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Caridina pareparensis parvidentata halten

Einrichtungsbeispiele für Sulawesi Inlandsgarnelen

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Caridina pareparensis parvidentata halten (Einrichtungsbeispiele für Sulawesi Inlandsgarnelen)
Caridina pareparensis parvidentata (Sulawesi Inlandsgarnele)

Haltungsempfehlungen

Um Caridina pareparensis parvidentata (Sulawesi Inlandsgarnele) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 20° bis 30°C
  • pH-Wert: 6.5 bis 8.5
  • Gesamthärte: 6° bis 30° dGH
  • Mindestaquariengröße: 20 Liter

Wissenswertes zu Caridina pareparensis parvidentata (Sulawesi Inlandsgarnele)

Herkunft

Bei Caridina pareparensis parvidentata (Sulawesi Inlandsgarnele) handelt es sich um eine Garnele, die ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist sie im Süden der indonesischen Insel Sulawesi zu finden. Dort kommt sie im Quellgebiet von Malawa vor.

Haltung

Um diese Zwerggarnele artgerecht halten zu können, werden nur kleine Aquarien benötigt, die nur etwas mehr als 10 Liter fassen sollte. Für Anfänger ist es allerdings empfehlenswert, auf Nanoaquarien mit einer Größe ab 20 Litern zurückzugreifen.

Die sehr agilen Wirbellosen erreichen eine maximale Länge von nur 2 cm und sollten in Gruppen von 10 bis 20 Tieren gehalten werden.

Da Sulawesi Inlandsgarnelen immer aktiv im Aquarium unterwegs und bei den Wasserwertern sehr tolerant sind, sind diese Garnelen für Anfänger besonders geeigent.

Sie können in einer weiten Bandbreite von Wasserwerten gehalten werden. Das Aquariumwasser sollte einen pH-Wert zwischen 6.5 und 8.5, eine Gesamthärte zwischen 6 und 30°dGH und ein Temperatur zwischen 20 und 30°C haben. Das Wasser sollte sehr sauber und sauerstoffreich sein.

Obwohl die Caridina pareparensis parvidentata sehr viel im freien Schwimmraum unterwegs ist, sollte das Garnelenaquarium mit Steinen, Holz, Aquariumpflanzen und toten Blättern so eingerichtet werden, dass genügend Versteckmöglichkeiten entstehen. Da sie Fließwasserbereiche bewohnt, sollte zumindest für eine leichte Strömung gesorgt werden.

Die Fütterung der Allesfresser sollte überwiegend auf pflanzlicher Basis erfolgen und gelegentlich mit Proteinfutter ergänzt werden.

Auf Grund ihrer hohen Vermehrungsrate werden Sulawesi Algengarnelen oft als Lebendfutter für Buntbarsche gezüchtet.

Bezeichnungen

Caridina pareparensis parvidentata ist unter den deutschen Bezeichnungen Sulawesi Inlandsgarnele, Malawa Garnele und Sulawesi Algengarnele in der Aquaristik bekannt. Im englischen Sprachraum wird sie als Malawa Shrimp bezeichnet.

Nachzucht

Die Nachzucht dieser Garnelen-Art ist sehr einfach und passiert ohne großes Dazutun des Halters. Die Entwicklung der der Larven läuft komplett im Ei ab und es ist kein Wechsel zwischen Süßwasser und Meerwasser notwendig. Es schlüpfen voll entwickelte Minigarnelen, die zusammen mit den Elterntieren aufgezogen werden können, da ihnen diese nicht nachstellen.

Verwandte Arten

  • Caridina breviata

    Caridina breviata (Hummelgarnelen)

    Hummelgarnele hat sich im Deutschen als Name für die Caridina breviata eingebürgert. Seltener werden die gestreiften Garnelen auch als Zebra-Zwerggarnele bezeichnet. Allerdings ist die Bezeichnung Hummelgarnele nicht eindeutig. Oft werden auch andere Arten als Caridina breviata unter diesem Namen angeboten.

  • Caridina caerulea

    Caridina caerulea (Blaufuß-Zwerggarnele)

    Bei Caridina caerulea (Blaufuß-Zwerggarnele) handelt es sich um eine Garnele aus der Familie Atyidae (Süßwassergarnelen), die ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist sie endemisch auf Sulawesi im Poso-See zu finden.

