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Channa im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Schlangenkopffische

Lesezeit: ca. 11 Minuten
Channa im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Schlangenkopffische)
Channa (Schlangenkopffische)

Wissenswertes zu Channa (Schlangenkopffische)

Die Schlangenkopffische der Gattung Channa gehören zu den faszinierendsten Süßwasserfischen, die in der Aquaristik gepflegt werden können. Mit ihrem urtümlichen Erscheinungsbild, ihrer ausgeprägten Intelligenz und ihrem oft komplexen Sozialverhalten üben sie auf viele Aquarianer eine besondere Anziehungskraft aus. Anders als viele typische Zierfische sind Schlangenkopffische keine klassischen Gesellschaftsfische, sondern spezialisierte Raubfische mit individuellen Ansprüchen an Haltung, Einrichtung und Pflege.

Innerhalb der Aquaristik haben sich zahlreiche Arten etabliert, die sich hinsichtlich Größe, Färbung, Herkunft und Temperaturansprüchen deutlich unterscheiden. Während einige Arten bereits in mittelgroßen Aquarien gepflegt werden können, benötigen andere sehr große Becken und erfahrene Halter. Ihre Fähigkeit zur Luftatmung, ihre bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit und ihr oft territoriales Verhalten machen Channa-Arten zu außergewöhnlichen Pfleglingen.

Wer sich intensiv mit diesen Fischen beschäftigt, entdeckt Tiere mit individuellem Charakter, erstaunlicher Lernfähigkeit und einer Vielzahl spannender Verhaltensweisen. Gleichzeitig erfordert ihre Haltung ein hohes Maß an Verantwortung und Fachwissen.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Schlangenkopffische stammen aus weiten Teilen Asiens. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Afghanistan und Pakistan über Indien, Nepal und Bangladesch bis nach China, Thailand, Vietnam, Malaysia und Indonesien.

Die verschiedenen Arten haben sich an sehr unterschiedliche Lebensräume angepasst. Viele Channa-Arten leben in langsam fließenden Flüssen, Sümpfen, Reisfeldern, Teichen oder Überschwemmungsgebieten. Andere kommen in klaren Bergbächen oder Seen vor.

Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit, auch in sauerstoffarmen Gewässern zu überleben. Während viele Fischarten auf sauerstoffreiches Wasser angewiesen sind, können Schlangenkopffische atmosphärische Luft atmen. Dadurch besiedeln sie Lebensräume, die für andere Fischarten kaum geeignet wären.

In ihrer Heimat erleben zahlreiche Arten starke jahreszeitliche Schwankungen. Während der Regenzeit stehen ihnen große Wasserflächen zur Verfügung, während Trockenzeiten zu erheblichen Veränderungen der Lebensbedingungen führen können. Einige Arten haben deshalb eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit entwickelt.

Viele Arten bevorzugen dicht bewachsene Uferzonen mit reichlich Versteckmöglichkeiten. Dort lauern sie ihrer Beute auf und nutzen Pflanzen, Wurzeln oder Steine als Deckung.

Gattung und Familie

Die Gattung Channa gehört zur Familie der Schlangenkopffische, wissenschaftlich Channidae genannt.

Die Familie umfasst zwei Gattungen:

  • Channa aus Asien
  • Parachanna aus Afrika

Für die Aquaristik spielen nahezu ausschließlich Arten der Gattung Channa eine Rolle.

Innerhalb dieser Gattung existieren zahlreiche beschriebene Arten sowie verschiedene Lokalformen und wissenschaftlich noch nicht vollständig erforschte Populationen. Regelmäßig werden neue Arten beschrieben oder bestehende Arten neu klassifiziert.

