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Aquarium Beispiel 574 von Stefan Warmuth

Kein Userfoto vorhanden
Ort / Land: 
51105 Köln / D
Aquarianer seit: 
1993
Aquarium Hauptansicht von Becken 574

Beschreibung des Aquariums

Grösse:
150 x 50 x 60 = 450 Liter
Letztes Update:
24.06.2004
Besonderheiten:
Keine; Normales 10mm-Standard-Becken, Stoßverklebt, mit Buche-Unterschrank und Schwarzer Abdeckung
Aquarium Becken 574
Blick durch 1,5 m; Es bleibt trotz Steinen genug Schwimmraum
Wie vor...

Dekoration

Bodengrund:
Weißer Quarzsand, ca. 45 kg
Aquarienpflanzen:
Ein wenig Javafarn, div. Anubias
Weitere Einrichtung: 
ca. 150 kg Lochgestein
(alles in den 5. Stock geschleppt (schwitz))
Die 4 größten Einzelbrocken wiegen 31, 26, 21 und 15 kg

Anmerkung: Das Zeug habe ich für 0,40 € das kg bei einem Steinhändler gekauft, es musste dann aber noch gereinigt und gesandstrahlt werden. War ein Affenaufwand bei der Menge, aber jetzt weiß ich auch warum fertiges Lochgestein im Handel nicht unter 2,50 € das kg zu haben ist!

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
2 x 58 Watt T-5 Daylight-Röhren
Filtertechnik:
1x JUWEL "Jumbo", Innenfilter, 1.000 l/h, 8 l Volumen. Befüllt wie vom Hersteller empfohlen, zusätzlich obendrauf ein Säckchen Eheim SubstratPRO. Arbeitet bei mir als "Bio-Filter" mit rund 6 - 8 Wochen Standzeit, dabei aber wöchentlicher Wechsel des obersten Filterflieses/watte.

zusätzlich noch

1 x EHEIM 2252 Innenfilter ("Kraftpaket"), 1.200 l/h, als Schnellfilter & Strömungspumpe, befüllt mit Eheim SubstratPRO & Filterschwamm, Reinigung in kürzeren Intervallen / Nach Bedarf (ca. 1 - 2 Wochen).

Beide Filter zusammen rühren das Becken dermassen stark um (fast 5 x pro h !), dass ich den JUWEL mittlerweile auf "halbe Kraft" heruntergeregelt habe. Ist auch besser für einen Bio-Filter wg. langsameren Durchflusses und ich habe "hintenraus" etwas mehr Luft und kann nachregulieren, wenn sich der Durchfluss gegen Ende der Standzeit zu stark reduziert.
Ich reinige nie beide Filter gleichzeitig, sondern immer versetzt (min. 1 Woche)
Weitere Technik:
Heizstab 300 W von TETRA
Zeitschaltuhr, Belichtung 11 Std./Tag
Der `beklebte` Filter; links daneben lässt sich der EHEIM erahnen

Besatz

MALAWI:
1/2 Aulonocara "Bright Blue Orchyd"
1/1 Melanochromis Parallelus
1/2 Pseudotropheus Saulosi
2/2 Pseudotropheus Aceii
1/2 Pseudotropheus Greshaki
1/2 Labidochromis Careuleus "yellow"
1/1 Labidochromis Careuleus "white"
1/1 Labidochromis "perlmutt"
1/2 Labidochromis "Red Top Mbamba Bay"

TANGANJIKA:
2/2 Neolamprologus leleupi (oder longior? Was stimmt eigentlich?)
2/2 Neolamprologus brichardii

VICTORIA:
1/3 Haplochromis obliquidens
Das die aus dem Victoriasee stammen habe ich erst aus einem Buch erfahren. Im Laden wurden die mir als Tangas verkauft! Da war ich noch ahnungslos und gehe nie wieder da hin !!! :-(

WELSE:
1/2 Loricaidae (Harnischwelse) als Putztrupp
3 Engelantennenwelse (witziges Volk, das. Immer Unterwegs und sehr hübsch, leider fast unmöglich, Geschlechter zuzuordnen)

ANMERKUNG:
Die Zusammenstellung mag den Verfechtern der "reinen Lehre" nicht gefallen (iiih, drei Seen in einem Becken ? Und dann auch noch einen armen friedlichen Kaiser zu Mbunas ?), aber ich kann berichten, dass sich die von mir vergesellschafteten Arten hervorragend miteinander vertragen. Ich hatte noch nicht einen Todesfall wg. Kämpfen o.ä. und generell wenig Stress zwischen den "See-Fraktionen", eher schon Kämpfe innerhalb der Mbuna-Böcke. Inzwischen hat sich aber eine Hackordnung gebildet und es ist weitgehend Ruhe im Karton. Der Kaiser und seine Mädels werden in Ruhe gelassen bzw. bei Fütterungen u.ä. sind diese angeblich so ruhigen Fische sich nicht zu schaden, sich mitten ins Getümmel der Mbunas zu werfen. Es geht also !

