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Themenseiten mit Zusatzinformationen Seite 11

Du erfährst alle wichtigen Infos zu Zierfischarten, Aquarientypen, Biotopen, Aquarientechnik, etc.

Garra: Spannende Saugbarben für strömungsreiche Aquarien

Garra: Spannende Saugbarben für strömungsreiche Aquarien

Die Gattung Garra gehört zu den interessantesten, aber oft unterschätzten Fischgruppen in der Aquaristik. Viele Arten wirken auf den ersten Blick schlicht, entfalten bei genauer Beobachtung jedoch eine enorme Faszination. Ihr körperlicher Bau, ihre Anpassung an starke Strömung und ihr typisches Weideverhalten machen sie zu idealen Bewohnern für naturnahe Bachlaufaquarien, Flussbiotope und gut strukturierte Gesellschaftsbecken mit kräftiger Wasserbewegung. Besonders auffällig ist die Fähigkeit vieler Garra-Arten, sich mit ihrem spezialisierten Maul an Steinen, Holz und glatten Flächen festzuhalten. Dadurch können sie auch in schnell fließenden Gewässern Nahrung aufnehmen, ohne von der Strömung verdriftet zu werden.

Zierfisch-Gattungen
Epiplatys: Faszinierende Hechtlinge für naturnahe Aquarien

Epiplatys: Faszinierende Hechtlinge für naturnahe Aquarien

Die Gattung Epiplatys gehört zu den spannendsten Gruppen unter den afrikanischen Killifischen. Viele Arten wirken auf den ersten Blick unscheinbarer als stark gefärbte Prachtkärpflinge, entfalten im gut eingerichteten Aquarium aber einen besonderen Reiz. Ihre langgestreckte Körperform, die oberflächenorientierte Lebensweise und das typische Lauerverhalten machen sie zu Fischen mit viel Charakter. Für Aquarianer, die ruhige, naturnahe Becken schätzen und gern genauer beobachten, sind Epiplatys eine ausgezeichnete Wahl.

Zierfisch-Gattungen
Eclectochromis: Malawi-Buntbarsche mit Charakter, Kraft und besonderer Maulform

Eclectochromis: Malawi-Buntbarsche mit Charakter, Kraft und besonderer Maulform

Die Gattung Eclectochromis gehört zu den eindrucksvollen, aber vergleichsweise selten gepflegten Buntbarschen aus dem Malawisee. Während viele Aquarianer bei Malawi-Cichliden zuerst an farbenstarke Mbuna oder bekannte Non-Mbuna wie Aulonocara, Copadichromis oder Nimbochromis denken, bleibt Eclectochromis eher ein Thema für fortgeschrittene Halter. Das liegt nicht daran, dass diese Fische unscheinbar wären. Im Gegenteil: Ihre kräftige Gestalt, das ausgeprägte Revierverhalten, die spezialisierte Nahrungssuche und die auffällige Maulpartie machen sie zu faszinierenden Aquarienbewohnern. Gleichzeitig stellen sie klare Ansprüche an Platz, Vergesellschaftung und Struktur des Beckens.

Zierfisch-Gattungen
Dimidiochromis: Räuberische Malawi-Cichliden mit besonderem Charakter

Dimidiochromis: Räuberische Malawi-Cichliden mit besonderem Charakter

Die Gattung Dimidiochromis gehört zu den eindrucksvollsten Buntbarschen des Malawisees. Wer sich mit diesen Fischen beschäftigt, merkt schnell, dass es sich nicht um gewöhnliche Aquarienbewohner handelt. Dimidiochromis-Arten sind elegante, langgestreckte Räuber, die durch ihre Körperform, ihre Jagdstrategie und ihr oft spektakuläres Farbkleid auffallen. Besonders bekannt ist Dimidiochromis compressiceps, der im Deutschen häufig als Malawi-Augenschnapper bezeichnet wird. Doch die Gattung umfasst mehrere Arten, die sich in Aussehen, Verhalten und ökologischer Anpassung unterscheiden.

