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Aquarium Tropheus Dubi Becken von Maclya

einrichtungsbeispiele.de-Moderator
Moderatorenbereiche: Tanganjikasee, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de
Kein Userfoto vorhanden
Aquarianer seit: 
über 40 Jahre
Aquarium Hauptansicht von Tropheus Dubi Becken

Beschreibung des Aquariums

Typ:
Läuft seit:
01.08.2017
Grösse:
110 x 25x 120 x 25 x 11 0 x 60 = 520 Liter
Letztes Update:
06.11.2017
Besonderheiten:
Deltabecken
Becken und Schrank neu
Rückwand Einbau
Rückwand rechte Seite
Becken am Einfahren mit eingelaufenen Aussenfilter
Becken nach 6 wöchiger Einlaufzeit
Dubi Treiben
Tropheus Duboisi `Maswa` WF
Maswa
Tropheus Duboisi  `Maswa` Weibchen  `Backen voll`
Maswa vor dem verstecktem Innenfilter

Dekoration

Bodengrund:
40 kg JBL Sansibar River Sand
Aquarienpflanzen:
Microsorum pteropus "Trident" auf einer Wurzel gebunden
Weitere Einrichtung: 
eingeklebte BTN-Slim line Rückwand, Filterverkleidung , Flusskiesel in allen Größen

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
1 Leuchtbalken bestückt mit 2 x 38W (1x Life Glo JBL, 1 x Solar Glo)
verstärkt durch jeweils 1 Reflektor
Filtertechnik:
Juwel Bioflow 8.0 1050 L hinter der BTN-Verkleidung
derzeit wird Silikat-EX eingesetzt um Kieselalgen in der Einlaufphase etwas einzudämmen,
Wechselintervall hierfür 6 Wochen

Zuvor wurde die Einlaufphase durch einen Eheim Aussenfilter unterstützt.

Eheim 2252 1200 Liter - hinter der BTN Verkleidung
Weitere Technik:
Tunze Stream
Bioflow vor dem Verkleiden bzw. verstecken
Innenfilter - Ausströmer hinter der Verkleidung
Tunze Wavemaker

Besatz

52 Tropheus Duboisi "Maswa" WF + WFNZ
Dubis
Dubis vor dem Ziegelfragment
Dubis im unteren Bereich

Wasserwerte

Ph: 8,0
GH:>20
KH: 18
NO3: 10 mg/l
NO2: 0 - nicht nachweisbar
Temperatur: 26,5 Grad

Wöchentlicher Wasserwechsel von ca. 40 Prozent

Futter

Tropical Spirulina Super Forte 36%

Sonstiges

Das Vorgängerbecken ist nach mehr als 17 Einsatz-Jahren leider undicht geworden. Es hatte identische Maße. Unterschied hierzu, keine Bodenbohrung, kein Aussenfilter und der Versuch den größtenteil der Technik aus dem Sichtbereich herauszuhalten. Bis auf den Wavemaker ist mir das auch gelungen.


Der See

Die Heimat der Tropheus ist der Tanganijkasee. Dieser Süsswassersee gehört zu den grössten Süsswasserseen unseres Planeten. Er befindet sich inmitten des grossen Grabenbruches in Ostafrika, er ist der grösste überhaupt in diesem Komplex. Mit über 670 km Länge, einer maximalen Breite von 80 km und einer maximalen Tiefe von 1470 Metern liegt dieser See inmitten mehrerer Staaten - Kongo, Burundi, Tansania (Hauptanteil) und Sambia. Nur der Baikalsee in Sibirien ist mit 1642 Meter noch tiefer, mit einem Alter von 25 Millionen Jahren. Der Tanganijkasee hingegen ist mindestens 12 Millionen Jahre alt. Wissenschaftler streiten sich heute noch über dessen Alter, einige behaupten, er wäre "erst" 12 Millionen Jahre alt, andere sind der Meinung er wäre sogar 40 Millionen Jahre alt.

