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Aquarium "Scheibenwelt" von Odonata

Info
Ort / Land:
Berlin / Deutschland
Betreibt das Hobby seit:
1980
Scheibenwelt

Beschreibung des Aquariums

Typ:
Südamerika
Läuft seit:
2021
Größe:
200x55x60 = 660 Liter
Letztes Update:
06.02.2022
Diskustruppe komplettiert
Scheibenwelt
Endlich die ersten Scheiben in der Scheibenwelt!
Sunset im Aquarium - die Änderung in Farbe und Lichtintensität ist der größte

Dekoration

Bodengrund:

Für dieses Becken wählte ich nach langer Recherche Filtersand in natürlichem Ton, denn diese plastikummantelten Kunstsande, die scheinbar gerade "in" sind, halte ich für ökologisch unvertretbar.

Die Körnung 0, 8-1, 2 mm sollte für den Bodenfluter noch ausreichend sein; sicherheitshalber habe ich diesen flacher eingegraben. Schön am Filtersand sind die sehr einheitliche Struktur und die hohe Sauberkeit - bis auf eine leichte Trübung zu Beginn war nichts zu sehen, der Sand muss praktisch nicht gewaschen werden.

Aquarienpflanzen:

Update 6.2.2022: Kein echtes Weihnachtswunder mehr aber nah dran: auf der Rückwand ergrünt das Javamoos das vor zehn Jahren dort gewachsen ist. Das ist wirklich irre, denn das Moos war vollständig ausgetrocknet und über zehn Jahre ohne jegliches Wasser geblieben. Ich hatte noch überlegt, die braunen Reste ab zu schrubben als ich das Aquarium wieder in Betrieb nehmen wollte aber es waren nur noch wenige Reste und auch ziemlich fest anheftend. Da ich definitiv kein neues gekauft hatte und ist auch präzise die Stelle ist wo das alte Moos gewachsen war, kann ich Einschleppen ausschließen.

Update 1.1.2022: Mein Kampf gegen die Blaualgen zeigt erste Erfolge. Statt PlantaMin habe ich mir einen preiswerten NPK-Dünger und einen Volldünger geholt, die ich wöchentlich zugebe (NPK sollte eigentlich täglich zugegeben werden aber da die Diskusse ja auch noch ordentlich gefüttert werden, halt ich mich zurück und gebe die Tagesdosis 1x in der Woche statt tgl.). Blaualgen bilden keine Plaques mehr auf dem Kies und nun habe ich mich getraut noch mal einen Schwung neuer Pflanzen vom Diskusversandhandel zu ordern. Die machen sich auch noch ganz gut. CO2-Düngung weiterhin schwierig, versuche es nun mit einer modifizierten pH-Sonde nach dem Beispiel von https://5m3.de/ (tolle Website mit beneidenswertem Becken...). Details siehe unter "Technik".

Update 4.7.2021: Infolge des Osmosewassers, das trotz Aufhärtens noch sehr niedrigen KH hat, läuft die CO2-Anlage praktisch nicht mehr. Damit sind viele Pflanzen praktisch verschwunden. Bis auf die schwachwüchsigen Echinodorus und der Tigerlotus kümmert der Rest, die Düngung mit Profito bringt gar nichts und auch der Phosphatdünger hat nichts gerissen. Dafür wuchern Blaualgen. Ziemlicher Mist! Werden mir mal PlantaMin besorgen, damit war ich früher eigentlich sehr zufrieden.

Update 25.4.2021: Durch den niedrigen pH-Wert läuft die CO2-Düngung kaum noch. Das merke ich nun am Absterben der Cabomba. Ärgerlich!

Update 28.2.2021: Nach dem Wasserwechsel ist der pH-Wert deutlich angestiegen; tatsächlich sind es offenbar andere Säuren als CO2 die den pH gesenkt haben. Denke, ich muß wirklich mehr WW machen, also die 30% wöchentlich erreichen. Dazu muss ich mir noch an diskreter Stelle am Becken markieren was die 200 l ausmachen.

