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Themenseiten mit Zusatzinformationen Seite 8

Du erfährst alle wichtigen Infos zu Zierfischarten, Aquarientypen, Biotopen, Aquarientechnik, etc.

Aquariumkühlung: So bleibt die Wassertemperatur im Sommer sicher und stabil

Aquariumkühlung: So bleibt die Wassertemperatur im Sommer sicher und stabil

Steigende Raumtemperaturen können ein Aquarium innerhalb weniger Stunden deutlich aufheizen. Besonders im Sommer, in Dachgeschosswohnungen oder in Räumen mit direkter Sonneneinstrahlung geraten viele Aquarien an ihre thermischen Grenzen. Für Fische, Garnelen, Schnecken und Wasserpflanzen ist dabei nicht nur die absolute Temperatur entscheidend. Ebenso problematisch sind schnelle Schwankungen, ein sinkender Sauerstoffgehalt und eine dauerhaft erhöhte Stoffwechselbelastung. Eine durchdachte Aquariumkühlung schützt deshalb nicht nur vor akuten Hitzeschäden, sondern stabilisiert das gesamte biologische System.

Aquaristik-Produkte
Ahaetulla prasina im Terrarium halten

Ahaetulla prasina im Terrarium halten

Die Grüne Peitschennatter (Ahaetulla prasina) zählt zu den faszinierendsten baumbewohnenden Schlangen Südostasiens. Ihr extrem schlanker Körperbau, die leuchtend grüne Färbung und die charakteristische spitz zulaufende Schnauze verleihen ihr ein außergewöhnliches Erscheinungsbild, das sie deutlich von vielen anderen Schlangenarten unterscheidet. Besonders bemerkenswert ist ihre perfekt an das Leben in Bäumen angepasste Anatomie, mit der sie sich nahezu lautlos zwischen Ästen und Zweigen bewegt.

Terrarientiere
Thamnophis marcianus im Terrarium halten

Thamnophis marcianus im Terrarium halten

Die Karierte Strumpfbandnatter, wissenschaftlich Thamnophis marcianus, gehört zu den auffällig gezeichneten nordamerikanischen Strumpfbandnattern. Ihr schachbrettartiges Muster, ihre aktive Lebensweise und geringe Körpergröße machen sie für vorbereitete Einsteiger und fortgeschrittene Halter interessant. Trotz ihrer meist unkomplizierten Haltung ist die Art keineswegs anspruchslos. Eine strukturierte Terrarienanlage, passende Temperaturzonen, kontrollierte Fütterung und Hygiene sind entscheidend für ihre Gesundheit.

Terrarientiere
Pfauen-Stachelaal: Macrognathus siamensis im Aquarium

Pfauen-Stachelaal: Macrognathus siamensis im Aquarium

Der Pfauen-Stachelaal, wissenschaftlich Macrognathus siamensis, gehört zu den außergewöhnlichsten Süßwasserfischen der südostasiatischen Aquaristik. Sein langgestreckter Körper, die charakteristischen Augenflecken an der Rückenflosse und seine vorwiegend dämmerungsaktive Lebensweise machen ihn zu einem faszinierenden Pflegling für erfahrene Aquarianer. Trotz seines deutschen Namens ist der Pfauen-Stachelaal kein echter Aal. Er gehört zu einer eigenen Familie aalartig gebauter Fische und stellt besondere Ansprüche an Bodengrund, Einrichtung, Fütterung und Wasserqualität.

