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Aquarium World of Dreams II von Don Jupp

Userbild von Don Jupp
Ort / Land: 
59755 Arnsberg /
Neu eingerichtet

Beschreibung des Aquariums

Läuft seit:
25.08.2013
Grösse:
150x50x50 = 450 Liter
Letztes Update:
11.09.2013
Treffpunkt

Dekoration

Bodengrund:
50 Liter Manado natürlicher Bodengrund von JBL
Die Zeiten, in denen ein Aquarienbodengrund nur hübsch auszusehen hat sind endgültig vorbei: Nach intensiver Entwicklung und Forschung sowie vielen Langzeitversuchen ist es jetzt so weit: JBL präsentiert mit Manado einen Bodengrund, der die Wasserqualität durch eine extrem poröse Oberfläche für die Bakterienansiedlung verbessert und das Pflanzenwachstum sichtbar verstärkt! Hinzu kommt, dass JBL Manado wie eine „aufladbare Batterie“ funktioniert, weil überschüssige Nährstoffe im Bodengrund gespeichert werden. Versuche zeigten, dass eine Reduktion der Nährstoffe im Wasser den Algenwuchs deutlich verringert und die Pflanzen dennoch keinen Nachteil haben, da sie Nährstoffe problemlos über die Wurzeln aufnehmen können. Weitere Vorteile: Die Lateritfarbe von JBL Manado führt dazu, dass Fische weniger schreckhaft sind und schönere Farben zeigen, und der optische Kontrast zu schönen grünen sowie roten Pflanzen wirkt sehr dekorativ. Empfindliche Barteln von Bodenfischen werden durch die runde Granulatform nicht geschädigt. Ein wichtiger Unterschied zu einigen am Markt befindlichen Produkten: JBL Manado senkt nicht in gefährlicher Weise die Wasserhärte, und führt daher zu einem stabilem pH-Wert.


- Filterunterstützung, durch poröse Oberfläche
- Algen hemmend durch Nährstoffbindung
-Optimiert den Pflanzenwuchs
-Lässt die Fische sich „wie zuhause fühlen“
-Nährstoffspeicher
Kein Absenken der Wasserhärte
Dekorative Farbe
Abgerundete Granulatform schont die Barteln von Bodenfischen.
Aquarienpflanzen:
2 Stück Echinodorus bleheri
Benannt wurde diese schöne Art nach Frau Amanda Bleher. Daraus ergibt sich die Schreibweise des Artnamens als Echinodorus bleherae und nicht wie inzwischen fälschlich eingebürgert Echinodorus bleheri. Da viele Kunden inzwischen bei Google nach bleheri suchen, verwenden auch wir beide Schreibweisen, möchten aber trotzdem auf den richtigen Namen hinweisen.

Detailangaben:

Wissenschaftlicher Name: Echinodorus bleherae, Rataj 1970
Handelsname: Große Amazonasschwertpflanze oft auch als Echinodorus bleheri bezeichnet
natürliches Vorkommen: Südamerika
Wuchshöhe: Diese Amazonasschwertpflanze wird bei guter Pflege und idealen Haltungsbedingungen bis 60cm groß.
optimaler Temperaturbereich: 22-28°C
Vermehrung: Echinodorus bleherae bildet auch unter Langtagbedingungen regelmäßig Blütenstiele aus. An ihnen erscheinen nach dem Abblühen zahlreiche Jungpflänzchen, sogenannte Adventivpflanzen. Den Blütenstiel verlegt man nun so, dass sich die Jungpflanzen möglichst teilweise unter Wasser befinden. Nachdem die kleinen Echinodoren einige Blätter und mehrere käftige Wurzeln gebildet haben, kann man den Blütenstiel ca. 2cm vor und hinter der Jungpflanze durchtrennen. Diese wird dann direkt in den Bodengrund gepflanzt und wächst bald zu einem prächtigen Exemplar heran.
Verwendung: Die große Amazonas-Schwetpflanze pflanzt man in den Hintergrund oder als Einzelpflanze in die Mitte des Aquariums.
Lichtbedarf: nach Möglichkeit viel Licht anbieten. Die Pflanze wird es mit sattgrünen Blättern danken.
Besonderheiten: Echinodorus bleheri ist eine begehrte Solitärpflanze. Sie ist schnellwüchsig (pro Woche ein neues Blatt) und anspruchslos. Alle paar Wochen eine Lehm- oder Lateritdüngekugel in die Wurzelnähe bewirkt auch hier Wunder was das Wachstum anbelangt. Zusätzlich sollte wegen der schnellen Blattbildung regelmäßig Flüssigdünger gegeben werden.