Noch eine interessante Beobachtung: Chef im Becken ist das Melanochromis-Männchen. Das geht so weit, dass "seine Hoheit" es nicht haben kann, wenn andere sich zoffen. Er duldet kaum Kämpfe zwischen anderen, sondern meist sofort dazwischen, trennt die Streithähne und jagt den einen in die eine Ecke und den anderen in die andere. Dann kehrt er in die Mitte zurück und "wedelt".
Er unterdrückt oder terorrisiert aber niemanden, solange alle friedlich sind, dürfen ihm auch alle in die Quere kommen, da ist er dann völlig entspannt. Hat der ein "Schiedsrichter-Syndrom" ???
Besatz im Aquarium Becken 574
Besatz im Aquarium Becken 574
Besatz im Aquarium Becken 574

Wasserwerte

PH: 8,0
KH: 10
GH: 16
(Kölner Wasser halt...)
Temperatur 27° C

Wasserwechsel alle 1-2 Wochen min. 40%, max. 60% (je nach Bedarf)

Futter

Tetra Min, Tropical Malwi-Flocken (von Zoo Zajac), Tetra Rubin, Tetra Plant-Chips (Ergänzung für die Grünzeugfresser :-)

Außerdem Frostfutter:
Schwarze & Weiße MüLas, Cyclpos, Chichliden-Mix, Artemia, Krill, gehäckselter Tintenfisch (selten; fahren die aber voll drauf ab)

Sonstiges

Ich habe mich in den vergangenen Jahren Stufenweise vorgearbeitet: 54 Liter => 112 Liter => 240 Liter => 360 Liter => jetzt 450 Liter und bin nach diversen "Anfängerfischen" von einem Südamerikabecken (=> Barsche wie Chichlasoma Octofasiatum, Schachbrett, Feuermaul) jetzt zur Afrika-Fraktion übergelaufen.

Den "Jumbo"-Innenfolter habe ich mit auseinandergesägten, kleineren Lochgesteinstücken beklebt, damit er nicht so auffällt. Die Steine hat mir ein befreundeter Steinmetz zersägt, bei dem ich übrigens auch die Sandstrahlaktion mit dem Lochgestein machen durfte.

Der EHEIM verschwindet in einer Lücke, die ich zwischen Scheibe und "Jumbo" gelassen habe, er ist somit verdeckt und nicht sichtbar. Z. Zt. überlege ich noch, ob ich davor nicht noch eine Filtermatte unterbringe und das ganze so zusätzlich zu einem "Hamburger Mattenfilter" erweitere/umbaue.
Jaja, man ist halt nie fertig...

Außerdem habe ich noch ein 112-Liter-Becken, in dem ich eine Feschergarnele namens Jaqué halte ("Ouí, món Capitan !") und dass ich dazu benutze, um Nachwuchs aus dem großen Becken einige Wochen aufzupäppeln. Im Moment habe ich 7 kleine Harnischwelse in dem Becken und verschiedenen Nachwuchs von den Barschen (die auch alle noch ein neues Zuhause suchen ! Bei Interesse einfach mailen)

User-Meinungen

Aquarientechniker schrieb am 30.08.2004 um 02:32 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
Hallo Stefan,
also erstmal statt 2 Innenfilter würde ich lieber einen Aussen-und einen Innefilter verwenden wegen Schwimmraum, denn 2 Innenfilter nehmen viel Schwimmraum ein. Zweitens, selbst für dieses 450ltr. Becken sind sind viel zuviele Fische drin, da würde ich lieber einige Fische abgeben,
und zu den ganzen Böcken mehr Weibchen setzen, und die vergesellschaftung von Mbunas und non-mbunas ist dehalb nicht ratsam weil sie grundsätzlich verschieden Nahrungsanprüche haben Non-Mbunas sind grössten teil Fisch bzw. Insektenfresser und Mbunas Aufwuchs oder auch ALGENfresser und somit bekommt eine zu Eiweissreiche kost den Mbunas sehr schlecht, denn die Brauchen höchstens alle 2 tage futter und dann hauptsächlich mit Spirulina-ALGEN versetztem Futter...was wenig Fett enthält.
Und die Harnischwelse brauchen weiches Wasser, sonst sterben sie an Calconephrose (=Blockierung der Niertubuli durch Calciumsalze) das gleiche gilt für die Pimelodus pictus (Engelantennenwelse) wenn du aber noch fragen haben solltest mail mir einfach...
M.F.G.
Daniel Riedel schrieb am 25.06.2004 um 09:01 Uhr
Bewertung: - keine -
Hallo,
Also von der Optik her ein schönes Becken. Die Idee den Innerfilter mit Steinen zu bekleben ist klasse. Wobei ich der Meinung bin, das ein HMF besser filtern würde. Wenn deine Röhren 58Watt haben sind es keine T5 sondern T8.
Nun ein paar Worte zum Besatz:
Auch wenn sich die Mbunas mit den NonMbunas vertragen, so haben sie doch beide verschiedene Futteransprüche. Sprch entweder werden die Mbunas zu fett oder die NonMbunas sind abgemagert.
Zu dem anderen Besatz kann ich mich nicht äußern da ich Malawianer bin. Ich weis nur das man verschiedene Biotope nicht mischen sollte.
Aber die Engelsantennenwels passen von den Wasserwerten nicht dazu, genauso die Harnischwelse.
Ich würde die Aulonocaras und die anderen Fische aus den anderen Biotopen abgeben.
Weiterhin viel Spaß mit diesem schönen Hobby.
Viele Grüße
Daniel
< 1 >  
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Stefan Warmuth das Aquarium 'Becken 574' vor. Das Thema 'Ostafrika-Gesellschaftsbecken' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
35698 Aufrufe seit dem 25.05.2004
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