flusskiesel gefährden diese schnellen Schwimmer in keinster Weise. Nur der hintere Teil wurde mit grösseren Steinen versehen, vorgesehen als Sichtschutz.

Aufwuchs:

Mittlerweile sind bereits wieder einige Kiesel wieder mit Aufwuchs bewachsen.

Es wird regelmässig daran gezupt und meine kleine Truppe

macht sich schon mal über einen Stein so richtig her. Der Ernährung

der Tropheus sollte grösste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Diese

Tiere haben kein Sättigungsgefühl, wie es z.b. bei Fischfressern

aus dem Malawisee vorhanden ist. Tropheus haben eine speziellen Darm,

welcher fast ausschliesslich für die Verdauung der pflanzlichen

Kost ausgelegt ist. Dieses Thema wird in meinem Blog gesondert behandelt, dort finden sich auch viele andere Informationen zu diesen Tieren.

Vergesellschaftung:

Der vordere Bereich wurde mit kleinen und grösseren Kieseln durcheinander

gewürfelt besetzt. Hier wurde insbesondere darauf geachtet das sich keinerlei Reviere bzw. Höhlen oder auch Unterstände herausbilden

können. Diese sog. Unterstände oder Höhlen könnten von dominanten Tieren

als Angriffszentrum genutzt werden, um von dort jüngere oder auch unterlegene Tiere anzugreifen, d.h. ein Tier sitzt in diesem Revier,

währendessen die anderen alle in eine Ecke gedrängt von dem dominanten

Tier sozusagen in Schach gehalten werden. Soetwas gilt es unbedingt zuvermeiden.

Schlußwort:

Die Pflege von Tropheus verlangt, das die menschliche Ästhethik

absolut vernachlässigt wird. Es sollte den Bedürfnissen der Fische Sorge getragen werden, um eine längerfristige Pflege zu ermöglichen. Der deutlich zu sehende Innenfilter

ist natürlich nicht so schön, im direkten Blickfeld schon gar nicht. Allerdings

möchte ich nicht auf diese Art der Schnellfilterung verzichten, natürlich auf

Kosten der Ästhethik, leider!

Mit ein bisschen Geschick, Verständnis gegenüber den Tieren, dem Wissen

über die Pflegebedürfnisse der Tiere und einem wachsamen Auge ist es

gar nicht so schwer ein Tropheusbecken einzurichten und diese Tiere

langfristig erfolgreich zu pflegen.

Abschliessend möchte ich mich bei Jürgen Mohr aus München für die tolle Wildfanggruppe bedanken.

Infos zu den Updates

06.10.2017 Leider ist das Becken zwischenzeitlich undicht geworden. nach mehr als 15 Einsatz-Jahren hat eine sichtbare Silikonnaht wohl dem Druck nicht mehr standgehalten. Da es Freitag Abend war konnte ich "gott sei es getrommelt" noch das meiste austretende Wasser auffangen. Dies ist alles einige Wochen her, so das Becken und Schrank zwischenzeitlich erneuert werden mussten. Ich werde das neue Becken, was derzeit einläuft in den nächsten Tagen vorstellen!

20.01.2013 neues Video hochgeladen

07.01.13 WFNZ werden verkauft, bei Interesse bitte PN

07.01.13 Mittlerweile schwimmen über 60 WFNZ bei den Eltern mit. Es sind F1 NZ von 3-6 cm vorhanden.

Die Grösseren beginnen mit dem Umfärben.

25.08.2012 29 frische Jungtiere schwimmen im Ablaichnetz - 2 Fotos dazu eingestellt.

14.07.2012 Einige neue Bilder und Videos eingestellt.

10.07.2012 Die Jungtieranzahl hat sich mitlerweile verdoppelt, über 30 Junge sind bereits

im Becken. Die grösseren Tiere wurden nach einer ca. 5 Wöchigen Aufenthaltszeit im Netzkasten ins Becken entlassen. Der Vorteil eines solchen Netzkasten ist neben der Sicherheit die gezielte Fütterung der Kleinen.

Anfangs hatte ich starke Bedenken das die Adulten Tiere die Kleinen als Zusatznahrung ansehen würden. Meine Bedenken wurden aber sofort ausgeräumt. Die Kleinen schwimmen zwischen den Steinen ganz munter und auch bereits frech umher. Bei der Fütterung kommen sie bereits ins obere Beckendrittel.

09.07.2012 Seit der Behandlung mit dem Breitbandantibiotukum keine Ausfälle oder erkrankte Tiere mehr. Leider ist bei dem Transport zum Labor wohl etwas schiefgegangen, das erkrankte Tier verendete wohl schon während des Transportes. Bis zur Autopsie waren bereits Auflösungs- Zersetzungserscheinungen vorhanden. Es wurde eine stark

angegriffene Leber festgestellt, die anderen Organe waren leider schon zu stark

zersetzt, ob das durch die Transportzeit oder den Erreger hervorgerufen wurde,

lies sich im nach hinein leider nicht mehr feststellen. Der genaue Erreger konnte

durch die fortgeschrittene Zersetzung leider nicht mehr festgestellt werden.