Update 25.2.2021: In den oberen 5 cm der Wasserphase haben sich Fadenalgen gebildet, insgesamt eher mäßig und sie lassen sich mit physischen Mitteln begrenzen. Ein leichter Grünalgenbelag aber insgesamt alles nicht problematisch. Alle Pflanzen sind angekommen, kein Ausfall, sondern dynamisches aber nicht überbordendes Wachstum. Allerdings läuft die CO2-Anlage kaum noch da der pH um 7 liegt. Da muß ich noch etwas beobachten.

In Sachen Pflanzen bin ich aktuell noch in der Testphase - alles sind Südamerikaner und Diskustemperaturtauglich doch erfahrungsgemäß wird nicht alles etwas. Daher erstmal nur sparsam eingesetzt und abgewartet bis Wurzeln da sind und deutlich wird, wer diese Bedingungen mitmacht. Dann werde ich noch umpflanzen und gestalten. Das Düngen wird mit Easy Life Profito erfolgen - und CO2 natürlich!

Über 10 Jahre trocken und tot, jetzt ergrünt: Javamoos
2 Monate nach Inbetriebnahme
Die Bepflanzung ist noch etwas beliebig angeordnet - da werde ich noch umgestalten

Weitere Einrichtung:

Natürlich Wurzeln und ein paar Steine um unschöne Strömungslöcher im Sand und den Ansaugbereich zu kaschieren. Dazu kommt die wunderschöne Back to nature-Rückwand, die ich nach rund 10 Jahren Trockenheit und Schrumpfung neu mit Silikon verkleben musste - dieses Mal aber schwarzes Silikon, das durchsichtige ist doch sehr unschon veralgt mit der Zeit.

Aktuelle Ansicht
Wurzelwerk
Im leeren Zustand kann man die wuchtige aber fantastisch reale Rückwand erkennen.

Aquarien-Technik

Beleuchtung:

Der erste Akt war die Umrüstung auf LEDs. Dafür habe ich den Aluminium-Leuchtbalken der Dänischen Akva-Stabil-Abdeckung und die gesamte Elektrik entfernt. Dafür wurde 115 und eine 74 cm AMAZONGrow-AquaLumix-LED-Leuchte von LEDAquaristik erworben. Über die Befestigung habe ich mir ziemlich den Kopf zerbrochen, da das Rahmenaquarium Stege hat und nur wenig Platz unterhalb des Lampenkastens bietet. Die Lösung war dann die seitliche Durchbohrung des Lampenkastens um Edelstahl-Gewindestangen durchzuschieben. Diese Gewindestangen und die Muttern werden durch die Klappen der Abdeckung verdeckt. Auf diese wurden die Lampen gelegt und mit Hilfe von Edelstahl-Lochband befestigt. Somit hängen die Lampen sicher an den seitlich ausziehbaren Bügeln und lassen sich bei Bedarf innerhalb des Lampenkörpers vor und zurück schieben.

Toll war auch, dass man die seitlichen Plastikblenden des Lampengehäuses, die inzwischen mehrfach gebrochen waren, direkt in Dänemark bei AkvaStabil neu beziehen kann! Nach 20 Jahren noch zu bekommen - Klasse!

Die Beleuchtungssteuerung erfolgt mit dem SunRiser8, der über ein Netzwerkkabel mit dem hauseigenen WLAN-Repeater verbunden ist. Üblicherweise nutze ich das normale AMAZON-Tagesprogramm und einer nächtlichen Mondlichtbeleuchtung auf ca. 12% Leistung. Das allmähliche Erhellen und Abdunkeln, sowie die dezente Beleuchtung in der Nacht finde ich einfach nur genial und auf jeden Fall fischfreundlicher...was sind die manchmal drüher durch das Becken geschossen nur weil sie sich verjagt haben!

Diese Wettersimulationen habe ich ausprobiert aber sie gefallen mir nicht - das Blitzen irritiert ohne zugehörigen Donner und die Wolkensimulationen sind viel zu abrupt - langsam ziehende Wolken sehen einfach anders aus. Ich spiele da noch mit den Einstellungen.