Bekannte Aquarienarten sind unter anderem:

  • Channa gachua
  • Channa andrao
  • Channa bleheri
  • Channa pulchra
  • Channa aurantimaculata
  • Channa stewartii
  • Channa bankanensis
  • Channa marulioides
  • Channa micropeltes

Die Größenunterschiede zwischen den Arten sind enorm. Während Zwergarten lediglich etwa 10 bis 15 Zentimeter erreichen, können große Arten deutlich über einen Meter lang werden.

Beschreibung der Schlangenkopffische

Schlangenkopffische verdanken ihren Namen ihrer charakteristischen Kopfform. Der langgestreckte Körper geht in einen breiten Kopf über, der optisch an den Kopf einer Schlange erinnert.

Sie gehören zu den Raubfischen und ernähren sich in der Natur hauptsächlich von Fischen, Krebstieren, Insekten, Amphibien und anderen Kleintieren. Viele Arten sind Ansitzjäger, die regungslos auf Beute warten und dann blitzschnell zuschlagen.

Ein besonderes Merkmal der Familie ist das sogenannte Suprabranchialorgan. Dieses zusätzliche Atmungsorgan ermöglicht die Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft. Daher steigen Schlangenkopffische regelmäßig zur Wasseroberfläche auf.

Viele Arten besitzen eine erstaunliche Intelligenz. Sie erkennen ihre Pfleger häufig wieder, reagieren auf Bewegungen außerhalb des Aquariums und entwickeln individuelle Verhaltensmuster.

Innerhalb der Aquaristik werden Schlangenkopffische oft als Charakterfische bezeichnet, da jedes Tier eine eigene Persönlichkeit zu besitzen scheint.

Aussehen und Körperbau

Der Körperbau von Channa-Arten ist perfekt an ihre Lebensweise angepasst.

Typisch sind:

  • Langgestreckter Körper
  • Große Maulspalte
  • Kräftige Kiefer
  • Lange Rückenflosse
  • Lange Afterflosse
  • Abgerundete Schwanzflosse

Die Augen sitzen relativ weit vorne und ermöglichen eine gute Wahrnehmung der Umgebung.

Die Färbung variiert stark zwischen den Arten. Manche Tiere zeigen eher unauffällige Braun-, Grau- oder Grüntöne, die eine hervorragende Tarnung ermöglichen. Andere Arten besitzen spektakuläre Farben mit Blau-, Rot-, Orange- oder Gelbtönen.

Besonders beliebt sind Arten wie Channa bleheri oder Channa aurantimaculata, die durch intensive Farben und auffällige Muster beeindrucken.

Jungfische unterscheiden sich häufig deutlich von erwachsenen Exemplaren. Viele Arten verändern ihre Färbung im Laufe des Wachstums mehrfach.

Verhalten

Das Verhalten von Schlangenkopffischen gehört zu den spannendsten Aspekten ihrer Pflege.

Viele Arten zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten. Besonders während der Fortpflanzungszeit verteidigen sie ihr Territorium energisch gegen Eindringlinge.

Innerhalb eines harmonierenden Paares können die Tiere jedoch erstaunlich friedlich miteinander umgehen. Oft halten sich die Partner eng beieinander auf und zeigen komplexe soziale Interaktionen.

Schlangenkopffische sind neugierige Beobachter ihrer Umgebung. Viele Tiere verfolgen Bewegungen vor dem Aquarium aufmerksam und lernen schnell, ihren Pfleger mit Futter zu verbinden.

Je nach Art können sie tagaktiv, dämmerungsaktiv oder überwiegend nachtaktiv sein.

Einige Arten ruhen tagsüber längere Zeit in Verstecken, während andere ständig das Aquarium erkunden.

Besonders interessant ist ihr Jagdverhalten. Sie beobachten potenzielle Beute oft längere Zeit und greifen dann blitzartig an.

Haltung im Aquarium

Die richtige Aquariengröße

Die benötigte Beckengröße hängt stark von der jeweiligen Art ab.

Kleinere Arten wie Channa andrao oder Channa gachua können bereits in Aquarien ab etwa 100 bis 150 Zentimetern Kantenlänge gepflegt werden.

