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Artenverzeichnis


Betta tussyae

Betta tussyae
Wissenschaftlicher Name: Betta tussyae
Deutscher Name: Roter Kampffisch
Herkunft: Asien/Australien
Größe: 
Mindestgröße Aquarium: 54 Liter
Futter: 
Akzeptiert wird grundsätzlich alles Lebendfutter, das ins Maul passt, sowie Frostfutter und Trockenfutter. Trockenfutter ist aber aufgrund der Wasserhygiene nicht zu oft zu reichen und auch mit Frostfutter sollte man sich im sparsamen Umgang üben.
Adulten Tieren reicht es, wenn man sie alle zwei Tage füttert. Durch dauerndes kräftiges Füttern in kühlem Weichwasser wird ebenfalls das Ablaichen angeregt.


Auflistung:
Artemia, Moina, Cyclops, Muschelfleisch, kleine Eintagsfliegenlarven, schwarze,rote oder weiße Mückenlarven, Grindal, Tubifex und Drosophila hydei sind gut geeignetes Futter.
Zuchthinweise: 
Da Betta tussyae Trockenzeitlaicher sind, vermehren sie sich bei niedrigem Wasserstand und ebenfalls etwas höheren Temperaturen.
Der PH-Wert ist bei Vermehrung ebenfalls meist sehr niedrig (PH 4-5.5)
Es wird vom Männchen an einer ausgewählten Stelle ein Schaumnest gebaut und bewacht. Durch eine spezielle Querstreifen-Zeichnung und wedelnde Bewegung mit zusammengelegten Flossen gelingt es dem laichwilligen Weibchen, die Aggression des Männchen zu unterbinden.
In der Regel verläuft das Ablaichen grundsätzlich friedlich und ruhig.
Die zwei fische umschwimmen und umschlingen sich und das Männchen umfasst das Weibchen ringförmig und dreht sie auf den Rücken.
Hierbei kommen sich die Geschlechtsöffnungen nahe und die Befruchtung des austretenden Laiches ist gesichert.

Bis hierher ist alles so, wie man es von Betta splendens auch kennt.

Nach einer Laichstarre, aus welcher das Männchen zuerst erwacht, sammeln beide die herabfallenden Eier auf und befördern sie in das Schaumnest. Innerhalb einiger Stunden können gut 20-60 Eier abgelaicht werden.
Nach dem Ablaichen erwacht wiederum die Aggression des Männchens, was dazu führt, dass es das Weibchen vom direkten Nestbereich verjagt.
Durch das Weibchen wird auch oftmals eine Art Ringrevier um das Nest gebildet und es ist auch an der weiteren Brutpflege beteiligt.
Das Männchen verteidigt das Nest aktiv gegen alle Reviereindringlinge und pflegt den Laich und die Jungfische bis zum Freischwimmen. Nach sieben Tagen, zum Zeitpunkt des Freischwimmens der ersten Jungfische, eine Woche nach dem Ablaichen, wird häufig erneut abgelaicht, so dass ein Schutzrevier für mehrere Bruten bestehen bleibt.
In zu kleinen Aquarien führt die Verteidigung des Kernrevieres durch das Männchen dazu, dass das Weibchen gejagt wird. Da hier durchaus die Gefahr besteht, dass das Weibchen getötet wird, sollte man es in kleinen Aquarien nach dem Ablaichen direkt herausfangen.
In größeren Aquarien, mit weiteren Fischen zeigt sich das bereits erwähnte Brutpflegeverhalten des Elternpaares.
Die Rollenverteilung scheint hier nicht allzu starr festgelegt zu sein.
Ab und an kann man beobachten, dass Weibchen einige Laichkörner oder Larven aus dem Nest entfernen und selbst pflegen.
Starke und große Weibchen können auch durchaus das Männchen vom Schaumnest verdrängen oder bei Entfernung oder Tod des Männchens die Brutpflege übernehmen.

Werden stetig optimale Bedingungen geboten laicht ein Pärchen gut alle zwei Wochen ab.
Um das zu unterbinden und den Tieren eine Ruhepause zu gönnen, kann man den PH-Wert, sowie den Wasserstand erhöhen und die Temperatur senken, falls diese über 25°C beträgt. (Ich halte meine Tiere ausserhalb der Laichzeit bei 22-24°C)
Aquariumeinrichtung: 
Das natürliche Habitat dieser schönen Kampffische sind torfhaltige Regenwaldsümpfe und Tümpel, die in Trockenzeiten teils sehr niedrige Wasserstände haben.
Die fische verstecken sich gerne im Laub, Moos und buschigem farn (falls letztere zwei vorhanden), deshalb sollte man ihnen diese Möglichkeiten auch im heimischen Aquarium bieten. Äste oder Wurzeln, die gewisse Hohlräume und Durchgänge aufweisen sind ebenfalls zu bieten.
Sie lieben es auch eher schummrig und abgedunkelt, helle Becken fühlen zu Unwohlsein und Stress. Hierfür sollte eine Schwimmpflanzendecke geboten werden.
Selbst in duklen Becken erkennt man die Fische gut und sie kommen in voller Pracht zur Geltung und zeigen ihr natürliches Verhalten.

Man kann diese Fische paarweise im Aquarium halten, da es so gut wie keine innerartlichen Aggressionen gibt.
Für ein Paar der Tiere sollte man aber gut 40 x 30 cm anrechnen, das Areal wrd auf jeden Fallgenutzt und ist von der Größe her mehr recht als schlecht.
In einem Becken mit 80 x 30 cm Grundfläche istdie haltung von zwei Paaren samt ein wenig Nachwuchs problemlos möglich.
Der Wasserstand sollte die 30cm nicht überschreiten.
Eine Abdeckung ist Pflicht, da gerade die kurzflossigen Betta-Arten sehr gute Springer sind !

Bei artgerechter Haltung legen die scheuen Fische schnell die vorerstigen Ängste gegenüber dem neuen Halter ab und entpuppen sich als äußerst neugierige kleine Kerlchen.

Ein Artenbecken ist mehr als zu empfehlen, will man das volle Verhaltensspektrum der Tiere beobachten können !
Wasserwerte:
PH: 4.5 - 6.0
KH: 0 - 3
GH: 0 - 3
Temperatur: 22 - 28 °C
 
Bearbeitet von: Tom 


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