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Artikel und Beiträge der User: Pflanzen (Seite 30)

Wissenswertes zur Aquaristik, Terraristik, Garten und Teich

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Aerangis biloba

Aerangis biloba

Terraristik
Eine sehr schöne Pflanze für die Freunde westafrikanischer und zentralafrikanischer Terrarien-Pflanzen und Tiere ist Aerangis biloba. Diese Pflanze wird in etwa 10 cm hoch und blüht meistens mit einer wunderschönen weißen Blüte in den Sommermonaten. Bei Temperaturen von 22 bis 28° C und einer recht hohen Luftfeuchtigkeit im Terrarium, fühlt sich diese Orchidee erst richtig wohl. Sie wächst häufig als Epiphyt auf alten Bäumen in lichten Wäldern in einer Meereshöhe von ca. 500-700m. Als den richtigen Platz im Terrarium ist die mittlerer Höhe oder das untere Drittel der Anlage anzusehen. Die Pflanze sollte 2x täglich eine kleine Gabe Wasser bekommen und alle 2 Wochen leicht gedüngt werden. Wichtig bei der Pflege ist, dass sie stets leicht feucht gehalten werden muss, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Bei einer aufgebundenen Kultur müssen bei dieser Pflanze die Luftwurzeln täglich besprüht werden. Die Düngung erfolgt über die Sommermonate. Die Pflanze bevorzugt Halbschatten.
Schlumbergera (Weihnachtskaktus)

Schlumbergera (Weihnachtskaktus)

Terraristik
Die Gattung Schlumbergera ist im Südosten Brasiliens heimisch. Bei uns ist sie als Weihnachtskaktus bekannt. Was sie wenigsten wissen, Schlumbergera ist eigentlich ein Epiphyt, der bei uns den Weg in den Blumentopf auf der Fensterbank gefunden hat. Normalerweise wächst der Weihnachtskaktus in Brasilien,  im tropischen Regenwald und zwar nicht am Boden, sondern hoch oben auf den Bäumen. Schlumbergera kann an halbschattigen feuchten, aber nicht nassen Orten im Terrarium gepflanzt werden. Hierzu bieten Nischen an der Rückwand, Korkröhren oder Epiphyten-Äste einen geeigneten Platz. Lockeres mit Torfmull, Laub und kleinen Ast-Stückchen untermischtes Material ist für Schlumbergera hervorragend geeignet. Hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur um 25 Grad Celsius sind für diese Pflanze ideal. Nach der Blüte sollte die Temperatur etwas abgesenkt werden. Der Weihnachtskaktus liebt einen halbschattigen bis hellen Standort, verträgt aber keine pralle Sonne.
Wie wende ich Aquarium-Dünger richtig an?

Wie wende ich Aquarium-Dünger richtig an?

Aquaristik
Aquarien, welche oft als exklusiver Blickfang dienen, sind, sofern sie gut ausgestattet sind, eine hochwertige Ergänzung der Wohnungseinrichtung. Doch so leicht wie man es sich vorstellt, ist die Pflege und Wartung leider nicht. Ein Aquarium braucht nämlich die richtige Zusammensetzung von Pflanzen, Nährstoffen, Sauerstoff und Mineralien, um nicht nach ein paar Wochen schon zum Problemfall oder gar Schandfleck zu werden. Ungepflegte und falsch behandelte Aquarien können nämlich schnell kippen und für Ärger sorgen. Das Aquarium nach dem Super-GAU wieder herzurichten kommt nämlich einer Herkulesaufgabe gleich. Insofern sollte man sich bereits im Vorfeld auf Ratgeber-Portalen hinsichtlich der Pflege einlesen, damit derartige Fehler erst gar nicht eintreten. Auch der Pflanzendünger spielt bei der Pflege eine sehr wichtige Rolle. Mehr Infos zu Aquarium-Dünger und die dazugehörige Pflege finden sich im Internet. 
Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 7: Egeria densa

Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 7: Egeria densa

Aquaristik
Bei diesem Vertreter aus der Familie der Froschbissgewächse handelt es sich um eine echte, mehrjährige und krautige Wasserpflanze, welche in der Aquaristik wohl am längsten bekannt ist. Die Wasserpest bildet männliche und weibliche Pflanzen aus, vermehrt sich durch Sprossteilung und überwintert durch Ausbildung von Turionen. Für die Buntbarschaquaristik von Bedeutung ist die E. densa, die ihren Ursprung im südamerikanischen Argentinien, Brasilien, Bolivien oder Uruguay hat. Mittlerweile ist sie als Neophyt jedoch über überall auf der Welt auffindbar, auch in unseren Gewässern. Oft wird sie im Handel als Dichtblättrige Wasserpest angeboten. Der Trivialname kommt nicht von ungefähr, denn sie besitzt dicke, harte und brüchige Stängel, die durch linealische, weiche, dunkelgrüne, in vierzähligen Quirlen angeordnete, Blätter begrünt sind. Eben diese Stängel stellen eine Besonderheit dar, denn in ihnen liegt die Möglichkeit der vegetativen Vermehrung durch Segmentierung. Bricht der Wasserpest ein Stängel, so kann sich aus ihm eine weitere Pflanze entwickeln. 
Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 6: Cryptocoryne

Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 6: Cryptocoryne

Aquaristik
???Wasserkelche??? gibt es in verschiedenen Formen und Grö??en und sind deshalb für eine Vielzahl der [link=/aquarien.html]Aquarien[/link] zu empfehlen. Sie sind leicht zu pflegen und somit auch für den Anfänger ein dankbarer, aquatischer Mitbewohner. Einziges Manko gleich zu Beginn, diese Wasserpflanzen wachsen recht langsam. Damit man Freude an ihnen hat, sollte man darauf achten, dass das neue Habitat bereits eingefahren ist und somit keine unregelmä??igen Wasserparameter aufweist. Auch sollte ein beständiger Bepflanzungsort feststehen, denn besonders umzugsfreudig sind die [link=/cryptocoryne-slnk.html]Wasserkelche[/link] nicht und zeigen dies auch deutlich durch Kümmern.
Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 5: Vallisneria spiralis

Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 5: Vallisneria spiralis

Aquaristik
Die mit dem Trivialnamen ???Gewöhnliche Wasserschrauben??? bezeichneten echten Wasserpflanzen stammen ursprünglich aus Nordafrika, Vorderasien und unter anderem auch aus Italien und sind eine gängige Anfängerpflanze im gutsortierten Handel.  Derzeit beschrieben sind 16 Arten der Gattung Vallisneria, die erste davon, die Vallisneria spiralis , erhielt von ihrem Erstbeschreiber Carl von Linné im Jahre 1753 den Artname aufgrund des Blütenstängels, der bei diesen weiblichen Unterwasserpflanzen während der Blüte zunächst an der Wasseroberfläche treibt, nach dem Verblühen jedoch von dem sich spiralig eindrehenden Stängel hinunter gezogen wird. Sie zählen somit zu dem am längsten bekannten und auch beliebtesten Aquariengrün. Diese Pflanzen erreichen unglaubliche Längen von bis zu 2, 5 Meter. Im Handel sind derzeit drei Variationen der Vallisneria spiralis anzutreffen: die rote V. spiralis, V. spiralis tortifolia und V. spiralis contortionist. Erstere färbt sich bei viel Licht rot, hat glatte Blätter und erreicht Wuchshöhen von 40-60 cm. Die kleinste Variante, die tortifolia, wächst auf nur 15-20 cm heran und besitzt je nach vorhandenem Licht spiralig gedreht. Letztere genannte ist mit 60-70 cm die grö??te vorgestellte V. spiralis und besitzt gedrehte Blätter. Wenn man allein schon die Möglichkeiten innerhalb der V. spiralis betrachtet, bekommt man einen ersten Eindruck davon, wie klein doch die Unterscheidungsmerkmale in dieser Art und auch tatsächlich in der ganzen Gattung sind. Deshalb kann es passieren, dass selbst im Handeln Pflanzen falsch ausgeschildert werden. Jedoch bereitet dies für die Verwendung nicht wirklich Probleme, da alle Arten dieselben Ansprüche an ihren Pflanzplatz stellen.
Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 1:  Anubias afzelii

Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 1: Anubias afzelii

Aquaristik
Wer sich in die Buntbarsche des Tanganjikasee verliebt und sich für deren Haltung entscheidet, der nimmt oft vorerst auch vorlieb mit einem Aquarium mit einer durchdachten Steinanordnung und eben jenen Fischen. Nichtaquarianer bewerten diese Steinaufbauten meist als unschön oder gar träge Haltung. Es ist jedoch gar nicht so einfach ein Becken für diese ostafrikanischen Cichliden zu bepflanzen. So muss man nämlich mehrere Fliegen mit nur einer Klappe schlagen. So besitzen diese Fische nicht nur kleine fiese und scharfe Zähne, sondern gelegentlich auch einen gesunden Appetit auf Grünkost. Sie scheren sich nicht um die kunstvoll dekorierte Heimat, sondern rei??en wahllos an den Pflanzen herum, um sie anschlie??end zu verspeisen oder im Wasser treiben zu lassen.
Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 3: Anubias barteri var. Barteri

Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 3: Anubias barteri var. Barteri

Aquaristik
In der Reihe der cichlidenfesten Begrünung im Aquarium soll auch der dritte und an dieser Stelle letzte Vertreter aus der Gattung der Anubias nicht fehlen- das Breitblättrige Speerblatt Anubias barteri var. Barteri, welches nach dem schottischen Botaniker Charles Barter benannt wurde. Diese zähe Art ist in jedem guten Zoofachhandel etabliert und aufgrund ihrer unkomplizierten Haltung ein besonders gern gesehener Gast in der Aquaristik.
 Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 2: Anubias barteri var. Angustifolia

Pflanzen für das ostafrikanische Buntbarschaquarium Teil 2: Anubias barteri var. Angustifolia

Aquaristik
Im gutgeführten Zoofachhandel des Vertrauens kann man immer so schön bepflanzte Sü??wasserbecken mit lustig umherflirrenden Sü??wasserfischchen bestaunen. Doch auch hier grünt es sich, meist am Ende der Regalreihe, aus, nämlich dort, wo die Schauaquarien der Goldfische oder der Buntbarsche aufzufinden sind. Fragt man dann den schwerbeschäftigten Mitarbeiter nach einer Bepflanzung, wird oft zunächst die Nase gekräuselt, dann die Stirn in Falten gelegt, um zum Schluss verzweifelt in den Pflanzenbottich geschaut und etwas wahllos auf "die da" gezeigt.
Asparagus falcatus / Sicheldorn-Spargel

Asparagus falcatus / Sicheldorn-Spargel

Terraristik
Asparagus falcatus stammt ursprünglich aus dem tropischen Afrika. In Südafrika ist diese Schlingpflanze in den Wäldern des Ostkaps und von Kwazulu Natal beheimatet. Der Sicheldorn-Spargel kommt auch im benachbarten Mosambik vor und ebenso durch Einschleppung in Sri Lanka, wo ebenfalls hohe Temperaturen vorherrschen. Der Sicheldorn-Spargel liebt einen halbschattigen, aber dennoch recht hellen Standort. Grundsätzlich gilt bei dieser Pflanze, je wärmer die Pflanze steht, desto heller muss es auch sein. Wird die Einstrahlung der Sonne allerdings zu stark, so vergilben die Triebe. Ist es dagegen zu dunkel, so werden die Blätter abgeworfen. Die Temperatur für den Sicheldorn-Spargel darf nicht unter zwölf Grad fallen. Das Substrat für diesen Zierspargel sollte humusreich, nährstoffreich und vor allem durchlässig sein. Ideal für die Pflege ist ein schwach saurer Boden mit einem ph-Wert von 5,5 bis 6,5. Diese Pflanze muss regelmä??ig gegossen werden, denn auf Vernachlässigung reagiert der Sicheldorn-Spargel, in dem er sehr schnell vergilbt und verkahlt. Die Erde darf zwischen den Wassergaben antrocknen. Staunässe und Ballentrockenheit muss aber vermieden werden. In der Hauptwachstumsphase sollte man ihn einmal pro Woche mit Dünger versorgen, zusätzliche Nährstoffe tun der Pflanze sehr gut. Abgestorbene Triebe muss man entfernen. Manchmal muss auch radikal zurückgeschnitten werden, damit sich die Pflanze wieder erholen kann. Mit einer Luftfeuchte von 30 - 40 % kommt er gut zurecht. Die optimale Umgebungstemperatur liegt bei 20 bis 25°C, aber mit ca 30°C hat die Pflanze auch keine Probleme. Asparagus falcatus kann sehr gro?? werden, die Wedel können Längen von über einem Meter erreichen. Der Sicheldorn-Spargel wächst sehr strauchig. Die biegsamen Triebe sind mit Dornen besetzt. Bei diesen Dornen handelt es sich um umgewandelte Blätter. Daher sollte man ihn nicht in ein Terrarium mit allzu hektischen Tieren einpflanzen. Negative Erfahrungen hinsichtlich der Verletzungen von Tieren durch die Dornen konnte ich allerdings bis heute noch nie feststellen. Diese Pflanze eignet sich nur für grö??ere Terrarien.
Dieffenbachien / Dieffenbachie, Giftaron, Schweigrohr