Zierfische
Elaeagnus umbellata - Wissenswertes über den robusten Wildstrauch

Elaeagnus umbellata - Wissenswertes über den robusten Wildstrauch

Die Korallen-Ölweide (Elaeagnus umbellata) zählt zu den vielseitigsten und widerstandsfähigsten Gehölzen für naturnahe Gärten. Der robuste Strauch überzeugt durch seinen lockeren Wuchs, seine silbrig schimmernden Blätter, seine intensiv duftenden Blüten und seine auffälligen roten Früchte. Gleichzeitig gilt die Art als anspruchslos und anpassungsfähig, wodurch sie selbst auf schwierigen Standorten zuverlässig gedeiht. Für Gartenbesitzer, die Wert auf einen pflegeleichten, insektenfreundlichen und gleichzeitig dekorativen Strauch legen, stellt die Korallen-Ölweide eine interessante Wahl dar.

Terrarienpflanzen
Indischer Zwergstachelaal: Macrognathus pancalus im Aquarium

Indischer Zwergstachelaal: Macrognathus pancalus im Aquarium

Der Indische Zwergstachelaal ist ein außergewöhnlicher Süßwasserfisch für Aquarianer, die ruhige, bodenorientierte Arten mit einem besonderen Erscheinungsbild pflegen möchten. Macrognathus pancalus verbindet eine schlangenähnliche Körperform mit einem feinen, tastenden Rüssel und einem zurückhaltenden Verhalten. Trotz seines deutschen Namens handelt es sich nicht um einen echten Aal, sondern um einen Vertreter der Stachelaale. Seine Lebensweise unterscheidet sich deutlich von der vieler typischer Gesellschaftsfische. Er verbringt einen großen Teil des Tages im Bodengrund, unter Wurzeln oder zwischen Pflanzen und wird häufig erst in der Dämmerung richtig aktiv.

Zierfische
Piaractus mesopotamicus: Pacu im Aquarium

Piaractus mesopotamicus: Pacu im Aquarium

Piaractus mesopotamicus, im Deutschen meist einfach Pacu genannt, gehört zu den eindrucksvollsten südamerikanischen Salmlern. Die Art beeindruckt durch ihren hochrückigen Körper, ihre enorme Endgröße und ein kräftiges Gebiss, das äußerlich fast an menschliche Backenzähne erinnert. Jungtiere werden gelegentlich als attraktive, friedlich wirkende Schwarmfische angeboten. Genau darin liegt jedoch die größte Herausforderung: Aus wenigen Zentimeter langen Jungfischen entwickeln sich sehr große, körperlich massive Tiere, die gewöhnliche Heimaquarien schnell überfordern.

Zierfische
Piaractus brachypomus: Der Riesenpacu im Artenportrait

Piaractus brachypomus: Der Riesenpacu im Artenportrait

Piaractus brachypomus, im Deutschen meist als Riesenpacu, Rotbauchpacu oder Pirapitinga bezeichnet, gehört zu den eindrucksvollsten südamerikanischen Süßwasserfischen. Jungtiere werden wegen ihrer attraktiven Färbung, ihrer hochrückigen Körperform und ihrer scheinbar unkomplizierten Futterannahme gelegentlich für große Heimaquarien angeboten. Dabei wird jedoch häufig unterschätzt, welche Endgröße, Körpermasse und Schwimmleistung diese Art entwickelt. Ein ausgewachsener Riesenpacu ist kein gewöhnlicher Aquarienfisch, sondern ein ausgesprochen groß werdender Schwarmfisch, dessen dauerhafte Pflege fast immer professionell geplante Großaquarien oder zoologische Anlagen voraussetzt.

Zierfische
Mylossoma aureum: Artenporträt des Goldenen Mühlsteinsalmlers

Mylossoma aureum: Artenporträt des Goldenen Mühlsteinsalmlers

Mylossoma aureum, der Goldene Mühlsteinsalmler, ist ein eindrucksvoller südamerikanischer Großsalmler, der durch seinen hochrückigen Körper, den metallischen Glanz und sein lebhaftes Gruppenverhalten auffällt. Seine Haltung verlangt deutlich mehr Platz, Filterleistung und Planung als die Pflege kleiner Salmlerarten. Ausgewachsene Tiere erreichen eine beachtliche Körpergröße, entwickeln kräftige Schwimmleistungen und sollten dauerhaft in einer ausreichend großen Gruppe gepflegt werden.