Der Lebensraum:


Der Hauptlebensraum der Tropheus ist das Felslitoral, vorwiegend das ufernahe Felslitoral. Hier ist eine ausreichende Ernährung gesichert. Wegen des niedrigen Wasserstandes gedeiht dort der Aufwuchs sehr gut, so das auch kleinere Fische hier genügend Nahrung finden. Tropheus findet man bereits im kniehohen Wasser, dort werden die Sedimente abgeweidet. Im See benötigen die Aufwuchsfresser grössere Felsbrocken. Um sich sicher zu fühlen, werden oft quadratmeter-grosse Felsbrocken mit grösserer Substratoberfläche
bevorzugt. Dort werden viele grosse Aufwuchsfresser satt. Es wurde
einige Male beobachtet, das grössere Gruppen im Verbund über diese
Formationen wahrlich herfallen um diese abzuweiden. Normalerweise nehmen Tropheus, je nach Ihrer Größe, entsprechende Steine in Beschlag.
Juvenile Tiere geben sich mit kleineren Steinen zufrieden, währendessen
halbwüchsige und auch manchmal erwachsene Tiere mit etwa fussballgrossen
Steinen zufrieden sind. Diese Steine werden dann aufs schärfste verteidigt.

So ist eine permanente Wanderung der entsprechenden Tiere zu ihrer Grösse im Felslitoral zu beobachten.

Einrichtung:

Meine Einrichtung orientiert an dort vorkommenden Steilküsten, die BTN Rückwand mag den Eindruck vermitteln das es sich hier um eine Felswand
handelt. Diese Streilküsten erreichen oft nach ein paar Metern bereits beachtliche Tiefen. Selbstverständlich ist es dem Aquarianer nicht möglich solch grosse Steine ins Becken einzubringen.

Ich habe Flusskiesel in verschiedenen Größen gewählt, diese wurden dann fast wahllos im Becken verteilt. Diese zumeist runden Flusskiesel gefährden diese schnellen Schwimmer in keinster Weise. Nur der hintere Teil wurde mit grösseren Steinen versehen, vorgesehen als Sichtschutz.

Aufwuchs:

Mittlerweile sind bereits wieder einige Kiesel wieder mit Aufwuchs bewachsen.
Es wird regelmässig daran gezupt und meine kleine Truppe
macht sich schon mal über einen Stein so richtig her. Der Ernährung
der Tropheus sollte grösste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Diese
Tiere haben kein Sättigungsgefühl, wie es z.b. bei Fischfressern
aus dem Malawisee vorhanden ist. Tropheus haben eine speziellen Darm,
welcher fast ausschliesslich für die Verdauung der pflanzlichen
Kost ausgelegt ist. Dieses Thema wird in meinem Blog gesondert behandelt, dort finden sich auch viele andere Informationen zu diesen Tieren.



Vergesellschaftung:

Der vordere Bereich wurde mit kleinen und grösseren Kieseln durcheinander
gewürfelt besetzt. Hier wurde insbesondere darauf geachtet das sich keinerlei Reviere bzw. Höhlen oder auch Unterstände herausbilden
können. Diese sog. Unterstände oder Höhlen könnten von dominanten Tieren
als Angriffszentrum genutzt werden, um von dort jüngere oder auch unterlegene Tiere anzugreifen, d.h. ein Tier sitzt in diesem Revier,
währendessen die anderen alle in eine Ecke gedrängt von dem dominanten
Tier sozusagen in Schach gehalten werden. Soetwas gilt es unbedingt zuvermeiden.

Ich pflege diese Tiere bereits seit einigen Jahren, sie vermehren sich prima.
Innerartliche Aggressionen halten sich bei dieser Gruppe sehr in Grenzen.
Natürlich kommt es zum üblichen Maulzerren, Drohgebärden und auch mal Jagen
durch das Becken, dies aber ohne jegliche Verletzungen an Schuppen bzw. Flossen.

Infos zu den Updates

04.11.2017 Pflanze eingesetzt

User-Kommentare

Forest am 20.11.2017 um 14:50 Uhr
Sehr schönes Becken.
da Dida am 08.11.2017 um 19:58 Uhr
Bewertung: 10
Hallo
Gefällt mir gut so ein Eckbecken.
Fische sind grandios.
Zu alten Becken...
Zum Glück ist alles gut ausgegangen.
Behandelst Du die Pflanze vorm Einsatz im Becken.
VG Dieter
Tom am 07.11.2017 um 15:34 Uhr
Hallo,
na, nach 17 Jahren darf ein Aquarium schon mal undicht werden. Ich hoffe, du hattest keine größere Sauerei?
Mit deinem neuen Becken hast du ganz sicher wieder viel Spaß. Da ist bestimmt was los mit den Tropheus.
Grüße, Tom.
< 1 >  
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Maclya das Aquarium 'Tropheus Dubi Becken' mit der Nummer 34184 vor. Das Thema 'Tanganjika' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
Online seit dem 01.11.2017
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