Die Beleuchtung wird zwar ihre Investitionssumme nie wieder hereinspielen doch schöner und heller als die 4 Neonröhren ist es auf jeden Fall!

Filtertechnik:

Die Filterung hatte ich mir bereits vor nunmehr 20 Jahren so ausgedacht und habe das so auch wieder in Betrieb genommen. Keinesfalls wollte ich irgendwelche Schläche nach außen führen; dafür aber den großen, ungenutzten Raum hinter der teuren Rückwand nutzen. Daher habe ich diesen Raum mit Hilfe blauer Filterschwammmatten in drei Abschnitte unterteilt. Links befindet sich die Ansaugkammer, wo über einen freisförmigen, bodennahen Einschnitt mit aufgeklebtem Gitter Wasser angesogen wird. Hier befindet sich auch die pH-Sonde des Dennerle Controllers sowie auf halber Beckenhöhe die Temperaturmesssonde des Bodenfluters.

Nach der Passage der Matte tritt das Wasser in die eigentliche Filterkammer ein, in der Tonröhrchen, Filterwatte und Filterschwamm für Oberfläche sorgen. Eine letzte Mattenlage trennt dann zur Pumpenkammer ab, in der 2 EHEIM-Pumpen mit jeweils 600l/h Leistung arbeiten und das gereinigte Wasser über zwei in der Rückwand versteckte Löcher zurück in das Becken schicken. Dies passiert auf zwei verschiedenen Beckenhöhen und unter Beimischung des CO2 über den JBL ProFlora Direktdiffusor. In dieser Kammer befinden sich zudem die zusätzlichen Heizstäbe.

Eine nächtliche Filterbelüftung ist hinter der ersten Filterschwammwand realisiert um die pH-Messsonde vom Blasenstrom zu trennen.

Weitere Technik:

modifizierte pH-Sonde: Schon länger hat der pH-Controller nicht mehr richtig funktioniert. Der pH-Wert blieb auch nach rund 50%igem WW unter dem Grenzwert für die CO2-Zugabe. Also habe ich das WWW befragt und bin über die Website https://5m3.de/ gestolpert auf der sich der Autor mit genau diesem Thema beschäftigt und einen interessanten Ansatz zur Steuerung über pH-Indikatorflüssigkeit verfolgt, die einen definierten KH-Wert aufweist und deren pH-Wert allein über den CO2-Gehalt des Aquariumwassers beeinflusst wird. Einziges Problem: Die dort vorgestellten Aufbauten setzen eine hohe "Kopffreiheit" über Wasser und einen konstanten Wasserpegel voraus. Bei meiner Beckengröße schwankt dieser jedoch schon wenn ich zur Pflege in das Becken greife. Daher habe ich einen "schwimmenden" Testaufbau gewählt. Aktuelles Problem ist noch das hohe Totvolumen in dem Röhrchen und grosse Menge Indikatorflüssigkeit, die das System zu träge macht. Suche derzeit nach einer kurzen pH-Sonde und werde noch weiter basteln.

Lampe mit Wasserkühlung: Eine Besonderheit der Leuchtmittel ist die Möglichkeit zur Wasserkühlung. Die Lampen haben einen Aluminium-Kühlkörper auf der Oberseite, die mit 2 Bohrungen der Länge nach durchbohrt sind. Mittels Schlauchverbindung kann so Wasser durch den Kühlkörper gepumpt werden. Da ich die Leuchten in der geschlossenen Abdeckung betreibe, habe ich mich dafür entschieden - zumal kann das Diskusbecken jedes Grad gebrauchen.

Die Mini-Pumpe für die Wasserkühlung befindet sich in der Ansaugkammer, das erwärmte Wasser wird in die Pumpenkammer mit den Heizstäben geleitet. Die Pumpe ist an einen LED-Kanalausgang mit angeschlossen so dass sie nur läuft wenn sich die Lampe anschaltet.

Update vom 1.1.2022: Nachdem 2 Pumpen in kürzester Zeit kaputt gegangen sind, habe ich die Pumpstrecke verringert indem ich über einen Y-Verteiler beide Kühlwasserkanäle gleichzeitig ansteuere. Dennoch sehr störanfällig, man muss das praktisch wöchentlich mit einer Kolbenluftpumpe mit Luft durchspülen.