Mittlere Arten benötigen deutlich größere Becken mit mindestens 150 bis 200 Zentimetern Länge.

Große Arten wie Channa micropeltes oder Channa marulioides erfordern sehr große Aquarien, die mehrere Tausend Liter Wasser fassen können.

Vor dem Kauf sollte daher immer die Endgröße der jeweiligen Art berücksichtigt werden.

Einrichtung

Schlangenkopffische bevorzugen strukturreiche Aquarien.

Bewährt haben sich:

Versteckmöglichkeiten sind von großer Bedeutung. Sie reduzieren Stress und ermöglichen ein natürliches Verhalten.

Freie Schwimmflächen sollten dennoch vorhanden sein.

Eine dunklere Gestaltung des Aquariums wird von vielen Arten bevorzugt.

Abdeckung

Eine absolut sichere Abdeckung ist Pflicht.

Schlangenkopffische gelten als hervorragende Springer. Bereits kleine Öffnungen können genutzt werden, um das Aquarium zu verlassen.

Da die Tiere Luft atmen, muss sich zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung eine feuchtwarme Luftschicht befinden.

Wasserwerte

Die optimalen Wasserwerte hängen von der jeweiligen Art ab.

Viele Arten bevorzugen:

  • Temperatur zwischen 20 und 28 Grad Celsius
  • pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5
  • Weiches bis mittelhartes Wasser

Arten aus subtropischen Regionen benötigen teilweise sogar kühlere Temperaturen während bestimmter Jahreszeiten.

Eine dauerhafte Haltung bei zu hohen Temperaturen kann die Lebenserwartung reduzieren.

Filterung

Eine leistungsfähige Filterung sorgt für stabile Wasserverhältnisse.

Da Schlangenkopffische vergleichsweise große Mengen an proteinreicher Nahrung aufnehmen, entsteht eine entsprechende Belastung des Wassers.

Gleichzeitig sollten starke Strömungen vermieden werden, da viele Arten aus ruhigen Gewässern stammen.

Vergesellschaftung

Die Vergesellschaftung von Channa-Arten ist oft problematisch.

Viele Arten sollten ausschließlich paarweise oder als Artbecken gepflegt werden.

Kleinere Fische werden häufig als Nahrung betrachtet.

Andere größere Mitbewohner können zu Rivalen werden und Konflikte auslösen.

Erfahrene Halter pflegen die meisten Arten daher in speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Artenaquarien.

Ernährung

Schlangenkopffische sind Fleischfresser.

Geeignete Futtermittel sind:

  • Frostfische
  • Garnelen
  • Muschelfleisch
  • Regenwürmer
  • Insekten
  • Fischfilet

Viele Tiere gewöhnen sich auch an hochwertige Frostfutterprodukte.

Lebendfutter wird von den meisten Arten begeistert angenommen.

Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Gesundheit, Wachstum und Farbenpracht.

Die Fütterung sollte kontrolliert erfolgen, da viele Schlangenkopffische zu Übergewicht neigen.

Giftigkeit

Schlangenkopffische sind nicht giftig.

Weder besitzen sie Giftdrüsen noch geben sie toxische Stoffe an das Wasser ab.

Für Menschen stellen sie grundsätzlich keine Vergiftungsgefahr dar.

Allerdings verfügen größere Arten über kräftige Kiefer und scharfe Zähne. Beim Hantieren im Aquarium sollte deshalb Vorsicht walten.

Bisse können schmerzhaft sein und Verletzungen verursachen.

Auch gegenüber anderen Aquarienbewohnern kann ihre räuberische Lebensweise problematisch werden.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht von Schlangenkopffischen gehört zu den interessantesten Bereichen ihrer Haltung.

Viele Arten bilden feste Paare.

Die Partnerwahl erfolgt häufig selbstständig innerhalb einer Gruppe heranwachsender Jungtiere. Zwangsverpaarungen führen dagegen oftmals zu Problemen.