Zierfische
Mylossoma duriventre - der Mühlsteinsalmler im Artenporträt

Mylossoma duriventre - der Mühlsteinsalmler im Artenporträt

Mylossoma duriventre, im Deutschen meist Mühlsteinsalmler genannt, ist ein eindrucksvoller südamerikanischer Großsalmler, der durch seinen hohen, seitlich stark abgeflachten Körper und sein lebhaftes Schwimmverhalten auffällt. Die Art wird gelegentlich mit anderen scheibenförmigen Salmlern verwechselt, unterscheidet sich jedoch durch ihre Körperform, die feine silbrige Beschuppung und die für die Gattung typische Bezahnung. Für gewöhnliche Gesellschaftsaquarien ist dieser Fisch nicht geeignet. Er benötigt sehr viel Schwimmraum, eine belastbare Filterung und eine durchdachte Gruppenhaltung.

Zierfische
Pygopristis denticulata: Artenportrait des Lappenzahnpiranhas

Pygopristis denticulata: Artenportrait des Lappenzahnpiranhas

Pygopristis denticulata (Lappenzahnpiranha) gehört zu den ungewöhnlichsten und zugleich seltensten Piranhas in der Aquaristik. Die südamerikanische Art bleibt kleiner als viele bekanntere Vertreter dieser Fischgruppe, besitzt eine auffällige Bezahnung und zeigt ein differenzierteres Verhalten, als es das verbreitete Bild vom ständig aggressiven Piranha vermuten lässt. Dennoch handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Gesellschaftsfisch.

Zierfische
Gattung Rasbora: Vielfalt, Haltung und Besonderheiten der asiatischen Bärblinge

Gattung Rasbora: Vielfalt, Haltung und Besonderheiten der asiatischen Bärblinge

Die Gattung Rasbora gehört zu den bekanntesten Fischgruppen der süd- und südostasiatischen Süßwasserfauna. Viele Vertreter werden seit Jahrzehnten im Aquarium gepflegt, weil sie durch friedliches Verhalten, elegante Schwimmbewegungen und auffällige Zeichnungen überzeugen. Die Arten unterscheiden sich jedoch deutlich in Körpergröße, Färbung, Lebensraum und Ansprüchen. Gemeinsam sind ihnen meist eine schlanke Körperform, ein geselliges Wesen und die Bindung an strukturreiche Gewässer.

Zierfisch-Gattungen
Amano-Garnele im Aquarium halten

Amano-Garnele im Aquarium halten

Caridina multidentata, besser bekannt als Amano-Garnele, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Süßwassergarnelen in der Aquaristik. Kaum eine andere Garnelenart hat die moderne Aquarienhaltung so stark geprägt wie diese unscheinbar wirkende, aber extrem nützliche Garnele. Ihren Durchbruch verdankt sie nicht zuletzt dem japanischen Aquascaping-Pionier Takashi Amano, der sie gezielt zur Algenbekämpfung in Naturaquarien einsetzte. Seitdem ist die Amano-Garnele aus bepflanzten Aquarien kaum mehr wegzudenken.

Wirbellose
Crossocheilus: Rüsselbarben für große, lebendige Aquarien

Crossocheilus: Rüsselbarben für große, lebendige Aquarien

Die Gattung Crossocheilus gehört zu den bekanntesten, aber auch am häufigsten missverstandenen Fischgruppen in der Aquaristik. Viele Aquarianer verbinden mit ihr vor allem die Siamesische Rüsselbarbe, die wegen ihrer Vorliebe für weiche Algenbeläge seit Jahrzehnten als nützlicher Helfer im Aquarium gilt. Tatsächlich steckt hinter Crossocheilus jedoch deutlich mehr als nur ein „Algenfresser“. Die Arten dieser Gattung sind aktive, sozial lebende Karpfenfische aus Südostasien, die hohe Ansprüche an Platz, Strömung, Sauerstoffversorgung und Gruppenhaltung stellen. Wer sie nur als funktionale Putzerfische betrachtet, wird ihrem Verhalten und ihren Bedürfnissen nicht gerecht.