Zierfisch-Gattungen
Cynotilapia: Farbenstarke Mbuna aus dem Malawisee

Cynotilapia: Farbenstarke Mbuna aus dem Malawisee

Die Gattung Cynotilapia gehört zu den spannendsten Mbuna-Gruppen aus dem Malawisee. Für Aquarianer sind diese Buntbarsche besonders interessant, weil sie typische Eigenschaften felsbewohnender Malawisee-Cichliden mit einem oft sehr attraktiven Farbkleid verbinden. Viele Arten und Standortformen zeigen kräftige Blautöne, dunkle Querbänder, gelbe Rückenflossen oder kontrastreiche Zeichnungen, die in einem gut eingerichteten Malawiaquarium sofort auffallen. Gleichzeitig sind Cynotilapia keine reinen Schaustücke, sondern lebhafte, territoriale und sozial komplexe Fische, deren Haltung ein gutes Verständnis für Struktur, Besatzdichte, Ernährung und innerartliche Dynamik verlangt.

Zierfisch-Gattungen
Ctenopharynx: elegante Malawi-Buntbarsche für naturnahe Aquarien

Ctenopharynx: elegante Malawi-Buntbarsche für naturnahe Aquarien

Die Gattung Ctenopharynx gehört zu den spannenden, aber im Aquarienhobby oft unterschätzten Buntbarschen aus dem Malawisee. Während viele Aquarianer bei Malawi sofort an farbstarke Mbuna, Aulonocara oder große Räuber denken, stehen Ctenopharynx-Arten eher für eine ruhigere, natürlichere und sehr interessante Seite der ostafrikanischen Cichlidenwelt. Es handelt sich um haplochromine Buntbarsche, die vor allem durch ihr suchendes Verhalten über Sand- und Übergangszonen, ihre elegante Körperform und ihre vergleichsweise gemäßigte Art auffallen. Gerade deshalb sind sie für Aquarianer interessant, die ein Malawi-Aquarium nicht nur bunt, sondern auch verhaltensnah und ausgewogen gestalten möchten.

Zierfisch-Gattungen
Chindongo: farbenstarke Mbuna aus dem Malawisee

Chindongo: farbenstarke Mbuna aus dem Malawisee

Die Gattung Chindongo gehört zu den spannendsten Gruppen innerhalb der ostafrikanischen Buntbarsche. Für Aquarianer ist sie besonders interessant, weil sie viele Eigenschaften vereint, die Malawi-Cichliden so beliebt machen: intensive Farben, ein lebhaftes Sozialverhalten, klare Revierstrukturen und eine enge Bindung an felsige Lebensräume. Gleichzeitig verlangt Chindongo nach einer durchdachten Haltung, denn diese Fische sind keine ruhigen Gesellschaftsfische, sondern typische Mbuna mit Charakter, Durchsetzungsvermögen und hohem Bewegungsdrang.

Zierfisch-Gattungen
Chilotilapia: großwüchsige Malawi-Buntbarsche mit besonderer Ernährungsweise

Chilotilapia: großwüchsige Malawi-Buntbarsche mit besonderer Ernährungsweise

Die Gattung Chilotilapia gehört zu den eindrucksvollen Buntbarschen aus dem Malawisee und ist vor allem für Aquarianer interessant, die sich mit größeren, ruhiger wirkenden Non-Mbuna aus Ostafrika beschäftigen. Während viele Malawisee-Cichliden durch starkes Revierverhalten, grelle Farben und hohe Aktivität auffallen, wirkt Chilotilapia auf den ersten Blick etwas zurückhaltender, massiger und spezialisierter. Genau diese Kombination macht die Gattung spannend: Sie steht für kräftige Körperformen, eine besondere Anpassung an die Nahrungssuche und ein Verhalten, das im Aquarium nur dann wirklich zur Geltung kommt, wenn ausreichend Platz, passende Mitbewohner und eine durchdachte Einrichtung vorhanden sind.

Zierfisch-Gattungen
Champsochromis: majestätische Raubcichliden aus dem Malawisee

Champsochromis: majestätische Raubcichliden aus dem Malawisee

Die Gattung Champsochromis gehört zu den eindrucksvollsten, aber auch anspruchsvollsten Buntbarschen des Malawisees. Während viele Aquarianer bei Malawi-Cichliden zuerst an farbenprächtige Mbuna oder an ruhigere Aulonocara denken, stehen Champsochromis für eine ganz andere Seite dieses ostafrikanischen Grabensees: schnelle, langgestreckte, räuberisch lebende Freiwasser- und Übergangszonenbewohner, die in großen Aquarien eine enorme Präsenz entwickeln. Besonders Champsochromis caeruleus, im Handel häufig als Malawi Trout bezeichnet, ist unter Liebhabern großer Haplochrominen bekannt. Die Tiere wirken elegant, kraftvoll und zugleich sehr ursprünglich, weil ihr Körperbau deutlich auf Jagd, Geschwindigkeit und weiträumige Bewegung ausgelegt ist.

