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Aquarium Wohnzimmerteiler von Merotheq

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Blick in die `Tiefe`

Beschreibung des Aquariums

Läuft seit:
15.10.17
Grösse:
200x80x70 = 1120 Liter
Letztes Update:
16.10.2018
Besonderheiten:
Spezialanfertigung nach Zeichnung der Firma Wild Aquarien
15mm Glas mit Rundumverstrebung und Mittelstrebe
Geteilte Bodenscheibe
Bohrung für Filterauslass und Wasserwechsel
Nach der Anlieferung, noch ohne Verrohrung
Aquarium Wohnzimmerteiler
Abdeckscheiben mit Griffbohrung aus 6 mm Glas
Alles aus Fichte, Deckplatte 2,8 cm, lasiert
10x10 cm Kanthölzer, Böden und Verkleidung 1,8 cm
Erstbefüllung, alles dicht und stabil
Äste und Pflanzen lagen ein paar Tage im Wasser bis es los ging
Tag 1, der schwebende Stein hält das Holz unter Wasser
Am zweiten Tag sah es dann schon besser aus
Gummimatte unter dem Becken, den Grünstich des Glases sieht man bei 15 mm auch recht
Zwei Wochen nach Ersteinrichtung
Blick vom Flur ins Wohnzimmer
Kurze Seite
Mittlerweile 3 Monate alt
Aquarium Wohnzimmerteiler
Aquarium Wohnzimmerteiler
Aquarium Wohnzimmerteiler
Aquarium Wohnzimmerteiler
Aquarium Wohnzimmerteiler
Aquarium Wohnzimmerteiler
Aquarium Wohnzimmerteiler
6 Monate alt
6 Monate alt
6 Monate alt
6 Monate alt
1 Jahr alt
Moos durch Anubias ersetzt
Es wächst und wuchert...
Aquarium Wohnzimmerteiler

Dekoration

Bodengrund:
~ 80 kg Quarzsand 0,4-0,8 mm aus dem Baustoffhandel

Wirkte auf den ersten Blick ziemlich hell, fast schon weiß, unter Wasser hat er jedoch einen angenehmen gelblichen Ton.

Zwei Dutzend Tetra Crypto Düngertabletten

Habe die Tabs das erste Mal in meinem 240er Becken verwendet und die Pflanzen scheinen besser zu wachsen als mit dem vollflächig eingebrachten Dünger davor.
"Punktuelle" Düngung finde ich ohnehin praktischer da man nicht Unmengen Pulver aufwirbelt wenn man mal ein paar Pflanzen entfernen will.
Aquarienpflanzen:
Microsorum pteropus Trident
Bucephalandra spec. Wavy Leaf
Cryptocoryne crispatula var. balansae
Cryptocoryne wendtii green
Cryptocoryne wendtii Tropica
Cryptocoryne lucens
Anubias (verschiedene Arten)



Eventuell kommt noch Marsilea hirsuta als Bodendecker dazu, mache ich aber abhängig davon wie sich die restlichen Pflanzen im Laufe der Zeit entwickeln.

Habe mich wie bei meinen bisherigen Becken für recht anspruchslose Pflanzen entschieden, da die Beleuchtungsstärke für lichthungrige Pflanzen ohnehin nicht ausreichen würde. Um den Pflegeaufwand gering zu halten habe ich außerdem auf Stängelpflanzen verzichtet und das Moos erst ab einer gewissen Höhe aufgebunden da man bei 70 cm Beckenhöhe einfach nicht so gut bis an den Boden kommt.
Bucephalandra spec. Wavy Leaf
Cryptocoryne wendtii green
Aufsitzer sind alle mit Kabelbindern befestigt, mit Schnur bin ich fast verrückt
Microsorum pteropus trident
Cryptocoryne balansae
Javafarne habe ich teilweise nur in Spalten geklemmt
Ein Bakterienrasen überzieht sämtliches Holz
Pflanzen im Aquarium Wohnzimmerteiler
Pflanzen im Aquarium Wohnzimmerteiler
Pflanzen im Aquarium Wohnzimmerteiler
Pflanzen im Aquarium Wohnzimmerteiler
Pflanzen im Aquarium Wohnzimmerteiler
Weitere Einrichtung: 
Basalt