1 Stück Taxiphyllum Barbieri
Das Javamoos wächst emers und submers kriechend am Substrat, an Steinen oder Wurzeln entlang. Die spitz zulaufenden Blätter können unterschiedliche Formen aufweisen, was zu einem unregelmäßigen, ursprünglichen Erscheinungsbild führt. Das feine, grüne Blattwerk sitzt an dicht verzweigten, rötlichen bis braunen Stängeln und bildet schöne grüne Teppiche. Junge Fische und Garnelen finden hier gute Versteckmöglichkeiten und ein optimales Nahrungsangebot an Mikroorganismen.
Die Hauptstiele von Taxiphyllum barbieri sind bis zu 15cm lang und bilden zahlreiche ungeordnete Seitentriebe, die ihrerseits weitere Triebe entwickeln. Bei guter Beleuchtung ist die Verzweigung dichter und der Wuchs flacher als bei mangelndem Lichteinfall. Das langsame Wachstum macht ein Beschneiden nur selten erforderlich. In Natur- und Nanoaquarien wird das Javamoos allerdings gerne gestutzt, um bestimmte Formen zu erhalten.

In seiner Heimat in feuchten, schattigen Gebieten und an Flussufern anzutreffen, stellt das Javamoos im Aquarium nur geringe Ansprüche. Das Rhizom wird einfach auf Steine oder Wurzeln aufgebunden, wo es nach einiger Zeit fest verhaftet ist. Zur Vermehrung kann das Rhizom geteilt werden und der abgetrennte Teil neu aufgebunden. Taxiphyllum barbieri toleriert Wassertemperaturen von 20-30°C und einen PH-Wert zwischen 6, 5-8. Das Wasser kann weich bis hart sein. Bei guter Beleuchtung fördert Taxiphyllum barbieri trotz langsamem Wachstum die Sauerstoffversorgung, aber auch schattige Plätze werden toleriert, wobei die Triebe dann vermehrt zur Wasseroberfläche streben.

Detailangaben:

Wissenschaftlicher Name: Taxiphyllum barberie
Handelsname: Javamoos
natürliches Vorkommen: China, Thailand, Indonesien
Wuchshöhe: Taxiphyllum barbieri wächst sich selbst verzweigend am Boden oder auf anderen Substraten.
optimaler Temperaturbereich: 20-30°C
Blattfarbe: sattgrün, Sproßachse rötlich
Vermehrung: Teilen des Polsters
Verwendung: Mit Javamoos lassen sich dichte Bestände erzielen, die unter anderen zum Kaschieren von Einrichtungsgegenständen genutzt werden können. An Hamburger Mattenfilter gepflanzt bildet sich bei guter Beleuchtung innerhalb weniger Wochen eine dichte grüne Wand.
Lichtbedarf: sonnig bis halbschattig; Das Moos wächst am besten, wenn man es in Ruhe läßt. Möglichst nicht an strömungsexponierten Stellen anpflanzen.
Besonderheiten: Javamoos wächst an feuchten Stellen auch emers. Dabei ändert sich die Blattform und wird breiter. In Feuchtterrarien kann man die ganze Bodenfläche von Javamoos bewachsen lassen.


5 Stück Anubias barteri
Die Beliebtheit von Anubias barteri nana ist vermutlich sowohl auf ihre Anspruchslosigkeit als auch auf ihren langsamen Wuchs und die Widerstandsfähigkeit der Blätter zurückzuführen. So gedeiht die Pflanze in hartem und weichen Wasser und kommt auch mit schwachem bis mittelstarkem Licht aus. Zudem steht Anubias barteri nana in dem Ruf pflegeleicht zu sein. Fische vergreifen sich nur äußerst selten an den Blättern der Pflanze, so dass sie immer eine gute Figur macht. Zudem kann man Anubias barteri nana auf vielseitige Art und Weise verwenden. Zu einen kann man sie zur Begrünung von Wurzeln oder Steinen verwenden und ins Kiesbett setzen, zum anderen kann man die Pflanze aber auch frei schwimmend ziehen.

Detailangaben:

Wissenschaftlicher Name: Anubias barteri var. nana
Handelsname: Zwergspeerblatt
natürliches Vorkommen: Kamerun
Wuchshöhe: 8-12cm
optimaler Temperaturbereich: 22-28°C
Vermehrung: Rhizomteilung: Stücke mit wenigstens 3 Blättern
Verwendung: Mittelgrund
Lichtbedarf: Halbschatten bis Schatten
Besonderheiten: Wächst sehr gut, wenn sie auf einem Stein oder auf Holz aufgebunden wird und die Wurzel frei im Wasser wachsen können.
wächst noch ;-)
Weitere Einrichtung: 
3D Rückwand Juwel Rock600
Steine (nichtaufhärtend)
Katanga Wurzel
Mopani Wurzel
rote Moorwurzel
Mangrove klein
Mangrove groß
Wurzel

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
2x36 Watt T8- 1xJBL Color und 1xJBL Tropic (vorher JBL Natur 9000K)
Beleuchtungszeit: 11 Uhr -23 Uhr
Filtertechnik:
JBL Cristal Profi 1500
Pumpenleistung ca 1500l/h
Filtervolumen 12 Liter
35 Watt