Zierfisch-Gattungen
Astatotilapia: farbenprächtige Haplochrominen

Astatotilapia: farbenprächtige Haplochrominen

Die Gattung Astatotilapia gehört zu den spannendsten, aber oft unterschätzten Buntbarschen der Aquaristik. Während viele Halter bei ostafrikanischen Cichliden zuerst an Malawi-, Tanganjika- oder Victoriasee-Arten denken, stehen Astatotilapia-Arten gewissermaßen zwischen diesen Welten. Sie stammen überwiegend aus Afrika, besiedeln Seen, Flüsse, Sümpfe, Lagunen und Übergangszonen und zeigen eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit. Für Aquarianer sind sie interessant, weil sie intensives Verhalten, attraktive Färbung und typische maulbrütende Fortpflanzung verbinden.

Zierfisch-Gattungen
Aplocheilichthys: Leuchtaugenfische mit feinem Charakter

Aplocheilichthys: Leuchtaugenfische mit feinem Charakter

Die Gattung Aplocheilichthys gehört zu jenen Fischgruppen, die in der Aquaristik oft weniger bekannt sind als klassische Killifische, Guppys oder Salmler, aber gerade deshalb einen besonderen Reiz besitzen. Unter Aquarianern werden viele Vertreter und ehemalige Vertreter dieser Gruppe als Leuchtaugenfische bezeichnet. Dieser Name beschreibt sehr gut, was viele dieser kleinen Zahnkärpflinge so attraktiv macht: ein meist schlanker Körper, ein lebhaftes Schwimmverhalten und ein auffälliger, heller Augenreflex, der im richtigen Licht beinahe metallisch wirkt.

Zierfisch-Gattungen
Aequidens: Südamerikanische Buntbarsche mit Charakter

Aequidens: Südamerikanische Buntbarsche mit Charakter

Die Gattung Aequidens gehört zu den klassischen südamerikanischen Buntbarschen, die in der Aquaristik seit vielen Jahren bekannt sind. Während einige Vertreter früher häufiger unter diesem Namen gepflegt wurden, ist die Gattung heute taxonomisch enger gefasst als in älteren Aquarienbüchern. Für Aquarianer bleibt Aequidens dennoch ein spannender Begriff, denn er steht für robuste, interessante und oft überraschend friedliche Cichliden, die mit ihrem Verhalten, ihrer Brutpflege und ihrem naturnahen Erscheinungsbild viel Faszination ins Aquarium bringen.

Zierfisch-Gattungen
Lamprologus: Charakterstarke Buntbarsche aus dem Tanganjikasee

Lamprologus: Charakterstarke Buntbarsche aus dem Tanganjikasee

Die Gattung Lamprologus gehört zu den spannendsten Themen der Aquaristik, wenn es um Tanganjikasee-Buntbarsche, Revierverhalten, Brutpflege und naturnahe Aquariengestaltung geht. Kaum eine andere Gruppe zeigt auf so kleinem Raum so viel Persönlichkeit. Viele Aquarianer verbinden Lamprologus vor allem mit Schneckenbuntbarschen, also kleinen Cichliden, die leere Schneckenhäuser als Wohnhöhle, Schutzraum und Laichplatz nutzen. Tatsächlich ist die Gattung aber vielseitiger: Neben ausgesprochenen Schneckenhausbewohnern gibt es Arten, die stärker an Felsen, Sandzonen oder Übergangsbereiche gebunden sind.

Zierfisch-Gattungen
Trichopodus trichopterus im Aquarium halten

Trichopodus trichopterus im Aquarium halten

Trichopodus trichopterus, der Gepunktete Fadenfisch, gehört zu den bekanntesten Labyrinthfischen der Aquaristik. Seine robuste Konstitution, die auffällige Zeichnung und sein interessantes Sozialverhalten haben dazu beigetragen, dass die Art seit Jahrzehnten gepflegt und gezüchtet wird. Dennoch ist der Gepunktete Fadenfisch kein beliebiger Anfängerfisch. Vor allem ausgewachsene Männchen können territorial auftreten, weshalb die Zusammenstellung der Gruppe, die Struktur des Aquariums und die Wahl passender Mitbewohner sorgfältig geplant werden müssen.