Nach erfolgreicher Paarbildung beginnt eine intensive Balzphase.

Die Tiere präsentieren sich gegenseitig, schwimmen gemeinsam und zeigen ritualisierte Bewegungen.

Je nach Art unterscheidet man vor allem:

Bei Schaumnestbauern werden die Eier in einem an der Wasseroberfläche angelegten Nest abgelegt.

Maulbrütende Arten nehmen die Eier nach der Befruchtung ins Maul auf und schützen sie dort bis zum Schlupf.

Die Brutpflege ist oft außergewöhnlich ausgeprägt. Beide Eltern bewachen Eier und Jungfische intensiv.

Aufzucht der Jungfische

Nach dem Freischwimmen können die Jungfische mit feinem Lebendfutter versorgt werden.

Geeignet sind:

  • Artemia-Nauplien
  • Mikrowürmer
  • Rädertierchen

Die Jungtiere wachsen bei guter Fütterung meist zügig.

Regelmäßige Wasserwechsel unterstützen eine gesunde Entwicklung.

Mit zunehmendem Alter zeigen sich erste Rangordnungen innerhalb der Gruppe.

Mögliche Krankheiten

Schlangenkopffische gelten grundsätzlich als robuste Aquarienfische.

Dennoch können verschiedene Krankheiten auftreten.

Bakterielle Infektionen

Verletzungen durch Revierkämpfe können Eintrittspforten für Bakterien darstellen.

Symptome sind häufig:

  • Hautrötungen
  • Geschwüre
  • Flossenzerfall

Sauberes Wasser und eine schnelle Behandlung verbessern die Heilungschancen erheblich.

Parasiten

Gelegentlich treten Haut- oder Kiemenparasiten auf.

Betroffene Tiere zeigen oft:

  • Scheuern an Gegenständen
  • Atemprobleme
  • Appetitlosigkeit

Eine frühzeitige Diagnose erleichtert die Behandlung.

Pilzinfektionen

Pilzbefall tritt meist sekundär nach Verletzungen oder bei geschwächten Tieren auf.

Typisch sind watteartige Beläge auf Haut oder Flossen.

Stressbedingte Erkrankungen

Stress zählt zu den häufigsten Ursachen gesundheitlicher Probleme.

Mögliche Auslöser sind:

  • Zu kleine Aquarien
  • Ungeeignete Vergesellschaftung
  • Schlechte Wasserqualität
  • Fehlende Verstecke

Eine artgerechte Haltung ist die beste Vorbeugung gegen Krankheiten.

Lebenserwartung

Bei guter Pflege können viele Channa-Arten ein erstaunlich hohes Alter erreichen.

Kleinere Arten werden häufig acht bis zwölf Jahre alt.

Größere Arten können teilweise deutlich länger leben.

Entscheidend für eine hohe Lebenserwartung sind:

  • Ausreichende Beckengröße
  • Passende Temperaturen
  • Hochwertige Ernährung
  • Gute Wasserqualität
  • Stressarme Haltung

Alternative Bezeichnungen

Schlangenkopffische sind unter verschiedenen Namen bekannt.

Gängige Bezeichnungen sind:

  • Channa
  • Schlangenkopffisch
  • Snakehead
  • Snakehead Fish
  • Asiatischer Schlangenkopffisch
  • Channide

Je nach Art existieren zusätzlich regionale Handelsnamen.

Häufig gestellte Fragen zu Channa

Sind Schlangenkopffische für Anfänger geeignet?

Die meisten Channa-Arten sind eher für fortgeschrittene Aquarianer geeignet. Ihre speziellen Ansprüche an Haltung, Vergesellschaftung und Verhalten erfordern Erfahrung im Umgang mit Raubfischen.

Wie groß werden Schlangenkopffische?