Buchenäste

Habe mich für Buchenäste entschieden, da man einfach kaum Hölzer in dieser Größe im Handel findet und sie dann entsprechend teuer sind.
Viele der heimischen Hölzer kann man bedenkenlos im Aquarium verwenden und sehen optisch nicht weniger ansprechend aus als tropisches Holz.
Nach einem Jahr fangen die dünneren Äste nun an sich etwas zu zersetzen, wodurch Nachbesserungen am Hardscape notwendig werden.
Basalt in verschiedenen Größen
Buchenäste, Rinde entfernt, trocknen lassen und etwas abgespült, der längste ist

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
4 x 80 cm LED Leisten von LED-Aquaristik
2 x Tropic (4500 K)
2 x Sky (6500 K)

Stromverbrauch liegt bei unter 100 Watt.
Gesteuert wird über den dazugehörigen Tageslichtsimulator.

Beleuchtungszeit von 9-23 Uhr.
9-12 Uhr - 0-100% Leistung
12-20 Uhr - 100% Leistung
20-23 Uhr - 100-0% Leistung

Das Lampengehäuse und die Aufhängung habe ich selbst "zusammengeschustert".
Verwendet habe ich wie auch beim Schrank Fichte. Die Aufhängung besteht aus Drahtseilen, Klemmen, Kauschen und ein paar Haken zum befestigen.
Filtertechnik:
3 Kammer Innenfilter
Oase OptiMax 2000
Filtervolumen liegt bei etwa 60 Liter

Gefiltert wird ausschließlich mit ppi 10 Filtermatten welche ich in Würfel geschnitten habe. Damit sind die erste und zweite Kammer gefüllt, in der dritten Kammer sitzen die Pumpe und der CO2 Flipper. Das Wasser strömt über einen Kamm ein. Bohrungen am unteren Ende der ersten Kammer habe ich weg gelassen damit das Wasser nicht die Hälfte des Filtermaterials umgehen kann. Spätestens mit jedem Wasserwechsel muss ich Pflanzenreste vom Kamm und gröberen Dreck aus der ersten Kammer entfernen, da der Wasserstand in der zweiten und dritten Kammer nach einer Woche merklich sinkt. Die Befürchtungen, dass die Pumpe den Filter leer saugen könnte wenn ich sie voll aufdrehe haben sich zum Glück nicht bewahrheitet.

Ich habe meine Becken bisher immer mit einem Hamburger Mattenfilter betrieben und war auch immer sehr zufrieden, habe mich dieses mal aber für einen Kammerfilter entschieden, da ich einfach mal etwas neues testen wollte.
Nach einigen Monaten Laufzeit wurde auch klar, dass der 3 Kammer Filter deutlich besser mechanisch filtert als mein HMF vorher. Deutlich weniger Schwebeteilchen im Wasser und keinerlei Probleme mit dem System bisher.

Die Bohrung für den Wasserwechsel war ein Kompromiss der mich ziemlich Überwindung gekostet hat. Ich wollte mein Wasser nie aus dem Becken leiten und habe daher auch immer Innenfilter benutzt aber da es ohnehin eine Sonderanfertigung wurde und ich mir einen angenehmeren Wasserwechsel erhofft habe wurde es diesmal eine feste Verrohrung.
Weitere Technik:
Tunze Turbelle nanostream 6045 für eine leichte Strömung.
6 kg CO2, läuft über einen Blasenzähler und einen Flipper.
Verwendet habe ich den JBL Taifun mit 6 oder 7 Verlängerungen (in den ersten 6-8 Monaten ausreichend, bei der enormen Pflanzenmasse nach einem Jahr kommt er mit der Versorgung nicht mehr hinterher).
Die erste 6 kg Flasche hat 5,5 Monate gehalten als Anhaltspunkt.
Innenfilter aus Schwarzglas, rechts der Ausschnitt für den Kamm
Erste Kammer (links) und zweite Kammer mit Filtermatten bestückt, Technik in der
Für etwas mehr Wasserbewegung
Holzleiste als Lichtbalken (die Idee ist leider geklaut)
Licht mit Bewegungssensor, linke Schrankhälfte als Stauraum
Steckdosenleiste, sämtliche Verkabelung, Ablauf für Wasserwechsel und Co2 Anlage

Besatz

25 x Puntius denisonii
25 x Caridinia multidentata
50 x Trigonostigma heteromorpha

Die Amanos sind die obligatorischen Helfer die ich bisher in fast allen Becken hatte und mir nicht weniger Freude bereiten wie die Fische.