Belüftung: In der Nacht wird eine EHEIM air pump 400 zugeschaltet, die über je einen Diffusor in der Ansaug- und Pumpenkammer für die nächtliche Belüftung des Filters und des Beckens sorgt. Das System hat sich als sehr wichtig herausgestellt da sich Luftnot bereits in der Dämmerung zeigt wenn die Pflanzen nicht mehr O2 liefern.

Beheizung: Die Beheizung erfolgt mit 2x300 W Heizstäben und einem Bodenfluter, der mit 9 m Kabellänge und 100W nach heutigen Maßstäben eigentlich überdimensioniert ist.

CO2-Steuerung: Diese erfolgt mittels pH-Controller von Dennerle - die neue pH-Elektrode wurde preisgünstig als noName erworben und funktioniert prima. Bei den Eichungen sind nur noch kleine Einstellungsänderungen erforderlich. Nicht ganz so happy bin ich mit dem JBL ProFlora Direct Diffusor - er gibt zwar einen schönen feinen Blasenstrom an den Pumpenauswurf ab aber das Rückschlagventil versagte sofort. Als der CO2-Druck nachließ, trieb die Pumpe Wasser in den Schlauch! Das finde ich ziemlich riskant, da kann einem ja das halbe Becken leer laufen!

Wärmedämmung: Damit ich bei Diskus-Temperaturen nicht so viel in den Raum verheize ist die Rückwand und die Unterseite mit dicker Styroporplatte isoliert. Daher auch ein geschlossenes Becken obwohl ich offene schöner finde.

Osmoseanlage mit Überfüllungsschutz/Wasserwechsel: Das für den Wasserwechsel vorgesehene Wasser erzeuge ich im Keller über eine Osmoseanlage. Ein Pegelschalter steuert Stromzufuhr zu einem Magnetventil im Zufluss der Osmoseanlage. Zusätzlich sorgt ein batteriebetriebener Wasserwarner für etwas mehr Sicherheit. Vom Keller wurde ein neu erworbener 3/4 Zoll-Schlauch in das OG verlegt. Im Keller wurde ein 3-Wege-Hahn eingebaut und mit Edelstahlschlauchschellen gesichert. Ein Ende führt zum Fass, das andere Ende wurde über den Waschmaschinenanschluss mit Schellen gesichert zum Ablauf geführt. Eine ebenfalls neu und nur zu diesem Zweck verwendete Tauchpumpe kann nun in das Fass gesenkt werden. Über eine mit dem WLAN-verbundene Steckdose kann die Tauchpumpe an- und abgeschaltet werden. Nach einem kurzen Anpumpen wird einfach am 3-Wege-Hahn umgeschaltet und das Aquariumwasser von dem im Schlauch zurückfallenden Pumpwasser angesaugt. So wird das Becken innerhalb kürzester Zeit ganz ohne Pumpleistung teilgeleert. Dann wird erneut umgestellt und die Pumpe angeworfen. Das aus dem Fass gepumpte und mittels Stabheizern über Nacht vorgewärmte Wasser strömt in das Becken. Dank der WLAN-Steckdose kann man neben dem Becken stehend genau justieren wie hoch der Wasserstand sein soll. Dann wird das Schlauchende aus dem Wasser gehoben und der Schlauch im Keller geleert. Noch erfolgt das in den Abwasserzweig, ich habe jedoch eine EHEIM-Doppelhahn-Schnellkupplung bestellt um dies zukünftig zurück in das Fass erfolgen zu lassen - wäre schade darum!

Auf diesem Wege ist die gesamte Aquarienpflege mit einer Stunde pro Woche zu erledigen und das ganz ohne Schlepperei!