Zierfisch-Gattungen
Aethiomastacembelus: Afrikanische Stachelaale für erfahrene Aquarianer

Aethiomastacembelus: Afrikanische Stachelaale für erfahrene Aquarianer

Die Gattung Aethiomastacembelus gehört zu den spannendsten, aber auch am wenigsten alltäglichen Themen in der Aquaristik. Gemeint sind afrikanische Stachelaale aus der Familie der Mastacembelidae, die durch ihren langgestreckten Körper, die rüsselartige Schnauze und ihr verstecktes, oft dämmerungsaktives Verhalten auffallen. Im Handel tauchen sie selten unter diesem Gattungsnamen auf, denn viele Arten werden heute taxonomisch häufig der Gattung Mastacembelus zugeordnet oder unter älteren Bezeichnungen geführt. Für Aquarianer bleibt Aethiomastacembelus dennoch ein wichtiger Suchbegriff, weil er in älterer Literatur, in Importlisten und in Gesprächen über afrikanische Stachelaale immer wieder auftaucht.

Zierfisch-Gattungen
Mastacembelus: Stachelaale im Aquarium richtig verstehen und halten

Mastacembelus: Stachelaale im Aquarium richtig verstehen und halten

Die Gattung Mastacembelus gehört zu den faszinierendsten Fischgruppen, die in der Aquaristik gepflegt werden. Stachelaale wirken wie eine Mischung aus Aal, Raubfisch und scheuem Bodenbewohner. Tatsächlich handelt es sich nicht um echte Aale, sondern um Süßwasserfische aus der Familie der Mastacembelidae. Ihr langgestreckter Körper, die rüsselartige Schnauze, die kleinen Augen und die oft eindrucksvolle Zeichnung machen sie zu außergewöhnlichen Aquarienbewohnern für erfahrene Halter. Wer Mastacembelus pflegen möchte, sollte wissen, dass diese Fische besondere Ansprüche stellen. Sie sind keine klassischen Gesellschaftsfische für kleine Standardaquarien, sondern Spezialisten mit hohem Platzbedarf, Sicherheitsbedürfnis und einer Vorliebe für proteinreiche Nahrung.

Zierfische
Macrognathus: Stachelaale für erfahrene Aquarianer

Macrognathus: Stachelaale für erfahrene Aquarianer

Die Gattung Macrognathus gehört zu den faszinierendsten, aber auch oft unterschätzten Fischgruppen in der Aquaristik. Ihre Vertreter werden im Deutschen meist als Stachelaale oder Rüsselaale bezeichnet, obwohl sie keine echten Aale sind. Sie verbinden einen langgestreckten, schlangenartigen Körper mit einer beweglichen, rüsselartigen Schnauze und einem Verhalten, das deutlich von typischen Freiwasserfischen abweicht. Wer Macrognathus pflegen möchte, entscheidet sich nicht für einen dauernd sichtbaren Schaudarsteller, sondern für einen spezialisierten Bodenbewohner, der Ruhe, feinen Bodengrund, sichere Verstecke und eine sehr durchdachte Einrichtung braucht.

Zierfisch-Gattungen
Piaractus: Großsalmler mit beeindruckender Präsenz und besonderen Ansprüchen

Piaractus: Großsalmler mit beeindruckender Präsenz und besonderen Ansprüchen

Die Gattung Piaractus gehört zu den faszinierendsten, aber auch anspruchsvollsten Fischgruppen, die in der Aquaristik Interesse wecken. Ihre Vertreter stammen aus Südamerika, erreichen beachtliche Größen und wirken durch ihren kräftigen Körperbau, ihre markante Kopfform und ihr oft friedlicheres Auftreten deutlich anders als viele kleinere Salmlerarten. Gleichzeitig sind sie keine klassischen Aquarienfische für das Wohnzimmer, sondern Arten, die sehr viel Platz, stabile Wasserqualität und verantwortungsvolle Planung verlangen.