Die Denisons sind natürlich die "Hauptattraktion" für die ich das Becken überhaupt erst geplant habe. Habe sie als Gruppe mit etwa 4-5 cm gekauft, und nachdem sie sich mittlerweile gut eingelebt haben entwickeln sie sich prächtig, zeigen schöne Farben, ein wirklich interessantes Verhalten und sind auch bereits etwas gewachsen.

Nach etwa 6 Monaten ist der Bestand leider auf 21 Tiere geschrumpft da sich einige Exemplare ohne ersichtlichen Grund abgesondert haben, verblasst sind, nichts mehr gefressen haben und Tage später im Filterkamm hingen. Alle anderen sind putzmunter und mittlerweile etwa 12 cm groß.

Die dazu gezogenen Keilfleckbärblinge kommen aus meinem aufgelösten 240 Liter Becken und sollen über kurz oder lang ein anderes Zuhause finden.

Wasserwerte

Temperatur 23 °C
pH 7,5
GH 7
KH 5
NH4 0
NO2 0
NO3 0
Cu 0
PO4 0,25
Fe 0,1
CO2 im grünen Bereich, ca. 20

Das Becken läuft ohne Heizer und wird im Jahresverlauf wohl um ein paar Grad schwanken. Da es im Wohnzimmer steht vermutlich zwischen 20 und 26°C.

Wasserwechsel führe ich mittlerweile mit 100% Leitungswasser durch, welches nach Inbetriebnahme der örtlichen Enthärtungsanlage mit einer Leitfähigkeit von etwa 350 µS deutlich weicher ist als zuvor.

Gedüngt wird mit Ferrdrakon, 2/3 der empfohlenen Dosierung momentan.

Futter

Trockenfutter:
Zübi von DRAK
Züflo von Drak

Frostfutter:
Artemia
Tubifex
Rote, weiße und schwarze Mückenlarven
Cyclops
Krill
Mysis

Sortiert nach absteigender Beliebtheit.
Zu erwähnen ist, dass alles gierig gefressen wird, sobald der "erste Hunger" aber weg ist kann man klar die Präferenzen erkennen und manche Sorten werden gar nicht mehr oder nur noch zögerlich genommen.
Artemia und Tubifex werden klar favorisiert und immer gefressen.
Mückenlarven werden auch gerne genommen aber gerade bei weißen, die oft an der Wasseroberfläche treiben werden sie irgendwann zu faul und lassen sie liegen.
Cyclops dagegen füttere ich eher selten weil es einfach zu klein ist und viel nur im Filter landet.
Krill und Mysis zu guter letzt mische ich meistens mit anderen Futtersorten weil die Stücke oft noch etwas groß sind und von den kleineren Exemplaren nicht immer gefressen werden können.

Ein mal die Woche gebe ich noch ein paar Tropfen Fishtamin von sera zum Futter.

Sonstiges

Den Schrank habe ich aus 10 cm Kanthölzern und 2,8 cm Leimholzplatten gebaut (Fichte) und lasiert. Darauf dann noch eine Moosgummimatte.
Alle Kabel wurden so gut es ging in Kabelkanälen verstaut welche zu einer einzeln schaltbaren Mehrfachsteckdose führen. Ein Strommessgerät überwacht dabei den gesamten Verbrauch.
Das Aquarium selbst ist Stoßverklebt und hat 4 passend zugeschnittene Abdeckscheiben aus 6 mm Glas mit jeweils einer Bohrung als Griff.
"Offiziell" ist das Becken nur 79 cm Tief, da die Abdeckplatte des Schrankes nur 79 cm und nicht 80 cm, wie verkauft, breit war und ich sie zum Glück nochmal nachgemessen habe bevor das Becken bestellt wurde.
Für den Wasserwechsel gibts eine Bohrung mit passendem Gardenaadapter.
Da es mein erstes Becken mit Bohrung ist, habe ich nur 27 mm als Durchmesser gewählt, womit es etwa eine Stunde dauert die Hälfte des Beckens zu leeren, nächstes mal wird es etwas größer bemessen. Andererseits habe ich so genug Zeit zum Gärtnern.