Dieffenbachien / Dieffenbachie, Giftaron, Schweigrohr

Terraristik
Die 51 neotropische Dieffenbachia-Arten sind von Costa Rica bis nach Kolumbien hin weit verbreitet. Sie kommen ursprünglich aus den tropischen Regenwäldern dieser Regionen. Einige Sorten der Dieffenbachien sind beliebte Zimmerpflanzen, vor allem durch ihre auffällig gezeichneten Blätter und zum anderen dadurch, dass sie auch an schattigen Standorten recht gut gedeihen. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass die Dieffenbachia giftig ist. Der Saft der Pflanze kann durch die darinnen enthaltenen Calciumoxalatkristalle zu Ausschlägen führen. Daher sollte man sie nicht in Terrarien mit Pflanzenfressern verwenden. Alle Arten sind sehr gut für das tropische feuchte Terrarium geeignet. Gängige im Handel angebotene Arten sind vor allem die Sorten Dieffenbachia seguine, Dieffenbachia maculata, Dieffenbachia amoena, Dieffenbachia imperialis, Dieffenbachia exotica, Dieffenbachia bowmannii und Dieffenbachia bausei. Dieffenbachien gehören zu den sogenannten Aronstabgewächsen und wachsen als immergrüne Stauden die eine strauchige Gestalt annehmen. Durch ihre tropischen Heimat bedingt, brauchen Dieffenbachien vor allem viel Wärme. Ihr Wohlfühlbereich liegt etwa bei 26-30°C. Sehr wichtig sind für die Dieffenbachien auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, da sie naturgemä?? aus den Regenwäldern stammen. Gegen Zugluft ist die Pflanze etwas empfindlich. Sie mag sehr viel Licht, aber keine volle Sonne. Dieffenbachien brauchen kein besonderes Substrat. Am besten verwendet man ein Erdgemisch dem man etwas Torf und Kompost zugibt. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, da ansonsten die Wurzeln faulen können. Eine gute Drainage sollte daher vorhanden sein. Gie??en sollten man die Dieffenbachien regelmä??ig und auch relativ viel. Gleichmä??ig feucht, aber nicht nass ist hierbei der richtige Weg. Für die Wuchshöhe der Dieffenbachien kann man keine pauschale Angabe machen. Diese variiert von 45 cm bis hin zu 100 cm, je nach Sorte, Platz, Licht, Luftfeuchtigkeit und anderen Faktoren. Daher ist diese Pflanze eher für mittlere bis gro??e tropische geheizte Feucht-Terrarien geeignet.
Taxiphyllum barbieri / Javamoos