Die Größe variiert stark zwischen den Arten. Kleine Arten erreichen etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter, während große Arten deutlich über einen Meter lang werden können.

Können Channa mit anderen Fischen zusammen gehalten werden?

In vielen Fällen ist eine Vergesellschaftung schwierig. Zahlreiche Arten werden deshalb in Artenaquarien gepflegt, um Konflikte und Verluste zu vermeiden.

Warum steigen Schlangenkopffische regelmäßig an die Wasseroberfläche?

Die Tiere besitzen ein zusätzliches Atmungsorgan und nehmen regelmäßig atmosphärischen Sauerstoff auf. Dieses Verhalten ist völlig normal.

Springen Schlangenkopffische aus dem Aquarium?

Ja. Channa-Arten gelten als ausgezeichnete Springer. Eine lückenlose und stabile Abdeckung ist daher unverzichtbar.

Welche Temperatur benötigen Channa-Arten?

Die optimale Temperatur hängt von der jeweiligen Art ab. Während tropische Arten ganzjährig warm gehalten werden, benötigen subtropische Arten teilweise kühlere Phasen.

Was fressen Schlangenkopffische?

Sie ernähren sich überwiegend von tierischer Nahrung wie Fischfleisch, Krebstieren, Insekten und Würmern.

Sind Schlangenkopffische aggressiv?

Viele Arten zeigen ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Innerhalb harmonischer Paare können sie jedoch ein erstaunlich friedliches Sozialverhalten entwickeln.

Wie alt werden Channa-Arten?

Bei guter Haltung erreichen viele Arten ein Alter von acht bis fünfzehn Jahren. Einige größere Arten können sogar noch älter werden.

Sind Schlangenkopffische giftig?

Nein. Schlangenkopffische sind nicht giftig. Aufgrund ihrer kräftigen Kiefer sollten sie dennoch mit Respekt behandelt werden.

Fazit

Die Schlangenkopffische der Gattung Channa gehören zweifellos zu den außergewöhnlichsten Süßwasserfischen der Aquaristik. Ihre beeindruckende Erscheinung, ihre Fähigkeit zur Luftatmung, ihr intelligentes Verhalten und ihre oft intensive Brutpflege machen sie zu faszinierenden Beobachtungsobjekten für erfahrene Aquarianer.

Gleichzeitig stellen sie besondere Anforderungen an Haltung und Pflege. Die richtige Aquariengröße, eine sichere Abdeckung, eine strukturreiche Einrichtung und eine artgerechte Ernährung sind entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Pflege. Viele Arten eignen sich aufgrund ihres Territorialverhaltens und ihrer räuberischen Lebensweise am besten für speziell eingerichtete Artenaquarien.

Wer sich intensiv mit den Bedürfnissen dieser außergewöhnlichen Fische auseinandersetzt, wird mit einem einzigartigen Einblick in das Verhalten hochentwickelter Raubfische belohnt. Channa-Arten sind keine gewöhnlichen Zierfische, sondern charakterstarke Aquarienbewohner, die über viele Jahre hinweg faszinierende Beobachtungen ermöglichen und in der modernen Aquaristik einen ganz besonderen Platz einnehmen.

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Arten dieser Gattung

  • Channa andrao

    Channa andrao (Neonblauer Zwergschlangenkopf)

    Bei Channa andrao (Neonblauer Zwergschlangenkopf) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der ursprünglich aus Südostasien stammt und dort in den westbengalischen Lefraguri-Sümpfen zu finden ist.

  • Channa argus

    Channa argus (Argus-Schlangenkopffisch)

    Bei Channa argus (Argus-Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der ursprünglich aus Ostasien stammt und dort im südlichen Xi Jiang und der Insel Hainan in China zu finden ist.