Zierfisch-Gattungen
Colossoma: beeindruckende Riesen aus Südamerika

Colossoma: beeindruckende Riesen aus Südamerika

Die Gattung Colossoma gehört zu den faszinierendsten, aber auch am häufigsten unterschätzten Fischgruppen Südamerikas. Wer sich mit großen Salmlern beschäftigt, stößt früher oder später auf Colossoma macropomum, den Schwarzen Pacu oder Tambaqui. Dieser Fisch wirkt auf den ersten Blick wie ein kräftiger, rundlicher Verwandter der Piranhas, besitzt aber ein völlig anderes Wesen. Statt als aggressiver Räuber ist er vor allem als mächtiger Allesfresser bekannt, der in der Natur eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Samen spielt.

Zierfisch-Gattungen
Mylossoma: Scheibensalmler für große Südamerika-Aquarien

Mylossoma: Scheibensalmler für große Südamerika-Aquarien

Die Gattung Mylossoma gehört zu den auffälligsten, aber auch anspruchsvolleren Salmlergruppen aus Südamerika. Im Aquarienhobby tauchen diese Fische deutlich seltener auf als Neonsalmler, Rotkopfsalmler oder andere klassische Schwarmfische, dennoch üben sie auf Liebhaber großer Südamerika-Aquarien eine besondere Faszination aus. Ihr hochrückiger, silbrig glänzender Körper, ihre friedliche Grundhaltung und ihre enge Verwandtschaft zu Pacus und Piranhas machen sie zu spannenden Pfleglingen für erfahrene Aquarianer.

Zierfisch-Gattungen
Myloplus: Große Scheibensalmler für erfahrene Aquarianer

Myloplus: Große Scheibensalmler für erfahrene Aquarianer

Die Gattung Myloplus gehört zu den faszinierenden, aber anspruchsvollen Gruppen südamerikanischer Salmler. Wer diese Fische zum ersten Mal sieht, erkennt sofort die typische hochrückige, seitlich abgeflachte Körperform, die an Scheiben erinnert und im Aquarium eine beeindruckende Wirkung entfaltet. Myloplus-Arten werden im Handel gelegentlich mit Pacus, Scheibensalmlern oder pflanzenfressenden Piranha-Verwandten in Verbindung gebracht. Die Tiere sind keine klassischen Räuber, keine kleinen Gemeinschaftsfische und auch keine reinen Dekorationsbewohner. Sie sind aktive, kräftige Schwarmfische mit hohem Platzbedarf und deutlichem Einfluss auf Bepflanzung und Einrichtung.

Zierfisch-Gattungen
Myleus: Scheibensalmler mit Charakter, Größe und besonderem Anspruch

Myleus: Scheibensalmler mit Charakter, Größe und besonderem Anspruch

Die Gattung Myleus gehört zu den faszinierendsten Fischgruppen der südamerikanischen Aquaristik. Ihre Vertreter werden häufig als Scheibensalmler, Myleus-Scheibensalmler oder im weiteren Sinn als Silberdollars bezeichnet. Der Name passt gut, denn viele Arten besitzen einen seitlich stark abgeflachten, hochrückigen Körper mit silbrigem Glanz. Wer sich intensiver mit Myleus beschäftigt, merkt jedoch schnell, dass diese Fische weit mehr sind als dekorative Schwarmfische für große Aquarien. Sie sind bewegungsfreudig, sozial, kräftig und besitzen ein Ernährungsverhalten, das bei der Einrichtung konsequent berücksichtigt werden muss.