Taxiphyllum barbieri / Javamoos

Terraristik
Das Javamoos stammt aus Südostasien (China, Thailand, Indonesien und auch Philippinen), wo es an den Flussufern sowohl submers als auch emers wächst. Bei der Wasserqualität ist es nicht sehr anspruchsvoll. Als Unterlage nimmt Javamoos mit allem Vorlieb, was es so finden kann. Es wächst auf Erde, auf rauen und auch auf glatten Steinen, auf Felsen ebenso wie auf Holz und sogar auf den Plastikschläuchen der Aquarien und Aqua-Terrarien. Die optimale Temperatur bei der Haltung und Pflege von Javamoos liegt zwischen 15 und 30 °C. Mit einem pH-Wert von 5 bis 8 fühlt sich das Javamoos richtig wohl. Es wächst normalerweise im Sü??wasser, überlebt aber auch durchaus leicht brackiges Wasser. Javamoos findet man in der Natur überwiegend an flie??endem Sü??wasser. Emers wächst es allerdings nur bei hoher Luftfeuchtigkeit, wie zum Beispiel in Spritzwasserzonen von Wasserfällen oder wenn es noch Kontakt zum Wasser hält, bzw. genug Feuchtigkeit wie zum Beispiel durch Regen und feuchte Untergründe besitzt. Dieses Moos zählt zu den etwas Licht-bedürftigeren Aufsitzpflanzen. Javamoos ist eine langsam wachsende Pflanze, aber dafür anspruchslos und leicht zu kultivieren. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Taxiphyllum barbieri ist daher sehr gut für das Aquarium, Aqua-Terrarium, Paludarium, Riparium, Rivarium und Regenwald-Terrarium geeignet. Von kleinen Anlagen bis zu gro??en Anlagen kann das Javamoos Verwendung finden.
Epipremnum aureum / Goldene Efeutute

Epipremnum aureum / Goldene Efeutute

Terraristik
Ursprünglich kam Epipremnum aureum nur auf der Insel Moorea von den Gesellschaftsinseln vor. Mittlerweile hat sich diese Pflanze aber auch in vielen anderen tropischen Ländern breitgemacht, so das man als Verbreitungsgebiete auch die folgenden Länder benennen kann: Bangladesch, Indien (Andamanen), Myanmar, Thailand, Vietnam, Volksrepublik China (Hainan und Hongkong), Taiwan, Japan (Ryūkyū-Inseln, Ogasawara-Inseln, Bonin-Inseln), Malaysia (die Halbinsel, Sabah und auch Sarawak), Singapur, Indonesien (Java, Maluku, Nusa Tenggara, Sulawesi, Sumatra), die Philippinen, Salomonen, Vanuatu, Neukaledonien, Neuguinea, Australien (Queensland), Marshallinseln, Palau, Fidschi, Tonga, Cookinseln, Westsamoa. Wichtig zu wissen ist auch, dass Epipremnum aureum giftig für Katzen und Hunde ist und es sollte darauf geachtet werden, das Haustiere keinesfalls Pflanzenteile konsumieren. Die goldene Efeutute kann horizontal oder auch vertikal wachsen. Sie eignet sich im Terrarium zur Begrünung von Stämmen, Rückwand und Seitenwänden, die sie in kürzester Zeit überwuchert. Die goldene Efeutute bevorzugt einen halbschattigen bis hellen Standort, allerdings ohne direkte Sonne. Je stärker die Blätter der Pflanze gemustert sind, umso mehr Licht benötigen die Pflanze. Ist der Standort zu dunkler, so wird das Laub grün und die Marmorierung der Blätter wird schwächer. Diese Pflanze benötigt eine gleichmä??ige Bodenfeuchte. Als Grundregel gilt hierfür, dass die Goldene Efeutute nur mä??ig gegossen wird und die oberste Erdschicht bis zum nächsten Gie??en leicht abtrocknen sollte. Staunässe mag die Pflanze nicht. Die Goldene Efeutute entwickeln bei guter Pflege lange Ranken mit einer gro??en Vielzahl von Blättern. Für dieses Wachstum ist eine regelmä??ige Gabe von Dünger erforderlich. Optimal dafür geeignet ist Grünpflanzendünger. Werden die Ranken zu lang oder die Pflanze zu gro??, so kann man sie im Frühling einfach kürzen. Mit einer scharfen Schere werden die Triebe in gewünschter Länge einfach abgeschnitten. Als Substrat sollte man hochwertige Grünpflanzen- und Palmenerde verwenden. Diese ist wesentlich stabiler in der Struktur und enthält die für die Art notwendigen Nährstoffe. Optimal für Epipremnum aureum ist ein pH-Wert von 5 bis 6,5. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50% bis 65% liegen, darf aber auch gerne höher sein. Zugluft mag die Efeutute nicht gerne. In der Natur bevorzugt sie Temperaturen zwischen 18°C und 24°C. Aus Erfahrung konnte ich aber feststellen, dass sie bei hoher Luftfeuchte auch ohne Probleme Temperaturen bis zu 28°C verträgt und gut gedeiht. Gut geeignet ist diese Pflanze vor allem für kleinere und mittlere Terrarien wobei man sie dort häufiger einkürzen muss. Diese Beschreibung gilt nicht nur für Epipremnum aureum sondern auch für die vielen anderen Epipremnum-Arten und Züchtungen, wie zum Beispiel Epipremnum pinnatum, Epipremnum variegata und viele andere Sorten dieser schönen und recht pflegeleichten Pflanze. ??brigens, Epipremnum aureum kann in der Natur bis in Höhen um die 20 Meter an Bäumen oder anderen stützenden Materialien emporwachsen und dabei bis zu 4 cm dicke Sprossachsen entwickeln.
Zantedeschia albomaculata / Gefleckte Calla