Der Anschluss der SunRiser 8 ist durchaus herausfordernd - eine pfriemelige Arbeit
Das Verlegen des Bodenfluters erfolgt hier höher als gewöhnlich da der Sand vergleichsweise
Die Gewindestangen halten mit Lochband die LEDs an Ort und Stelle
2 EHEIM-Pumpen vis-a-vis, Auslass der Lampenkühlung,Stabheizer, Diffusor
Der Raum hinter der Rückwand bietet Platz für verschiedene Filtermedien
Die beiden Ausströmöffnungen der Pumpen sind kaum zu sehen
Blick in die Ansaugkammer: Man kann den Wasserstrom am Gitter gut erkennen
Blasenzähler im Einsatz - Praktischerweise hat der auch ein Rückschlagventil integriert!
Über 3-Wege-Hahn wird der Wasserwechsel mit Osmoswasser erledigt
Befestigung der LED-Lampen im Gehäuse mit Edelstahl-Gewindestange & Lochband
Ein Magnetventil steuert Zufluss zur Osmoseanlage. Wassersensor auf dem Boden.
Steuerung des Magnetventils über Pegelschalter
Schluss mit Übrflutung!
pH-Sonde mit Deckel in CO2-Testflüssigkeit
´schwimmender´ Aufbau der pH-Sonde

Besatz

Update 3.7.2021: Von 15 Diskussen hat es nur einer nicht geschafft der trotz aller Versuche einfach nicht fressen wollte. Die anderen haben sich prächtig entwickelt, fressen auch das Flockenfutter und inzwischen hat sich die Zahl der Corys praktisch verdoppelt. Inzwischen wird auch deutlicher, welche Geschlechter die Tiere haben doch so richtige Pärchen konnte ich noch nicht ausmachen. Die Hexenwelse haben auch Nachwuchs hervorgebracht doch da die Tiere praktisch nie zu sehen sind, weiss ich nicht, wie viele es davon gibt.

Ich bin echt angetan, wie unkompliziert die erworbenen Diskusse sind. Als ich vor gut 10 Jahren mit Diskussen gearbeitet hatte, waren die viel heikler und vor allem beim Fressen mäkeliger. Die 8 cm-Tiere gingen sofort an das Futter, eine Stunde nach der Ankunft waren alle schon voll mit Appetit dabei. Auch Flockenfutter trifft auf Interesse. Die Tiere sind neugierig, lassen sich schnell aus der Hand füttern und nach etwas Gewöhnung an den Trubel vor dem Becken sind sie auch nicht mehr ganz so schnell verschreckt. Mag aber auch an der Anzahl der Tiere liegen; Stendker empfiehlt ja einen eher hohen Besatz.

Update 25.4.2021: Alle Diskusse unverändert wohlauf und fressen... d

nur einer will partout nicht, steht auch nur hinter der Wurzel.. Dafür haben sich die Hexenwelse vermehrt! 5 Jungfischchen heute geborgen und im Einhängebecken gesichert.

Update 25.02.21: Heute die zweite und letzte Lieferung. Wieder von Stendker je 1 x Blue Diamond II, Checkerboard, Pigeon Blood Rot und Red Leopard in der Größe 8 cm

Update 19.2.2021: Heute kamen die Fische! 45 Neons, 3 Hexenwelse - Hemiloricaria sp. (eigenmanni), 8 Corydoras sterbai und 11 Diskusse um 8 cm! Die drängen sich nun in einer Ecke während die Beifische das gesamte Becken erobert haben.

Farbschläge der Diskusse (Stendker-Zucht):

1 x Alenquer ; 1 x Leopard Snake Skin ; 1 x German Wonder ; 1 x Kobalt ; 1 x Marlboro Red ; 1 x Red Scribbelt ; 1 x Flächig X Snakeskin ; 1 x Stendker Téfé ; 1 x Flächen Türkis ; 1 x Pigeon Blood ; 1 x Flächig Feuerrot

15 bis 18 cm haben nun die meisten Diskusse
Überraschender Fund beim Wasserwechsel: Hexenwels-Junge (ca. 8 mm)
Diskusse

Wasserwerte

25.4.2021: Das Aufhärten mit dem Preis Diskussalz ist unzufriedenstellend. KH ist trotz korrekter Dosierung so im Keller dass der pH bis unter 6 fällt. CO2-Anlage steht praktisch und die Cabomba stirbt ab. WW mache ich nun mit Mischung aus Osmose- und Leitungsswasser.