JBL Cristal Profi 700
Pumpenleistung ca 800/h
Filtervolumen 6, 1 Liter
13 Watt
Weitere Technik:
36 Watt UV-C Wasserklärer ( Wird nur in der Nacht zugeschaltet)
Dennerle Co2 Set mit 2Kg Flasche
Fluval Premiumheizer 300 Watt
3 Liter Nitrat/Phosphat Filter der als Bypass am JBL Cristal Profi 700 angeschloßen ist.
Durch ein Kupplungsventil reguliere ich das Wasser, was aus dem Nitrat/Phosphat
Filter ins Becken läuft. Laut Beschreibung reicht es, wenn das Wasser nur ganz
schwach ins Becken rieselt. Der positive Nebeneffekt der Filtersäule ist, dass das Aquarium Wasser Kristallklar ist.
Der Nitratfilter muß regeneriert werden, wenn der Nitrat- bzw. der Phosphatgehalt im Wasser wieder ansteigt.Zur Schonung des Harzes und zur Gewährung einer maximalen Leistung des Harzes halte ich die Regenerationsintervalle bei ca. 4 Wochen. Zur Regeneration wird der Filter vom Aquarium abgeklemmt und man lässt eine 10%ige Kochsalzlösung in ca. 1 Stunde von B ( Filterauslauf ) nach A ( Filtereinlauf ) durch den Filter laufen. Die Kochsalzlösung mache ich in einem 10 Liter Eimer. Mit Hilfe einer alten Eheim Aussenpumpe lasse ich so die Kochsalzlösung durch die Säule fliesen. Danach wird mit Leitungswasser die Salzreste aus der Säule heraus gespült. Sollte das Reinigungsergebniss noch nicht stimmen, kann man die Prozedur nochmal wiederholen.

Besatz

1 Leopard Snake
1 Rot Türkis
1 White Leopard
2 Blue Diamond
1 Braun Alenquer

dazu noch
3 mamorierte Panzerwelse
2 Stromlinienwelse
6 Antennenwelse - davon 4 Albinos
Besatz im Aquarium World of Dreams II
Leopard Snake
Pärchen (Leopard Snake & Rot Türkis)
All together

Wasserwerte

Temp 28 Grad
PH 6, 8
KH 4
GH 7
No2 0mg/l
No3 0mg/l
Nitrat im Aquariumwasser entsteht durch die bakterielle Zersetzung organischer Stoffe, wie Futterreste und Ausscheidungen der Fische. Nitrat ist verhältnismäßig ungiftig. Im Aquarium wurden allerdings oft hohe Werte von über 100 mg/l erreicht, die sich dann sehr schädlich für Fische und Pflanzen auswirken können. Anzustreben ist im Aquarium ein Nitratgehalt von unter 20 mg/l. Durch ein Nitrat/Phosphatfilter entfernt man neben Nitrat und Phosphat auch Nitrit und andere organische Verbindungen. Eine besonders wichtige Wirkung ist eine drastische Reduktion der Keimzahl im Wasser, wodurch das Immunsystem der Fische entlastet wird. Auch auf der Haut und den Kiemenlamellen oder z.B. auf dem Laich der Fische wird die Keimzahl drastisch reduziert. Nitrat und Phosphat sind übrigens auch die wichtigsten Nährstoffe für den lästigen Algenwuchs. In der gewerblichen Fischzucht sind Nitratfilter nicht mehr wegzudenken. Sie können die Produktivität erheblich verbessern durch die höhere Schlupfraten, schnelleres Wachstum der Jungfische und stark verlängerte Wasserstandzeiten. Die Leitfähigkeit (Gesamtsalzgehalt) wird nicht wesentlich verändert. Der pH-Wert kann allerdings etwas absinken.

Futter

TK schwarze Mückenlarven
TK weiße Mückenlarven (selten, da wohl nicht die Lieblingsspeise ;-) )
TK rote Mückenlarven / Jumbo
TK Artemia
TK Putenherz mit Gemüse und Knoblauch (eigene Herstellung)
Diskusgranulat
Futtertabletten
Gurke

Sonstiges

wöchentlicher Wasserwechsel ca 25%
Danach Aufbereitung mit Easy-Life flüssiges Filtermedium.
Dazu noch 30ml Easy-Life Ferro und ProFito.
Als Abschluß noch 30ml Seemandelbaumkonzentrat.
Alle 14 Tage eine Handvoll Erlenzapfen.

User-Kommentare

Tom am 12.09.2013 um 10:39 Uhr
Hallo,
schönes, ausführlich beschriebenes Einrichtungsbeispiel, das du uns da zeigst. Ich denke, dass das noch wesentlich besser wirken wird, sobald die Pflanzen ihre endgültige Größe erreicht haben.
Grüße, Tom.
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In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Don Jupp das Aquarium 'World of Dreams II' mit der Nummer 27532 vor. Das Thema 'Südamerika' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
Online seit dem 11.09.2013
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