  • Caridina cantonensis

    Caridina cantonensis (Bienengarnele)

    Die Bienengarnele Caridina cantonensis gehört zu den beliebtesten Zwerggarnelen der Aquaristik und begeistert durch ihre kontrastreichen Farben, ihr friedliches Verhalten und ihre interessante Zucht. Besonders bekannt sind schwarz-weiße und rot-weiße Zuchtformen. Die Art gilt als etwas anspruchsvoller als robuste Einsteigergarnelen. Wer stabile Wasserwerte, eine gute Wasserhygiene und eine auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmte Fütterung gewährleistet, kann jedoch über viele Jahre Freude an einer vitalen und sich regelmäßig vermehrenden Population haben.

  • Caridina cf. babaulti

    Caridina cf. babaulti (Grüne Zwerggarnele)

    Caridina cf. babaulti (Grüne Zwerggarnele) ist eine Zwerggarnele, die ursprünglich aus Indien stammt und als Besatz für ein Wirbellosenaquarium Mit ihrer leuchtend grünen Färbung, die je nach Stimmung auch ins gelbliche, bräunliche oder rötliche gehen kann, ist Caridina cf. babaulti eine Garnelen-Art, die sich im Moment wachsender Beliebtheit erfreut.

  • Caridina dennerli

    Caridina dennerli (Kardinalsgarnele)

    Die Kardinalsgarnele Caridina dennerli zählt zu den auffälligsten Süßwassergarnelen der Aquaristik und stellt zugleich besondere Ansprüche an Wasser und Pflege.

  • Caridina gracilirostris

    Caridina gracilirostris (Rote Nashorngarnele)

    Bei Caridina gracilirostris (Rote Nashorngarnele) handelt es sich um eine Süßwassergarnele, die ursprünglich aus Südasien stammt. Dort ist sie in Indien in Flußdeltas und Mangrovensümpfen zu finden.

  • Caridina logemanni

    Caridina logemanni (Red Bee Garnele)

    Caridina logemanni stammt ursprünglich aus den Gewässern der asiatischen Region, insbesondere aus den Flüssen und Bächen Japans. Diese Garnelen gehören zur Gattung Caridina und zur Familie Atyidae. Sie teilen sich ihren Lebensraum oft mit anderen wirbellosen Arten und sind bekannt für ihre Vielfalt und Anpassungsfähigkeit.

  • Caridina mariae

    Caridina mariae (Tigergarnele)

    Bei Caridina mariae (Tigergarnele) handelt es sich um eine Garnelenart, die ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort sind die Wirbellosen in Südchina und Hong Kong zu finden.

  • Caridina multidentata

    Caridina multidentata (Amano-Garnele)

    Caridina multidentata, besser bekannt als Amano-Garnele, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Süßwassergarnelen in der Aquaristik. Kaum eine andere Garnelenart hat die moderne Aquarienhaltung so stark geprägt wie diese unscheinbar wirkende, aber extrem nützliche Garnele. Ihren Durchbruch verdankt sie nicht zuletzt dem japanischen Aquascaping-Pionier Takashi Amano, der sie gezielt zur Algenbekämpfung in Naturaquarien einsetzte. Seitdem ist die Amano-Garnele aus bepflanzten Aquarien kaum mehr wegzudenken.

  • Caridina serrata

    Caridina serrata (Stardust-Garnele)

    Bei Caridina serrata (Stardust-Garnele) handelt es sich um eine Süßwassergarnele, die ursprünglich aus Ostasien stammt. Dort ist sie auf zwei chinesischen Inseln zu finden, die zu Hong Kong gehören, und einer Insel in der Provinz Guangdong.

  • Caridina simoni simoni

    Caridina simoni simoni (Sri Lanka Zwerggarnele)

    Caridina simoni simoni ist eine Garnelenart, die ursprünglich aus Südostasien stammt und dort auf Sri Lanka, Malaysia, Sumatra, Java, Sunda-Inseln, Celebes, Philippinen, neu Guinea, Fidschi und Quennsland vorkommt.

  • Caridina sp. Tiger

    Caridina sp. Tiger (Tiger-Zwerggarnele)

    Tigergarnelen gehören als Zuchtform zur Gattung Caridina. Im Fachhandel werden die Tiger-Zwerggarnelen inzwischen sehr häufig als Besatz für Nanoaquarien angeboten.

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