  • Channa aristonei

    Channa aristonei (Aristoneis Schlangenkopffisch)

    Channa aristonei, auch bekannt als "Aristoneis Schlangenkopffisch," gehört zu den außergewöhnlichen Süßwasserfischen, die sich durch ihre markante Erscheinung und ihr interessantes Verhalten auszeichnen. Dieser tropische Raubfisch stammt aus Südostasien und gehört zur Familie der Channidae, die allgemein als Schlangenkopffische bekannt sind. Besonders Aquarianer mit einem Faible für interessante und ursprüngliche Fischarten schätzen Channa aristonei aufgrund seiner robusten Natur und seines einzigartigen Aussehens.

  • Channa asiatica

    Channa asiatica (Asiatischer Schlangenkopffisch)

    Channa asiatica (Asiatischer Schlangenkopffisch) stammt ursprünglich aus Ostasien. Im Süden Chinas ist er in stehenden Gewässern zu finden. Mit einer Länge von bis zu 35 cm ist Channa asiatica einer der imposantesten Schlangenkopffisch, die auch als Aquarienfische von Bedeutung sind.

  • Channa aurantimaculata

    Channa aurantimaculata (Goldflecken-Schlangenkopffisch)

    Channa aurantimaculata (Goldflecken-Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der in Indien zu finden ist und dort im Brahmaputra bei Dibrugarh gefangen wird. Bei Channa aurantimaculata handelt es sich um eine ausgesprochen aggressive und angriffslustige Art, die für Anfänger weniger gut geeignet ist.

  • Channa bankanensis

    Channa bankanensis (Bangka-Schlangenkopffisch)

    Bei Channa bankanensis (Bangka-Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Schlangenkopffische (Channidae), der ursprünglich aus Asien stammt. Dort ist der Räuber auf Borneo, Sumatra, Bangka und Malaysia zu finden. Er bewohnt Schwarzwasserzuflüsse und Sümpfe.

  • Channa bleheri

    Channa bleheri (Regenbogen-Schlangenkopf)

    Channa bleheri, der Regenbogen-Schlangenkopf, gehört zu den farbenprächtigsten und zugleich interessantesten Vertretern der Schlangenkopffische. Die vergleichsweise kompakte Art verbindet ein außergewöhnliches Erscheinungsbild mit einem ausgeprägten Sozial- und Brutpflegeverhalten. Damit ist sie vor allem für erfahrene Aquarianer interessant, die ihre Fische nicht nur betrachten, sondern deren natürliche Verhaltensweisen beobachten möchten.

  • Channa Gachua

    Channa Gachua (Zwerg-Schlangenkopf)

    Channa Gachua (Zwerg-Schlangenkopf) handelt es sich um einen kleinbleibenden Schlangenkopffisch, der in weiten Teilen Asiens zu finden ist. Tatsächlich scheint es von Channa Gachua mehrere Unterarten zu geben, die anhand ihres Fundortes in Irak, Iran, Afghanistan, Nepal, Pakistan, Indien, Sri Lanka, Bangladesch, Bhutan, China, Myanmar, Thailand, Indonesien, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaysia und Singapur beschrieben werden.

  • Channa lucius

    Channa lucius (Glänzender Schlangenkopf)

    Bei Channa lucius (Glänzender Schlangenkopf) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der ursprünglich aus Ostasien stammt und dort in Thailand bis Indonesien und Südchina zu finden ist. Er lebt in langsam fließenden Flüssen, Seen, Teichen und überschwemmten Waldgebieten.

  • Channa maculata

    Channa maculata (Gefleckter Schlangenkopffisch)

    Bei Channa maculata (Gefleckter Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Schlangenkopffische (Channidae), der ursprünglich aus Asien stammt. Dort ist er in im Grenzgebiet zwischen China und Vietnam zu finden. Er bewohnt Teiche, Sümpfe und Gräben.

  • Channa marulioides

    Channa marulioides (Emperor Snakeheads)

    Bei Channa marulioides (Emperor Snakehead) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der ursprünglich aus Ostasien stammt und dort in Thailand, Indonesien und Malaysia zu finden ist. Er lebt in langsam fließenden oder stehenden Flüssen, Seen, Teichen, überschwemmten Waldgebieten und Reisfeldern.