22.3.2021: 2°dH KH nach WW mit Osmosewasser, das mit Preis Diskussalz aufbereitet wurde.

14.2.2021: 5°dH KH mit Sera Tröpfchentest, >6 °dH GH, 7, 1 pH, Nitrit 0, Nitrat bis 10 mg/l

06.02.2021: KH nach WW bei 6° dH, pH-Controller auf 7, 15 eingestellt für den gewünscht geringen CO2-Gehalt von 10-15 mg/l.

Angeimpft wurde mit Tetra SafeStart - beim letzten Mal hatte es fast 2 Jahre gedauert, bis das Aquarium biologisch stabil und zufriedenstellend lief. Das mag aber auch an der noch neuen Wurzel und Rückwand gelegen haben. Dieses Mal hoffe ich auf einen besseren und schnelleren Start. Das gesamte Beckenwasser wurde durch die Vorfilter der Umkehrosmose-Anlage geschickt; davon aber nur 1/3 als reines Osmosewasser eingefüllt.

Futter

Update vom 1.1.2022: Nachdem 5 kg Stendker nach ca. einem halben Jahr verbraucht waren, habe ich einen rund 50% günstigeren Frostfutteranbieter ausprobiert. Gab ein paar Anlaufprobleme bis sie das akzeptierten und der Wassergehalt ist höher. Zudem zerfällt das Futter sehr unschön und verteilt sich im ganzen Becken. Werde ich nicht wieder kaufen auch wenn sie es nun gut abnehmen und es kein zuvorigen Auftauens bedarf (einfach in kleine Stücke brechen und in der Hand im Becken antauen lassen ehe man die Tiere ranlässt).

Stendker Diskusfrostfutter 3x tgl. und 1x kleine Menge Trockenfutter Tetra Pro Menu, was selbst von einigen Diskussen interessiert aufgenommen wird. Hoffe, sie dran etwas zu gewöhnen für das Erwachsenenalter.

Das Portionieren mit scharfem Messer auf Brettchen und Einfrieren der Stücke ist besonders praktikabel, jeden Abend nehme ich da ein paar Stücke raus und taue sie in einem alten Kühlschrank-Eierhalter im Kühlschrank auf.

Sonstiges

Wichtig zu Wissen: Trotz LED und nur knapp 29 Grad Wassertemperatur kostet das Becken 2.000 kwH im Jahr.

Der Aquariumunterschrank war damals ein großes Thema - die meisten Schwänke fand ich grottig häßlich. Daher haben wir nur ein klassisches Metallgestell gewählt und dieses mit Buche-Leimholzplatten verkleidet. Da wir diese im ganzen Zimmer verbaut haben, passte das ganz gut.

Infos zu den Updates

Update 6.2.2022: das 10 Jahre alte Javamoos auf der Rückwand, das ohne Wasser eingetrocknet als Reste verblieben waren, ist wieder ergrünt und verbreitet sich. Unfassbar!

Zudem habe ich nun einen klassischen CO2 Indikator aus Glas in das Becken gehängt. Interessantes Ergebnis: auch ohne CO2 Zugabe wird offenkundig ausreichend CO2 produziert, damit erübrigt sich praktisch die Steuerung der Zugabe über die modifizierte pH Sonde. Allerdings zeigt die pH Sonde im Aquariumwasser deutlich das Altern des Wassers da der pH-Wert binnen zwei Wochen von knapp 7 auf knapp über 5 fällt.

Update 1.1.2022: Nun sind es 3x so viele Panzerwelse aber nun balzen sie nicht mehr so viel und haben sich wohl selber zur Zurückhaltung ermahnt. Die jungen Hexenwelse haben sich entwickelt, mindestens 4 Jungtiere müssten was geworden sein. Leider sieht man sie nur selten. Von den einst 15 Diskussen sind noch 14 da und entwickeln sich weiterhin sehr gut. Bisher jedoch keine Paarbildungen erkennbar.