Zierfische
Colisa lalia im Aquarium halten

Colisa lalia im Aquarium halten

Colisa lalia (Trichogaster fasciata, Trichogaster lalius), der Zwergfadenfisch, gehört zu den bekanntesten Labyrinthfischen der Süßwasseraquaristik. Seine intensive Färbung, das ruhige Schwimmverhalten und die interessante Schaumnestbrut machen ihn besonders attraktiv. Trotz seiner geringen Körpergröße ist der Zwergfadenfisch jedoch kein anspruchsloser Anfängerfisch. Vor allem empfindliche Zuchtformen, ungeeignete Vergesellschaftung, hektische Mitbewohner und dauerhaft belastetes Wasser können zu Stress und Erkrankungen führen.

Zierfische
Fadenfische im Aquarium: Haltung, Arten, Verhalten und Pflege

Fadenfische im Aquarium: Haltung, Arten, Verhalten und Pflege

Fadenfische gehören zu den beliebtesten Labyrinthfischen in der Aquaristik. Sie verbinden ein außergewöhnliches Aussehen mit spannendem Verhalten und einer vergleichsweise ruhigen Art, die sie für viele Gesellschaftsaquarien interessant macht. Besonders auffällig sind ihre langen, fadenförmigen Bauchflossen, denen sie ihren deutschen Namen verdanken. Diese feinen Tastorgane werden aktiv eingesetzt, um die Umgebung, Pflanzen, Artgenossen und Futter zu erkunden. Wer Fadenfische beobachtet, merkt schnell, dass es sich nicht um hektische Schwimmer handelt, sondern um Tiere mit ausgeprägtem Revierverhalten, klarer Körpersprache und erstaunlich feinen sozialen Signalen.

Zierfisch-Gattungen
Bergwald Mohrenfalter im Garten

Bergwald Mohrenfalter im Garten

Der Bergwald Mohrenfalter (Erebia euryale) gehört zu den faszinierenden Schmetterlingen der europäischen Gebirgslandschaften. Obwohl er in erster Linie in höheren Lagen vorkommt und nur selten in klassischen Hausgärten anzutreffen ist, begeistert er Naturfreunde durch seine unauffällige Eleganz und seine enge Bindung an naturnahe Lebensräume. Seine Anwesenheit gilt als Hinweis auf eine intakte Umwelt mit vielfältiger Vegetation und extensiv genutzten Wiesen.

Garten- und Teichtiere
Berghexe im Garten

Berghexe im Garten

Die Berghexe (Chazara briseis) gehört zu den faszinierendsten Tagfaltern Europas. Mit ihrer unauffälligen, hervorragend getarnten Flügelzeichnung und ihrer Vorliebe für trockene, steinige Landschaften unterscheidet sie sich deutlich von vielen farbenprächtigen Schmetterlingsarten. Obwohl sie in vielen Regionen selten geworden ist, übt sie auf Naturfreunde und Gartenbesitzer eine besondere Faszination aus. Wer sich intensiv mit heimischen Schmetterlingen beschäftigt, begegnet früher oder später auch dieser außergewöhnlichen Art.

Garten- und Teichtiere
Baumweißling im Garten

Baumweißling im Garten

Der Baumweißling (Aporia crataegi) gehört zu den eindrucksvollsten heimischen Tagfaltern Europas. Mit seinen auffälligen weißen Flügeln, den markanten schwarzen Adern und seiner stattlichen Spannweite ist er leicht von anderen Weißlingen zu unterscheiden. Während viele Menschen Kohlweißlinge aus dem Garten kennen, begegnet man dem Baumweißling heute deutlich seltener. In zahlreichen Regionen ist sein Bestand in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen, weshalb jede Beobachtung dieses Schmetterlings für Naturfreunde eine besondere Freude darstellt.

Garten- und Teichtiere
Daphnien: Wasserflöhe als wertvolles Lebendfutter im Aquarium

Daphnien: Wasserflöhe als wertvolles Lebendfutter im Aquarium

Daphnien gehören zu den bekanntesten Lebendfuttersorten in der Aquaristik und sind für viele Aquarianer weit mehr als nur ein gelegentlicher Leckerbissen für Zierfische. Die kleinen Krebstiere, die im Deutschen meist als Wasserflöhe bezeichnet werden, bewegen sich ruckartig durchs Wasser, werden von Fischen aufmerksam verfolgt und lösen ein natürliches Jagdverhalten aus. Genau darin liegt einer ihrer größten Vorteile: Daphnien bringen Bewegung, Abwechslung und Beschäftigung in den Speiseplan. Sie sind nährstoffreich, gut verdaulich und eignen sich für viele Süßwasserfische, Garnelen und Jungfische, sofern die Größe passt.