Zantedeschia albomaculata / Gefleckte Calla

Terraristik
In ihrer afrikanischen Heimat besiedelt die Calla vor allem sumpfige Regionen, die im Winter austrocknen können. Optimal für die Calla ist ein voll- bis teilsonniger und recht heller Standort. Temperaturen von 25°C im Terrarium sind kein Problem für Zantedeschia albomaculata, mehr wird aber nicht gut vertragen.. Als Substrat verwendet man Blumenerde, Kübelpflanzenerde oder Palmenerde. Die Erde dieser Calla hält man gleichmä??ig feucht bis nass. Wer die Zantedeschia albomaculata sumpfig kultivieren möchte, verwendet eine Mischung auf Lehmbasis ohne Humusanteil. Wenn im Herbst die Blätter beginnen sich gelb zu färben und zu verwelken, dann erst werden die Wassergaben langsam bis auf Null reduziert. Sobald die Blätter vertrocknet sind, kann man sie einfach abschneiden. Die Knollen der Pflanze lassen sich im Topf, oder einfach auf Sand liegend überwintern. Dafür eignet sich ein dunkler Standort wie zum Beispiel der Keller, bei durchschnittlichen Temperaturen zwischen 10 und 20 °C. Während der Ruhezeit benötigt die Calla kein Wasser. Nach ca. 2 Monaten Ruhezeit kann man die Knollen der Pflanze in frische Erde setzen und so zu erneutem Austrieb anregen. Mann sollte diese Calla mit einer Wuchshöhe von bis zu 80 cm nur in grö??eren und höheren Terrarien verwenden. Zu beachten ist, dass die gesamte gefleckte Calla giftig ist und daher nicht in Terrarien mit Pflanzenfressern eingesetzt werden sollte.
Sansevieria / Bogenhanf, Schwiegermutterzunge

Sansevieria / Bogenhanf, Schwiegermutterzunge

Terraristik
Sansevieria ist mit seinen derzeit 67 bekannten Arten vor allem in Afrika, besonders in Kenia und Tansania, au??erdem auf der Arabischen Halbinsel, besonders im Jemen und im südlichen Asien, hier auf den Komoren, Indien, Sri Lanka und in Myanmar verbreitet. Einige Arten sind auch in subtropischen Ländern verwildert zu finden. Viele Sansevieria bevorzugt vor allem einen hellen und warmen Standort. Optimal sind helle Plätze mit Temperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius und vor allem eine höhere Luftfeuchtigkeit. Temperaturen unter 15 °C sollten dauerhaft vermieden werden. Zugluft mag die Sansevieria auch nicht gerne. Dieser Sukkulent entwickelt sich optimal, wenn er in gut durchlässiger, nährstoffarmer Erde steht. Anstelle normaler Blumenerde sollte man besser spezielle Sukkulenten- oder Kakteenerde wählen, die sehr reich an Mineralien, aber dafür auch humusarm ist. Der Topf sollte über eine Drainage verfügen, da die Sansevieria kein Freund von Staunâsse ist. Weniger ist hierbei mehr ??? das sollte man beim Gie??en der Sansevieria beherzigen. Da die sukkulente Pflanze Wasser in ihren Blättern speichern kann, so verträgt sie auch ohne Probleme kurze Phasen der Austrocknung. Geeignet ist für diese Pflanze nur ein sehr gro??es Terrarium. Je nach Art und Sorte kann der Bogenhanf bis zu 150 Zentimeter hoch werden. Allerdings wächst Bogenhanf sehr langsam.