Update 4.7.2021: Zahl der Corys praktisch verdoppelt aber dafür hoher Artenschwund bei der Bepflanzung. Immer noch erhebliche Blaualgenprobleme obwohl Wasserwerte o. k.

25.4.2021: Überraschung beim Wasserwechsel- 5 Baby-Hexenwelse gefunden und im Einhängebecken geschützt untergebracht. Habe ich gar nicht bemerkt was die drei Schlingel da so getrieben haben!

22.3.2021: Nachdem ein kleinerer Diskus eine Woche lang nicht frass und dunkel, eher schwer atmend an der Wasseroberfläche hing, habe ich viel gebastelt. Belüftet über Tage, Temperatur erhöht, Wasserwechsel... nichts half. Nun habe ich mir einen Ultrafeinfilter geholt und diesen am Auslass der Osmoseanlage montiert. Dazu das Fass mit Wasserstoffperoxid gereinigt. Wasserwechsel mit reinem Osmosewasser gemacht, das ist mit diesem "Diskussalz" von Preis aufgehärtet habe. Nun frisst er zaghaft seit 2 Tagen, hängt auch nicht mehr an der Wasseroberfläche. Hoffe, es klappt.

Bisher nur einen toten Neon aus dem Wasser gefischt, sonst alle munter und sie sind auch gewachsen.

28.2.2021: Nach dem ersten Überkommen des Fasses durch die Osmoseanlage habe ich nun in Sicherung investiert. Ein Pegelschalter am Fass signalisiert den Füllstand und nach einer kleiner Umpolung am Steuerungsgerät wird die Steckdose des Gerätes ausgeschaltet. Ein Magnetventil hatte ich noch da, das ich jedoch direkt in den Zulauf zur Osmoseanlage einbaute. Habe doch immer wieder Sorge, dass sich an der Osmosenalage doch mal was löst.

Einziger Haken: Reines Osmosewasser ist wirklich ein lausiger Leiter, das hätte ich nicht gedacht! Da ich es nun eh immer verschneide indem ich kurzzeitig auch das Ablaufwasser der Anlage in das Fass leite, sollte es dennoch funktionieren. Einen mechanischen Pegelschalter (Schwimmer) kann ich immer noch anbauen.

Das Magnetventil ist eigentlich ein CO2-Ventil, das ich noch über hatte. In wie weit es dieses Medium dauerhaft erträgt, bleibt abzuwarten.

Zudem habe ich die nächtliche Belüftung auf 4 Stunden ausgebaut - die morgendliche Atemfrequenz ist mir etwas zu heftig.

25.2.2021: Mit der heutigen, 2. Lieferung ist der bunte Trupp an Diskussen komplett. Bin schwer begeistert, so wunderschöne, freundliche Tiere (die sich natürlich dennoch die ganze Zeit kabbeln)...die Corys beleben zusätzlich.

19.2.2021: Knapp 4 Wochen nach Inbetriebnahme sind nun die Fische eingezogen - schweres, teures Paket kam heute Morgen aber die Tiere haben den Transport gut überstanden. Noch rund 24-25 Grad so dass es bei der vorbereitend gesenkten Temperatur keinen großen Temperatursprung gab. Noch drücken sich die Schätzchen alle in einer Ecke, so viel Platz sind die wohl gar nicht gewöhnt. Erste Fütterung wurde zumindest von einigen gut angenommen; na, mal sehen wann sie sich da raus trauen...

13.2.2021: Die Reduktion der nächtlichen Belüftung ist erfolgreich. Nur noch Anhebung um ca. 0, 2 pH-Einheiten in der Nacht. Heute nun den Wasserwechsel erheblich erleichtert. Über einen fest verlegten Schlauch aus dem Keller und einer WLAN-Steckdose kann nun nach nur kurzem Ausrollen des Schlauches Osmosewasser aus dem Keller hochgepumpt werden. Mittels 3-Wege-Hahn kann auch Wasser abgelassen werden. Echter Fortschritt der den WW beschleunigt und keine nervige Schlauchverlegung erfordert. Mittels WLAN kann ich die Pumpe an und abschalten.