Aquaristik-Produkte
Callochromis: Sandcichliden aus dem Tanganjikasee mit faszinierendem Balzverhalten

Callochromis: Sandcichliden aus dem Tanganjikasee mit faszinierendem Balzverhalten

Die Gattung Callochromis gehört zu den spannendsten, aber oft unterschätzten Buntbarschen aus dem Tanganjikasee. Während viele Aquarianer bei diesem ostafrikanischen See zuerst an Felsenbewohner, Schneckenbuntbarsche oder groß werdende Räuber denken, besetzen Callochromis eine ganz eigene ökologische Nische. Es handelt sich um elegante Sandcichliden, die offene Bodenzonen bewohnen, dort nach Nahrung suchen und mit auffälligem Balzverhalten beeindrucken. Besonders die Männchen zeigen in guter Kondition intensive Farben, bauen Reviere im Sand und werben aktiv um Weibchen.

Zierfisch-Gattungen
Die Gattung Enantiopus: elegante Sandcichliden aus dem Tanganjikasee

Die Gattung Enantiopus: elegante Sandcichliden aus dem Tanganjikasee

Die Gattung Enantiopus gehört zu den faszinierendsten Buntbarschen des Tanganjikasees. Wer sich mit spezialisierten Sandcichliden beschäftigt, stößt früher oder später auf diese schlanken, eleganten Fische, die im Aquarium durch ihr feines Sozialverhalten, ihre auffälligen Balzplätze und ihre natürliche Zurückhaltung begeistern. Enantiopus-Arten sind keine Fische für hektisch besetzte Gesellschaftsaquarien, sondern Bewohner großzügiger, klar strukturierter Sandflächen. Gerade darin liegt ihr besonderer Reiz: Sie zeigen kein grobes Revierverhalten, sondern eine fast tänzerische Form der Balz, bei der Männchen kleine Sandkrater oder Balzplätze anlegen und Weibchen durch Farben, Bewegung und Ausdauer beeindrucken.

Zierfisch-Gattungen
Xenotilapia: filigrane Sandcichliden aus dem Tanganjikasee

Xenotilapia: filigrane Sandcichliden aus dem Tanganjikasee

Die Gattung Xenotilapia gehört zu den spannendsten, aber auch anspruchsvolleren Buntbarschgruppen aus dem Tanganjikasee. Wer bei ostafrikanischen Cichliden zuerst an kräftige Farben, robuste Revierkämpfer und felsige Aufbauten denkt, wird bei Xenotilapia eine ganz andere Seite der Aquaristik kennenlernen. Diese Fische wirken zart, elegant und fast schwerelos. Sie leben bodenorientiert, suchen feinen Sand nach Nahrung ab und zeigen ein Verhalten, das im Aquarium ausgesprochen faszinierend sein kann. Gerade ihre ruhige Art, ihre feinen Bewegungen und ihre spezialisierten Fortpflanzungsstrategien machen sie für erfahrene Aquarianer besonders interessant.

Zierfisch-Gattungen
Paracyprichromis: elegante Freiwasser-Cichliden aus dem Tanganjikasee

Paracyprichromis: elegante Freiwasser-Cichliden aus dem Tanganjikasee

Die Gattung Paracyprichromis gehört zu den spannendsten, aber oft unterschätzten Buntbarschen aus dem Tanganjikasee. Sie besetzt eine besondere Nische: Die Tiere leben eng an steilen Felsküsten, nutzen den freien Wasserraum vor Felswänden und zeigen ein ruhiges, elegantes Sozialverhalten. Ihre schlanke Körperform, die schimmernden Farben der Männchen und ihr gruppenorientiertes Auftreten machen sie zu idealen Bewohnern für gut strukturierte Tanganjika-Aquarien.