  • Channa melasoma

    Channa melasoma (Schwarzer Schlangenkopffisch)

    Bei Channa melasoma (Schwarzer Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Schlangenkopffische (Channidae), der ursprünglich aus Asien stammt. Dort ist der nachaktive Räuber in Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur zu finden. Er bewohnt langsam fließende Regenwaldbäche.

  • Channa micropeltes

    Channa micropeltes (Goldlinienschlangenkopffisch)

    Bei Channa micropeltes (Goldlinienschlangenkopffisch) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der ursprünglich aus Ostasien stammt. Dort ist er im Mekong und im Mae Nam Chao Phraya (Chao-Phraya-Fluss), sowie auf der Malaiischen Halbinsel, Sumatra und Borneo zu finden. In den USA gilt die Art als invasiv und droht heimische Arten zu verdrängen.

  • Channa pardalis

    Channa pardalis (Leopard-Schlangenkopffisch)

    Bei Channa pardalis (Leopard-Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Schlangenkopffische (Channidae), der ursprünglich aus Asien stammt und dort in Nordost-Indien bei den Khasi Hills zu finden ist.

  • Channa pleurophthalma

    Channa pleurophthalma (Augenfleck-Schlangenkopffisch)

    Bei Channa pleurophthalma (Augenfleck-Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der ursprünglich aus Ostasien stammt und dort auf einige indonesischen Inseln zu finden ist. Er lebt in Weiß- und Schwarzwasserflüssen.

  • Channa pseudomarulia

    Channa pseudomarulia

    Channa pseudomarulia handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der in Südasien zu finden ist. Bei Channa pseudomarulia handelt es sich um eine ausgesprochen aggressive und angriffslustige Art, die für Anfänger weniger gut geeignet ist.

  • Channa punctata

    Channa punctata (Punktierter Schlangenkopffisch)

    Bei Channa punctata (Punktierter Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Schlangenkopffische (Channidae), der ursprünglich aus Asien stammt. Dort ist er in Afghanistan, Pakistan, Indien, Sri Lanka, Nepal, Bangladesch, Myanmar und China zu finden. Er bewohnt Teiche, Sümpfe, Gräben und Brackwasserzonen.

  • Channa sp. Laos Fireback

    Channa sp. Laos Fireback (Laotischer Feuer-Rücken-Schlangenkopf)

    Der Channa sp. “Laos Fireback” ist ein beeindruckender Vertreter der Schlangenkopffische (Gattung Channa), der in den letzten Jahren zunehmend in der Aquaristik Beachtung gefunden hat. Mit seiner intensiven Färbung, seinem faszinierenden Verhalten und seiner Robustheit begeistert er Liebhaber exotischer Raubfische weltweit. Diese Art, die bisher noch nicht wissenschaftlich beschrieben ist, stammt aus Laos und wird häufig unter verschiedenen Handelsnamen geführt.

  • Channa sp. Redfin

    Channa sp. Redfin

    Bei Channa sp. Redfin handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Schlangenkopffische (Channidae), der ursprünglich aus Asien stammt. Dort ist der Räuber in langsam fließenden oder stehenden Gewässer in Myanmar zu finden.

  • Channa stewartii

    Channa stewartii (Goldener Schlangenkopffisch)

    Bei Channa stewartii (Goldener Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Schlangenkopffische (Channidae), der ursprünglich aus Asien stammt. Dort ist der Räuber i östlichen Himalaya (Indien und Nepal) zu finden.

  • Channa striata

    Channa striata (Quergestreifter Schlangenkopffisch)

    Bei Channa striata (Quergestreifter Schlangenkopffisch) handelt es sich um einen Schlangenkopffisch, der ursprünglich aus Südostasien stammt und dort von Indien über Thailand bis Südchina zu finden ist.

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