Installation war etwas tricky, da ich den 3/4 Zoll-Schlauch durch Wände und Deckendurchbrüche fädeln musste. Inzwischen steht auch die WW-Checkliste um Pumpen, Heizungen usw. alle ab und anschliessend wieder an zu schalten. Temperatur gesenkt da kommende Woche nun die Fische einziehen sollen.

11.2.2021: Braun- und Grünalgen werden sichtbar aber insgesamt moderat. Das Pflanzenwachstum hat alle Arten erreicht und es sprießen Ablegerchen. Die nächtliche Belüftung führt aktuell zu einem pH-Anstieg um 0, 5 Einheiten - das ist mir zu viel; daher also die Belüftungszeit aud 2 Stunden in der Nachtmitte reduziert.

6.2.2021: Heute ein kleiner WW mit Osmosewasser (100l) da sich nun die Grünalgen ausbreiten. Zudem die Belichtungszeit drastisch reduziert (2h auf 90%, Auf- und Abstieg mit 6 h insgesamt). Das Pflanzenwachstum ist gut in Schwung gekommen.

1.2.2021: Heute die CO2-Anlage optimiert. Der Blasenzähler ist endlich gekommen, ein praktisches kleines Gerät, der zudem ein Rückschlagventil integriert hat. Das ist ungeheuer praktisch denn der des JBL Diffusors funktioniert nicht und so drückt sich bei nachlassendem Flaschendruck Wasser in den Schlauch!

Das hat etwas gedauert bis ich das Problem behoben hatte. Zusammen mit dem pH-Controller war der Wert gut einzustellen.

Nun allerdings das nächste Sorgenkind: Das nächtliche Einschalten der Membranpumpe zur Filterbelüftung treibt das CO2 aus und die Regelung liefert fleissig nach. Das gefällt mir nicht. Daher eine mit Akku gepufferte Zeitschaltuhr zwischen Controller und CO2-Magnetventil gesetzt. Idee: Diese soll sich nur tagsüber anschalten und damit die Regelung durch den Controller erlauben. Nachts dagegen aus und das Magnetventil schließt - egal, was der Controller will. Mal sehen, ob das funktioniert, letztendlich sollte der Akku die stromlosen Zeiten puffern wenn der Controller zu macht. Mal sehen, ob sich das bewährt...

24.1.2021: Befüllung des Aquariums mit Aktivkohle-gefiltertem Leitungs- und Osmosewasser-Gemisch.

User-Kommentare

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Aqua fan am 14.02.2021 um 20:01 Uhr

Ich gebe dir mal einen guten Rat und lass die Aquidens weg , diese Art ist sehr dominant und nix für Diskusbecken!

LG Frank

ravaka am 01.02.2021 um 12:02 Uhr

Du gehst das Ganze ja mit System, Geduld und durchdacht an. Na, da bin ich mal gespannt auf den Besatz. Hast Du schon eine Idee welche Farbschläge du einsetzen willst und von welchem Züchter?

Beste Grüße, Stefan

Tom am 01.02.2021 um 08:06 Uhr

Hallo,

herzlich willkommen hier bei uns auf EB!

Da entsteht offenbar ein wirkliches Schmuckstück. Ich denke, dass du dir sehr viele Gedanken über die Einrichtung, Technik, etc. gemacht hast. Da sehe ich keinen Grund, dass das nicht funktionieren sollte.

Grüße, Tom.

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In diesem Beispiel wird die Verwendung von Produkten unserer Partner beschrieben:

In diesem Einrichtungsbeispiel stellt unser Mitglied Odonata das Aquarium '"Scheibenwelt"' mit der Nummer 43429 vor. Das Thema 'Südamerika' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den, bzw. die AquarianerIn umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.

Copyright der Fotos und Texte im Aquarium-Beispiel '"Scheibenwelt"' mit der ID 43429 liegt ausschließlich beim User Odonata. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung des Users selbst nicht erlaubt.

Online seit dem 30.01.2021