Zierfisch-Gattungen
Cyprichromis: Schwarmfische aus dem Tanganjikasee

Cyprichromis: Schwarmfische aus dem Tanganjikasee

Die Gattung Cyprichromis gehört zu den faszinierendsten Buntbarschen des Tanganjikasees. Während viele Tanganjikasee-Cichliden für felsnahe Reviere, Höhlen, Schneckenhäuser oder Sandzonen bekannt sind, besetzen Cyprichromis eine ganz andere Nische: den freien Schwimmraum. Genau das macht sie für die Aquaristik so interessant. Sie bringen Bewegung in die oberen und mittleren Wasserbereiche, zeigen ein ausgeprägtes Gruppenverhalten und verbinden elegante Körperformen mit teils spektakulären Farben.

Zierfisch-Gattungen
Xiphophorus variatus im Aquarium halten

Xiphophorus variatus im Aquarium halten

Xiphophorus variatus, der Papageienplaty, gehört zu den farbenprächtigsten und zugleich anpassungsfähigsten Lebendgebärenden in der Aquaristik. Die Art verbindet ein lebhaftes, meist friedliches Verhalten mit einer erstaunlichen Vielfalt an Farben und Zeichnungsmustern. Dadurch eignet sie sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Aquarianer, die gezielt bestimmte Farbformen pflegen oder züchten möchten. Im Vergleich zum bekannteren Platy Xiphophorus maculatus wirkt der Papageienplaty häufig etwas schlanker, beweglicher und variabler in seiner Färbung.

Zierfische
Macropodus opercularis im Aquarium halten

Macropodus opercularis im Aquarium halten

Der Paradiesfisch Macropodus opercularis gehört zu den traditionsreichsten Zierfischen der Aquaristik. Bereits lange vor der weltweiten Verbreitung vieler heute bekannter tropischer Fischarten wurde er in europäischen Aquarien gepflegt. Seine Färbung, die lang ausgezogenen Flossen und sein Fortpflanzungsverhalten machen ihn zu einem faszinierenden Aquarienbewohner. Gleichzeitig gilt er als territorial und mitunter streitlustig. Eine erfolgreiche Haltung setzt deshalb voraus, dass seine natürlichen Bedürfnisse, sein Sozialverhalten und seine Ansprüche an die Einrichtung ernst genommen werden.

Zierfische
Synchiropus picturatus im Aquarium halten

Synchiropus picturatus im Aquarium halten

Der LSD-Mandarinfisch Synchiropus picturatus gehört zu den auffälligsten und zugleich anspruchsvolleren Bewohnern eines Meerwasseraquariums. Seine leuchtenden Farben, die ungewöhnliche Zeichnung und die ruhige, fast schwebende Fortbewegung machen ihn zu einem besonderen Blickfang im Riffaquarium. Hinter dem spektakulären Äußeren verbirgt sich jedoch ein hoch spezialisierter Kleintierfresser, dessen erfolgreiche Haltung vor allem von einem dauerhaft reichen Angebot an natürlicher Mikrofauna abhängt.

Zierfische
Neolamprologus-Arten aus dem Tanganjikasee

Neolamprologus-Arten aus dem Tanganjikasee

Die Gattung Neolamprologus gehört zu den spannendsten Buntbarschgruppen des Tanganjikasees und nimmt in der Aquaristik einen besonderen Platz ein. Wer sich mit ostafrikanischen Cichliden beschäftigt, stößt früher oder später auf diese vielseitigen, oft territorialen und ausgesprochen verhaltensstarken Fische. Neolamprologus-Arten sind keine reinen „Schaufische“, die nur durch Farben wirken. Ihr eigentlicher Reiz liegt in ihrem Sozialverhalten, ihrer Revierbildung, ihrer Brutpflege und ihrer Anpassung an sehr unterschiedliche Lebensräume im See.

Zierfisch-Gattungen
Baldrian-Scheckenfalter im Garten

Baldrian-Scheckenfalter im Garten

Der Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina) zählt zu den faszinierendsten heimischen Tagfaltern Europas. Obwohl er nicht zu den bekanntesten Schmetterlingsarten gehört, begeistert er Naturfreunde durch seine kontrastreiche Zeichnung, seine enge Bindung an naturnahe Lebensräume und seine interessante Entwicklung. In vielen Regionen ist die Art heute deutlich seltener geworden, da geeignete Lebensräume zunehmend verschwinden. Umso wichtiger wird die Schaffung naturnaher Gärten, die als Rückzugsorte für zahlreiche Insekten dienen können.

Garten- und Teichtiere