19.06.2012 Leider haben sich meine neuen Wildfänge eine bakterielle Infektion eingefangen,

3 (2/1)Tiere sind dieser Erkrankung bereits zum Opfer gefallen. Momentan wird nach Diagnose meines Tierarztes mit einem Breitband-Antibiotika das ganze Becken 10 Tage lang behandelt. Ein erkranktes Tier wurde noch lebend an ein Labor mit Eiltransport übergeben um die genaue Ursache dieser Erkrankung (mittels Autopsie) zu ermitteln. Bis zur endgültigen Diagnose(Erregerbestimmung) wird mit dem verschriebenen Antibiotika behandelt, welches durchaus anzuschlagen scheint. Die Ursachenermittlung ist in diesem Fall sehr wichtig um richtig behandeln zu können. Mit erhöhter Wahrscheinlichkeit wird der Erreger bereits durch das Antibiotika vernichtet, trotzdem sollte genau ermittelt werden welcher Erreger für diese Infektion verantwortlich ist. Ein Besuch beim Tierarzt bzw, das Konsultieren vor Ort ist hier unumgänglich um weitere Verluste zu verhindern! Auch sollte die Vorgehensweise genau mit dem Tierarzt abgesprochen werden, natürlich sollten die Massnahmen exakt so umgesetzt werden wie es verordnet wird. In"meinem" Fall heisst das

täglicher Teil-Wasserwechsel mit Medikamentenzugabe, und das für 10 Tage! Fütterung

ist auf ein Minimum während der Behandlung herabzusetzen.

Durch den Einsatz der Medikamente ist nach der Behandlung eine 24 stündige Aktivkohlefilterung notwendig. Das Antibiotika greift nicht nur den Erreger an,

sondern vernichtet leider auch die biologische Filterung, so das auch nach der erfolgreichen Behandlung, die Fütterung weiterhin sehr vorsichtig erfolgen muss, um das

nur noch mechanisch gefilterte Wasser nicht mehr als notwendig, zu gefährden.

Eine biologische Filterung muss sich danach erst wieder aufbauen. Natürlich hätte ich den Hauptfilter auch z.b. an einem Eimer weiterlaufen lassen können, allerdings wollte ich auch die Erreger welche sich durchaus auch im Filter befinden könnten, gleich mit abtöten..

Bereits nach dem ersten Einsatz der Medikamente wurden weder neuerkrankte Tiere gesichtet, oder gar tote Tiere entfernt. Es ist ganz wichtig, hier schnell zu handeln und nicht dem Sterben zu zusehen um evtl. gefährdete Tiere noch heilen zu können. Natürlich kostet das Einschalten eines Tierarztes etwas, allerdings sollte dies den Pfleger absolut nicht abhalten einen Tierarzt (spezialisiert auf Fische) zu Rate zu ziehen.

Viele Tierärzte sind auf Nager etc. spezialisiert, so einer kann hier natürlich nicht helfen.

Sollte jemand Interesse an einem guten Fisch- Tierarzt haben gebe ich natürlich gerne die Kontaktdaten weiter.

Ein kleiner Lichtblick: 16 Junge *Freu* tummeln sich bereits im Becken, die Baby's befinden sich momentan in einem Einhängenetz und werden gleich mitbehandelt!

06.05.2012

2 Videos aufgenommen und hochgeladen.

04.05.2012

Die 33 Stück grosse Tropheus Maswa Gruppe wird beim Vorbesitzer abgeholt und eingesetzt. Bei diesen Tieren handelt es sich um Wildfänge die seit ca. 1 Jahr in Deutschland sind.

08.04.2012

Das Deltabecken wird komplett neu aufgebaut. Das Becken wurde vor ca. 3 Wochen komplett geleert, ausgeräumt und ausgetrocknet. Es soll wieder eine neue grosse Gruppe Tropheus-Gruppe einziehen. Da es sich diesmal um eine reine Wildfanggruppe handelt wurde das Becken trocken gelegt, gereinigt, die Filter neu aufgebaut und läuft für die nächsten Wochen neu ein.

Da die Bakterienstämme der verschiedenen Tropheusgruppen zu massiven Problemem führen können, gehe ich auf Nummer sicher und mache das ganze Becken komplett neu!

Die alte Deko wird vorerst komplett übernommen, Bepflanzung - wenn überhaupt wird später gemacht, genauso wie die Einrichtung ganz zum Schluss evtl. noch überarbeitet wird.

15.03.2012 Deltabecken komplett geleert, alter Sand wurde entsorgt. Deko-Kiesel zum

Trocknen auf den Balkon. BTN-Rückwände wurden herausgelöst, gereinigt und zum Trocknen

wieder neu eingeklebt. Becken bleibt 14 Tage leer!

User-Kommentare

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Malawi-Guru.de am 11.04.2012 um 19:55 Uhr
Bewertung: 10

Servus Matthias

Recht hast du und bin sehr gespannt auf weiteres.....versteckst du die Filter noch oder so?

LG

Flo

< 1 >
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt unser Mitglied Maclya das Aquarium 'Tropheus 1 Duboisi - nur noch als Beispiel' mit der Nummer 22822 vor. Das Thema 'Tanganjika' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den, bzw. die AquarianerIn umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
Copyright der Fotos und Texte im Aquarium-Beispiel 'Tropheus 1 Duboisi - nur noch als Beispiel' mit der ID 22822 liegt ausschließlich beim User Maclya. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung des Users selbst nicht erlaubt.
Online seit dem 11.04.2012