Die Idee für das Becken hatte ich schon längere Zeit, ursprünglich war die geplante Größe allerdings 600 bis maximal 800 Liter. Naja, im Laufe der Zeit widerstrebte mir der Gedanke an "nur" 600 Liter dann aber ziemlich und als es dann an die konkrete Planung ging habe ich das Becken an den vorhanden Platz im Wohnzimmer angepasst und so wurden es eben 1000 Liter.
Nachdem es mit dem Aquarienbauer der das Becken hätte bauen sollen aber Probleme gab und sich alles um mehrere Monate verzögerte, läuft das Becken nun und wird mich erfreuen bis das nächst größere ins Haus kommt.

User-Kommentare

Mr.Shrimp am 17.10.2018 um 19:22 Uhr
Bewertung: 10
Hi Fabian
Deine Pflanzen wachsen echt super und dein Becken ist es auch . Einer der schönsten Raumteiler , die ich je gesehen habe .
LG Sven
Helga Kury am 03.06.2018 um 00:22 Uhr
Bewertung: 10
Hallo,
die Denisons sind wunderschöne Fische. Mich faszinierten die gleich vom ersten Blick weg... Und bei Dir haben sie ein riesiges Becken mit phänomenaler Einrichtung! Die Amanos sind ebenfalls klasse :-)
Dass Du Buchen-Äste verwendet hast, finde ich gut. Ich habe mich früher nie getraut, heimisches Holz ins Becken zu geben, da ich Angst hatte, es würde zu faulen beginnen...
Doch man liest in letzter Zeit immer öfter, dass auch einheimische Äste oder Wurzeln in Aquarien verwendet werden.
Schöne Grüße,
Helga
Stephy am 02.06.2018 um 22:42 Uhr
Bewertung: 10
Hi Fabian,
ein wunderschönes Becken. Genial eingerichtet mit den Wurzeln und den Pflanzen. Ich würde mich noch sehr über Bilder von deinem Besatz freuen. Ich wünsche dir noch viel Freude mit dem Becken und hoffe es hat sich inzwischen alles ein wenig eingependelt und du hast keine Verluste mehr bei den Puntius denisonii .
Gruß Stephy
Fuma am 02.06.2018 um 14:53 Uhr
Bewertung: 10
Hi,
wow, einfach nur geil :-D
Die Bepflanzung ist dir mehr als gut gelungen !!! Richtig toll. Würde ich mir direkt so ins Wohnzimmer stellen (wenn ich noch Platz hätte) ;-)
Auch noch als Raumteiler eine besondere Herausforderung die du da gemeistert hast. Sieht glatt aus wie ein `Amano Becken` :-)
Viel Freude weiterhin....
LG
Fuma
der Theoretiker am 14.01.2018 um 21:02 Uhr
Bewertung: 10
Hi Fabian,
wow, ein Becken nur mit den Denisoniis, einer meiner Lieblingsfische und dann auch noch 25 Stück. Echt eine Hausnummer. Wie groß sind die denn jetzt? Ich habe auch ein 2 Meter Becken und bin der Meinung, dass meine mit 15 - 18 cm immer noch nicht ganz ausgewachsen sind. Ich würde meinen Bestand auch noch gerne aufstocken, aber ich denke dann höchstens auf 15-18 Stück, da ich ja noch andere Beifische habe. Ich bin auf die Entwicklung jedenfalls mehr als gespannt und hoffe, Du berichtetest immer mal wieder.
LG Matthias
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In diesem Beispiel wird die Verwendung von Produkten unserer Partner beschrieben:
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Merotheq das Aquarium 'Wohnzimmerteiler' mit der Nummer 34130 vor. Das Thema 'Asien, Australien' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
Online seit dem 16.10.2017
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