Zierfisch-Gattungen
Pygocentrus: Raubfische im Aquarium fachgerecht verstehen und halten

Pygocentrus: Raubfische im Aquarium fachgerecht verstehen und halten

Die Gattung Pygocentrus gehört zu den bekanntesten, zugleich aber am häufigsten missverstandenen Fischgruppen der Aquaristik. Kaum ein anderer Süßwasserfisch wird so stark mit Legenden, Filmklischees und übertriebenen Gefahrenerzählungen verbunden wie der Piranha. In der praktischen Aquaristik zeigt sich jedoch ein deutlich differenzierteres Bild: Pygocentrus-Arten sind kraftvolle, hochspezialisierte Salmler aus Südamerika, die mit ihrer Körperform, ihrem Sozialverhalten und ihrer Ernährungsweise faszinieren, aber auch sehr klare Anforderungen an Haltung, Platz, Wasserqualität und Verantwortungsbewusstsein stellen.

Zierfisch-Gattungen
Serrasalmus: Faszinierende Raubfische für erfahrene Aquarianer

Serrasalmus: Faszinierende Raubfische für erfahrene Aquarianer

Die Gattung Serrasalmus gehört zu den eindrucksvollsten, aber auch anspruchsvollsten Themen in der Aquaristik. Viele Aquarianer verbinden mit diesen südamerikanischen Raubfischen sofort das Bild des Piranhas: kräftige Kiefer, scharfe Zähne, wachsame Augen und ein Verhalten, das gleichermaßen Respekt und Neugier auslöst. Tatsächlich sind Serrasalmus-Arten deutlich komplexer, als ihr Ruf vermuten lässt. Sie sind keine wilden Monster für spektakuläre Fütterungsshows, sondern hoch spezialisierte Fische mit klaren Ansprüchen an Raum, Wasserqualität, Einrichtung, Fütterung und Sicherheit.

Zierfisch-Gattungen
Aplocheilus: Hechtlinge für spezialisierte Aquarien mit Charakter

Aplocheilus: Hechtlinge für spezialisierte Aquarien mit Charakter

Die Gattung Aplocheilus gehört zu den spannendsten, aber oft unterschätzten Gruppen unter den Killifischen. Während viele Aquarianer bei Killifischen zuerst an kurzlebige Saisonfische denken, stehen Aplocheilus-Arten für eine andere Seite dieser Fischgruppe: robuste, oberflächenorientierte Räuber mit markanter Körperform, interessanter Fortpflanzung und einem Verhalten, das im Aquarium deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Besonders bekannt sind Arten wie Aplocheilus lineatus, Aplocheilus panchax oder Aplocheilus dayi, die je nach Herkunft, Farbform und Haltungserfahrung sehr unterschiedliche Eindrücke hinterlassen können.

Zierfisch-Gattungen
Crossocheilus siamensis - die Siamesische Rüsselbarbe im Aquarium halten

Crossocheilus siamensis - die Siamesische Rüsselbarbe im Aquarium halten

Die Siamesische Rüsselbarbe, wissenschaftlich Crossocheilus siamensis, gehört zu den bekanntesten algenfressenden Süßwasserfischen. Sie wird häufig gezielt gegen Fadenalgen und weiche Algenbeläge eingesetzt. Dabei wird leicht übersehen, dass sie kein reines „Nutztier“, sondern ein bewegungsfreudiger, sozialer und vergleichsweise groß werdender Schwarmfisch ist.

Zierfische
Algenfresser im Aquarium: Sinnvolle Helfer gegen Algen und was sie wirklich leisten

Algenfresser im Aquarium: Sinnvolle Helfer gegen Algen und was sie wirklich leisten

Algenfresser im Aquarium gehören zu den beliebtesten Helfern, wenn sich grüne Beläge, feine Fadenalgen oder braune Aufwüchse auf Scheiben, Wurzeln, Steinen und Pflanzen zeigen. Viele Aquarianer wünschen sich Tiere, die das Becken sichtbar sauber halten und gleichzeitig Leben in verschiedene Zonen des Aquariums bringen. Dabei ist wichtig zu verstehen: Algenfresser sind keine Wunderlösung gegen Algenprobleme. Sie können vorhandene Beläge reduzieren, Futterreste verwerten und zur biologischen Balance beitragen, ersetzen aber keine Ursachenforschung. Wer dauerhaft ein algenarmes Aquarium pflegen möchte, muss Licht, Nährstoffe, Pflanzenwuchs, Besatzdichte, Fütterung und Wasserpflege im Blick behalten.

Zierfisch-Gattungen
Bachlauf-Aquarium: Naturnahes Aquarium mit Strömung, Sauerstoff und lebendigem Flusscharakter

Bachlauf-Aquarium: Naturnahes Aquarium mit Strömung, Sauerstoff und lebendigem Flusscharakter

Ein Bachlauf-Aquarium gehört zu den spannendsten Formen der naturnahen Aquaristik, weil es nicht nur dekorativ wirkt, sondern ein vollständiges Lebensraumkonzept nachbildet. Statt eines ruhigen Beckens mit gleichmäßiger Wasserbewegung steht hier die Dynamik im Mittelpunkt: Strömung, sauerstoffreiches Wasser, rundgeschliffene Steine, Wurzeln, Kiesbänke und robuste Pflanzen formen ein Aquarium, das an einen klaren Bach, einen kleinen Fluss oder eine schnell durchströmte Uferzone erinnert. Für viele Aquarianer ist genau dieser lebendige Eindruck der Reiz.

Biotope
Cyclops als Zierfischfutter: Kleines Futter mit großem Nutzen für gesunde Aquarienfische

Cyclops als Zierfischfutter: Kleines Futter mit großem Nutzen für gesunde Aquarienfische

Cyclops gehören zu den klassischen Futtermitteln in der Aquaristik und werden von vielen Aquarianern geschätzt, weil sie klein, nährstoffreich und für zahlreiche Zierfische ausgesprochen attraktiv sind. Gemeint sind winzige Ruderfußkrebse, die in natürlichen Gewässern zum Plankton zählen und dort einen wichtigen Bestandteil der Nahrung vieler Fischarten bilden. Im Aquarium werden Cyclops vor allem als Lebendfutter, Frostfutter oder gelegentlich auch als getrocknetes Ergänzungsfutter eingesetzt. Besonders Jungfische, kleine Salmler, Bärblinge, Zwergbuntbarsche, Labyrinthfische und viele andere feine Fresser profitieren von der geringen Größe und der lebhaften Bewegung dieser Kleinkrebse.

Aquaristik-Produkte
Sand als Bodengrund im Aquarium: Natürlich, funktional und ideal für viele Aquarienbewohner

Sand als Bodengrund im Aquarium: Natürlich, funktional und ideal für viele Aquarienbewohner

Sand als Bodengrund im Aquarium wirkt auf den ersten Blick schlicht, gehört aber zu den wichtigsten Gestaltungselementen eines gut funktionierenden Beckens. Er prägt nicht nur die Optik, sondern beeinflusst auch das Verhalten der Fische, die Pflege des Aquariums, die Entwicklung von Pflanzenwurzeln und die biologische Stabilität im Bodengrund. Besonders in naturnah eingerichteten Aquarien ist Sand oft die erste Wahl, weil viele Gewässer in tropischen Regionen feine Sedimente, Sandflächen, Schlammzonen oder weich abgelagerte Uferbereiche besitzen. Wer ein Aquarium mit Welsen, Buntbarschen, Schmerlen, Panzerwelsen, Garnelen oder gründelnden Arten pflegt, sollte Sand deshalb nicht nur als Dekoration betrachten, sondern als Teil des Lebensraums.

Aquarium-Dekoration